Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
HSV-Damen enttäuschen gegen Pasewalk

HSV-Damen enttäuschen gegen Pasewalk

Die Handballerinnen verlieren mit 18:23 / In der Schlussphase holten die Insulanerinnen etwas auf

Voriger Artikel
Usedomerinnen für Aufholjagd belohnt
Nächster Artikel
C-Jugend des FC Insel Usedom führt Staffel souverän an

Kathleen Berndt vom HSV beim Abschluss. Sie war mit zehn Treffern beste Werferin ihres Teams. FOTO: ANDREAS DUMKE

Ahlbeck Die Nachwuchsmannschaften des HSV, in der Form der SG Vorpommern, fuhren bis auf eine Ausnahme Siege ein. Für die Damenmannschaft gab es eine bittere Niederlage.

„Das war ein Spiel

zum abhaken.Anne Schober Trainerin der HSV-Damen

HSV Insel Usedom – Pasewalker HV 18:23 (8:16). Die Handballdamen des HSV Insel Usedom zogen gegen den Pasewalker HV mit 18:23 den Kürzeren. Für Trainerin Anne Schober fiel das Heimspiel „unter die Kategorie nur schnell abhaken.“

Von Beginn an lief bei den Usedomerinnen nur wenig zusammen. Viele Fehlwürfe und technische Fehler prägten die Partie. Dazu fanden auch beide Torhüterinnen nicht richtig in die Partie. Nur bis zum 3:3 konnten die Usedomer Damen mithalten, danach blieben die Gäste bis zum Abpfiff in Front. Tor um Tor erhöhten die Pasewalkerinnen den Abstand. Die Gastgeberinnen fanden zu keiner Zeit ein Mittel, um dagegenzuhalten.

Zwar wurde auf Usedomer Seite viel gewechselt und probiert, doch zum Erfolg führte das nicht. Schon zur Halbzeit lag das Inselteam mit 8:16 hinten. Glücklicherweise konnte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte noch ein wenig aufrappeln und das Ergebnis ein freundlicher gestalten. Beim Stand von 14:20 machte es sogar kurzzeitig den Anschein, dass man sich noch einmal heranschieben könnte.

Doch zwei Pfostentreffer in Folge machten diese Hoffnung zunichte.

HSV-Damen: Wedel, Gransow; Mende, Krause 2, Schultz 2, Berndt 10, Menger 2, Brose 3, Krüger, Jahr

SV Fortuna Neubrandenburg – SG Vorpommern 23:30 (11:11). Gegen ein Team wie Fortuna Neubrandenburg ist die C-Jugend SG Vorpommern schon oft angetreten, allerdings noch nie in so einem großenRahmen. Der Vergleich fand diesmal während des Neubrandenburger Sporttages im Jahnsportforum statt. 1800 Zuschauer fasst die Arena. Zum Spiel war diese natürlich nicht ganz gefüllt, beeindruckend war die Kulisse dennoch und somit ein besonderes Erlebnis war das Jungs von der Insel.

„Die Nervosität war meiner Mannschaft zu Beginn ganz deutlich anzumerken“, berichtet Trainer Mike Blobel. „Wir lagen ziemlich schnell 0:4 hinten. Wie die Mannschaft sich dann allerdings aufgerappelt hat, nötigt allergrößten Respekt ab. Ich glaube natürlich immer an meine Mannschaft. Diesmal haben es die Spieler aber auch selbst getan.“ Nach dem Rückstand funktionierte das Team immer besser. Von den Abwehraktionen bis zum Angriff stimmte es jetzt und fast mit dem Pausenpfiff glichen die Vorpommern zum 11:11 aus.

Normalerweise kostet so eine Aufholjagd eine Menge Kraft, davon hatte die Mannschaft aber diesmal scheinbar genug. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Usedomer komplett die Initiative. „Das haben die Jungs wirklich toll gemacht“, lobt Blobel. „Torhüter Marius Bellinger hat super mit der Abwehr harmoniert und im Spiel nach vorn hat Carl Mertins sehr viel Verantwortung übernommen. Ganze 15 Tore konnte er erzielen. Aber natürlich war das eine klasse Leistung der gesamten Mannschaft. Solch ein Einsatz wünsche ich mir öfter von der Mannschaft.“ Als die Usedomer dann ihre körperlichen Vorteile auch in spielerische Qualität umsetzten, gelang es ihnen sicher immer mehr von den Gastgebern abzusetzen, um damit einen klarer Sieg heraus zu werfen.

SG: Bellinger; Mertins 15, Krzyzanowski 2, Pedersen 3, Schnell 1, Spiller, Möller, Hartmann 9, Lorenz

SV Fortuna Neubrandenburg – SG Vorpommern 19:13; SV Vorpommern – Stavenhagener SV 22:8. Von ihrem Turnier in Stralsund kehrte die E-Jugend der SG Vorpommern mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck zurück. Trainer Uwe Standke hatte wichtige Spieler ersetzen müssen, was nicht immer gelang. Im Spiel gegen Stavenhagen trat die Mannschaft sehr souverän auf. Bereits nach kurzer Zeit führte das Vorpommernteam mit 9:0. Erst dann gelang der erste Treffer für Stavenhagen. Mit der beruhigenden 14:3-Pausenführung im Rücken wurde am Ende ein ungefährdeter Sieg eingefahren.

Etwas schwerer gestaltete sich da schon die Partie gegen die gute Neubrandenburger Mannschaft. Lange Zeit lagen die Usedomer gleichauf, aber noch vor dem Seitenwechsel setzte sich Neubrandenburg auf 13:8 ab. Trotz guter kämpferischer Leistung in der zweiten Hälfte konnte sich die SG aber nicht mehr heranarbeiten.

Andreas Dumke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ahlbeck
Ben Teetzen will mit dem HSV Insel Usedom in Cottbus punkten.

Inselhandballer spielen morgen in Cottbus / Geschäftsführer stapelt tief, schreibt Saisonziel aber nicht ab

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.