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Glanzvoller Heimerfolg

Ahlbeck Glanzvoller Heimerfolg

Inselhandballer überrennen den Bad Doberaner SV 90 von Beginn an / HSV gewinnt mit 29:19

Ahlbeck. Der HSV Insel Usedom hat den Start der Handball-Oberliga Ostsee-Spree ins Jahr 2017 perfekt geschafft. Im vierten Spiel gelang den Inselhandballern auch der vierte Sieg. Der HSV entschied das Landesderby gegen den Bad Doberaner SV mit 29:19 (14:7) deutlich für sich.

HSV-Trainer Piotr Frelek hatte kaum etwas auszusetzen an dem Spiel seiner Mannschaft: „Wir sind nach der Anfangsphase etwas offensiver geworden und haben damit das richtige Mittel gefunden. Wir haben verdient gewonnen.“ Lars Rabenhorst, der Doberaner Coach, schließt sich der Aussage seines Kollegen an: „Das waren zwei verdiente Punkte für den HSV. Das Ergebnis ist fast noch zu niedrig. Wir müssen gegen andere Gegner punkten, die weiter unten in der Tabelle stehen.“

Der HSV übernahm von Beginn an die Initiative und ging schnell in Führung. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war Torhüter Lech Krynski voll da. Er parierte den ersten Doberaner Siebenmeter und kaufte den Gegnern im Spielverlauf auch noch zwei weitere Male den Schneid beim Strafwurf ab. Ein ums andere Mal unterband er die Gästeangriffe und leitete schnelle Konter ein.

Mit Dawid Nowomiejski spielte sich diesmal ein weiterer Akteur in den Fokus. Der Pole war sehr aktiv und warf acht Tore. „Derbys sind immer etwas Besonderes. Da gibt man 150 Prozent“ sagt der Kreisläufer nach der Partie etwas überschwänglich.

Bereits vor der Halbzeitpause war zu merken, dass für den HSV kaum etwas schiefgehen kann. Konzentriert spielten die Usedomer im Angriff, sie packten auch in der Abwehr ordentlich zu. Doberan konnte nur in den ersten zehn Minuten des Spiels mithalten. Rabenhorst reagierte zwar mit einer frühen Auszeit, aber auch dadurch ließen sich die Usedomer nicht davon abhalten, den Vorsprung zu vergrößern.

Zur Pause hatten sie ein komfortables Sieben-Tore-Plus herausgeworfen.

Fast alle Feldspieler trafen diesmal. Somit wurde die Last auf mehrere Schultern verteilt. Auch die „übliche“ Schwächephase des HSV fiel diesmal kaum ins Gewicht. Für Piotr Frelek war das eine super Leistung: „Der Anfang war noch nicht ganz so optimal. Doch relativ schnell haben wir das Spiel kontrolliert. In der zweiten Halbzeit haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Das ist aber bei diesem kleinen Kader auch nicht anders zu erwarten.“

Der HSV hatte nur noch einen Torwart und zwei Feldspieler auf der Bank. „Das geht dann an die Substanz. Im Moment läuft es aber wirklich sehr gut für uns. Wir schauen dabei aber nicht auf die Tabelle, sondern denken von Spiel zu Spiel. Uns war von vornherein klar, dass die Mannschaft Zeit braucht. Es mussten eine Menge Spieler integriert werden“ fasste Frelek zusammen.

Die Insulaner bleiben mit diesem Sieg mit 23:11-Punkten (+ 48 Tordifferenz) auf Platz fünf der Tabelle der Oberliga Ostsee-Spree. Allerdings trennt sie dabei nur ein Punkt vom Tabellendritten MTV Altlandsberg (24:10/+ 73).

Aufstellung HSV: Krynski, Fornal – Nowomiejski 8/1, Glende 3, Teetzen 3, Leow 1, Wicht 5/2, Biernacki 3, Statkiewicz 3, Dübener 3, Neidel.

Strafminuten: HSV 4, Doberan 6.

Siebenmeter: HSV 4/3, Doberan 3/0.

Andreas Dumke

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Olaf Garbe (l.) ist Analytiker und Scout beim SSC Palmberg Schwerin und wichtiger Ansprechpartner für Trainer Felix Koslowski.

Olaf Garbe (52) ist hauptamtlicher Analytiker beim Volleyball-Bundesligisten

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