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Generalprobe geht schief: 1:5-Niederlage für Rot-Weiß Wolgast

Greifswald/Wolgast Generalprobe geht schief: 1:5-Niederlage für Rot-Weiß Wolgast

Niederlagen in der Vorbereitung können wertvoll sein. Daran glauben auch die Verantwortlichen von Rot-Weiß Wolgast.

Greifswald. Niederlagen in der Vorbereitung können wertvoll sein. Daran glauben auch die Verantwortlichen von Rot-Weiß Wolgast. Das Fußball-Landesklasseteam verlor in Greifswald ein Testspiel gegen den SV Görmin (Dritter der Landesliga) mit 1:5. „Jetzt wissen alle, was auf sie zukommt“, hofft RW-Trainer Uwe Schröder auf nachhaltigeWirkung bei seinen Spielern. Kapitän Christian Kohr ergänzt: „Das war nicht unser bester Tag. Ich versichere aber, gegen Siedenbollentin steht am kommenden Sonntag eine andere Mannschaft auf dem Feld.“

Die Peenestädter, die auf die Stammspieler Engelmann (verletzt) und Zok (krank) verzichten mussten, begannen zaghaft, hatten offensichtlich zu viel Respekt vor dem Gegner. Dieser dominierte die Partie und brauchte eine Viertelstunde, bis er die Lücke zur 1:0-Führung gefunden hatte. Rot-Weiß spielte jedoch reserviert weiter. Zwar zeigten sich Witt, Piechotka, Kohr und Hogh sehr lauffreudig, sie fanden aber zu wenig Unterstützung. Die Offensive blieb blass. Harwardt „explodierte“ nur ab und zu, während Schulz und Kollhoff fast in jedem Zweikampf den Kürzeren zogen. Es dauerte 40 Minuten, bis die erste zwingende Aktion vor dem Görminer Gehäuse stattfand. Harwardt hatte aus zehn Metern abgezogen, doch der SV-Torwart konnte klären. Besser machte es der Kontrahent, der kurz vor der Pause mit einem Tempogegenstoß auf 2:0 enteilte.

Nach der Pause erhöhte Görmin auf 4:0 (48./60. FE). Dann folgte ein Aufbegehren der Schröder-Elf, mit vielen Chancen. Zunächst scheiterte Kohr am Außenpfosten. Auch Schulz und Piechotka trafen nicht.

Letztlich war Harwardt zur Stelle und lochte den Ball im Nachschuss (1:4/77.) ein. Zu weiteren Treffern reichte es allerdings nicht. Vielmehr musste der insgesamt aufmerksame Schlussmann Phillipp Zimmermann kurz vor Ultimo ein weiteres mal hinter sich greifen.

 



Wolfgang Dannenfeldt

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