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Guter Auftakt in Ostsee-Spree-Liga

Sport Guter Auftakt in Ostsee-Spree-Liga

HSV Insel Usedom gewinnt erstes Saisonspiel. HC Spreewald unterliegt mit vier Treffern.

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Florian Fink (r.) — hier in einem Heimspiel — warf in Lübben drei Tore für den HSV.

Quelle: Andreas Dumke

 

Handball / Ostsee-Spree-Liga

HC Spreewald —

HSV Insel Usedom 23:27 (9:15)

Der Start in die Ostsee-Spree-Oberliga ist geglückt. Der HSV Insel Usedom begann die Saison 2013/14 mit einem Auswärtssieg in Lübben. Trainer Piotr Frelek konnte auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Beste Voraussetzungen also für einen guten Start in die neue Liga. „Ein Sieg im ersten Spiel wäre sehr wichtig fürs Selbstvertrauen und den weiteren Saisonverlauf“ meinte Geschäftsführer Frank Bärwald schon vor dem Spiel.

Das HSV-Team schien sich dies zu Herzen zu nehmen und begann konzentriert. Zunächst war es jedoch ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen Auf- und Absteiger. Laut eigener Internetseite wollte man „den Inselbewohnern zeigen, wie Handball im Spreewald gespielt wird.“ Dies gelang zunächst auch recht gut. Bis zum 7:7 ging es hin und her. Kein Team konnte sich große Vorteile erspielen. „Die gastgeber haben einen guten Handball gespielt. Sie haben sich nie aufgegeben und sehr gut gekämpft. Es gibt sicher schönere Handballspiele, aber wir haben versucht, dem Gegner unser Spiel aufzudrängen“ so HSV-Betreuer Maik Schulze.

Nach und nach übernahmen die Insulaner dann aber die Kontrolle über das Spiel. Die Abwehr stand jetzt sicher und legte den Grundstein für den späteren Erfolg. Vorn verteilten sich die Torschützen auf mehrere Schultern, allerdings bewies besonders Alex Leow erneut seine Treffsicherheit. Wie schon mehrmals in den Testspielen vor der Saison, trumpfte er als bester Werfer seines Teams auf. Ganze zwölfmal traf er ins gegnerische Tor, fünfmal davon per 7-Meter. Bis zur Pause konnte sich der HSV somit auf 15:9 absetzen. „Mit dem konzentrierten Auftreten des Teams war ich sehr zufrieden.

Natürlich wird es immer Dinge geben, die man verbessern kann, aber wichtig war es erstmal, einen guten Start in die Saison zu erwischen. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt“ zeigte sich Trainer Piotr Frelek mit der ersten Hälfte seines Teams zufrieden. In der zweiten Hälfte schien es dann noch deutlicher zu werden. Bis auf 22:14 zogen die Insulaner davon. Dann geriet der Motor allerdings ins Stocken. „Diese Phase hat mir nicht gefallen. Angesichts des hohen Vorsprungs haben wir zu wenig investiert und den Gegner damit wieder herankommen lassen. Wir haben eine gute Partie abgeliefert, allerdings muss dies beim nächsten Mal über die ganzen 60 Minuten geschehen. Wichtig sind natürlich die zwei Punkte. Beim nächsten Mal müssen wir bis zum Abpfiff durchziehen“, mahnte Frelek.

Das Team aus dem Spreewald steckte nicht auf und kam bis auf 23:26 bis heran und hatte jetzt „Blut geleckt“. Die Auszeit, fünf Minuten vor Spielende, nutzte dem Gastgeber jedoch nichts. Der HSV behielt kühlen Kopf und zerrte vom herausgespielten Vorsprung. Mit Kampf und guter Deckungsarbeit konnte der Gegner auf Distanz gehalten werden. „Im ersten Spiel ist es immer wichtig, gut in die Saison zu kommen. Das ist uns gelungen. Die harte Vorbereitung hat sich ausgezahlt und uns den ersten Auswärtssieg beschert. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt des Teams. Wir werden jetzt konzentriert weiter arbeiten und versuchen, uns oben festzubeissen“, freute sich auch Frelek über den gelungenen Saisonstart.

Aufstellung HSV: Petersen, Antczak —Dübener, Wendt 3, Glende 2, Nietzel 1, Frelek, Leow 12/5, Wicht 2, Fischer, Kicinski 2, Fink 3, Wolski 1, Moscinski

Wir arbeiten konzentriert weiter, um uns oben festzubeißen.“Piotr Frelek, HSV-Coach

 

Andreas Dumke

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