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Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

Damp/Wolgast Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

Hohensee United belegt Rang zwei beim Regionalausscheid und hofft auf Teilnahme an der deutschen Meisterschaft

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Eher selten: Gewinner und Unterlegene nach dem Finale beim Regionalausscheid bei einem gemeinsamen Fototermin. United verlor gegen Ibbenbüren (in Gelb) mit 2:3.

Quelle: Susanne Domann

Damp/Wolgast. Die Kicker des Beachsoccer-Vereins Hohensee United haben beim offenen Landesmeisterschaftsfinale des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes einen großen Coup gelandet. Als Gruppenerster gewannen sie das Halbfinale gegen den Hamburger Sportverein mit 2:1. Im Finale unterlagen sie dem Spitzenreiter der German Beach-Soccer League (GBSL), dem Ibbenbürener BSC, knapp mit 2:3. Wenn Ibbenbüren in der GBSL-Serie unter die besten Drei kommt, fährt Hohensee United zum Finale um die Deutsche Meisterschaft nach Warnemünde.

Wir haben ein Super-Turnier gespielt.“Enrico Kufahl,

Trainer Hohensee

HU-Trainer Enrico Kufahl ist stolz: „Wir haben ein Super-Turnier gespielt. Noch wichtiger als die Platzierung ist die Anerkennung, die man uns hier entgegengebracht hat. Das Lob vom Gegner wiegt schwer. Am kommenden Wochenende, wenn in der GBSL die Entscheidung fällt, sind wir alle Ibbenbürener.“ Auch Vitus Bäring strahlte: „Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich Torschützenkönig in diesem Turnier werde. Natürlich ist das auch ein Verdienst der Mannschaft.“

Hohensee United startete mit einem 2:2 gegen den Landesmeister, Viktoria Audorf, und kam so gut ins Turnier. Der VfL 07 Bremen (Landesmeister Bremen) wurde mit 9:2 und BuK Lüneburg (Vizemeister Niedersachsen) mit 5:3 besiegt.

Im Halbfinale wartete dann der Hamburger Sportverein. Das GBSL-Team wollte über diesen Weg die deutsche Meisterschaftsendrunde erreichen. Doch Hohensee United setzte die Akzente. Insgesamt hatte man die besseren Chancen und war auch im Spielaufbau tonangebend. Die beiden Treffer zum 2:1-Erfolg erzielten aber ausgerechnet zwei Abwehrrecken. Heiner Hegemann traf mit einem Traumtor aus 20 Metern, Keeper Enrico Kufahl lieferte mit einem ebenso schönen Fernschuss kurz nach der Pause das 2:0. Der Anschlusstreffer durch einen Freistoß kurz vor Ultimo brachte Hohensee United nicht mehr aus der Ruhe.

United erlebte nun das Traumfinale gegen den Ibbenbürener BSC. Das Team aus Nordrhein-Westfalen hatte in dieser GBSL-Saison bislang alle Spiele gewonnen. So standen die Hohenseer vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Dennoch konnte Kufahl auch in dieser Begegnung viele Spieleröffnungen durchbringen. Erik Miedke und Heiner Hegemann waren in der Luft und am Boden kaum zu bezwingen, während auf den Außenpositionen Torsten Abraham, Vitus Bäring, Christian Jahrling und Robert Schröter defensiv stark arbeiteten und offensiv Akzente setzten. Im Angriffszentrum waren Christian Domann und Heiko Kruse stets gefährlich. Natürlich war auch Ibbenbüren spielerisch stark und so entwickelte sich eine Partie, die Werbung für den Beachsoccer-Sport war. Auch, weil die Mannschaften respektvoll miteinander umgingen, es kaum Fouls und schon gar keine „bösen“ Worte gab.

Der Favorit hatte die 1:0-Pausenführung mit einem Standard auf 2:0 ausgebaut, doch postwendend hatte Vitus Bäring mit seinem sechsten Treffer (damit wurde er Torschützenkönig der Veranstaltung) auf 1:2 verkürzt. Nationalspieler Christian Biermann erzielte nach sehenswerter Kombination mit einem brillanten Fallrückzieher das 3:1. Wieder konnte Hohensee verkürzen. Christian Jahrling war der Schütze zum 2:3. So blieb die Partie bis zum Schluss offen. Der Ausgleich gelang dann aber nicht mehr.

Olaf Schröder

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