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HSV Insel Usedom peilt vierten Sieg in Folge an

Ahlbeck HSV Insel Usedom peilt vierten Sieg in Folge an

Insel-Handballer sind gegen Tabellenschlusslicht Brandenburg klarer Favorit

Ahlbeck. Nach den zurückliegenden Heimerfolgen gegen Bad Doberan (29:28) und Altlandsberg (24:23) steht nun für die Handballer des HSV Insel Usedom wieder eine Auswärtspartie auf dem Plan. Am Samstag um 18.00 Uhr tritt der HSV beim SV 63 Brandenburg-West an.

Die Gastgeber haben in den bisherigen acht Spielen noch keinen einzigen Punkt holen können und rangieren damit auf dem letzten Tabellenplatz der Oberliga Ostsee-Spree. Für HSV-Trainer Nico Heidenreich ist das aber kein Grund, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir werden Brandenburg auf keinen Fall unterschätzen. Das ist ein schwer zu bespielender Gegner. Die Mannschaft zelebriert eine sehr unbequeme Art des Spiels. Trotzdem wollen wir die Punkte mit nach Hause nehmen und unsere Siegesserie weiter ausbauen.“

Personell haben die Usedomer alles an Bord, auch wenn die Vorbereitung unter der Woche nicht optimal lief. Einige Spieler plagen sich mit leichteren Blessuren umher und konnten nicht voll trainieren.

„Das darf aber keine Ausrede sein“, sagt Heidenreich. „Die Punkte müssen nach Usedom, unter allen Umständen. Natürlich ist der derzeitige Krankenstand für die Spielvorbereitung nicht optimal, aber da wird uns garantiert auch etwas einfallen“, so Heidenreich weiter.

Während die Formkurve beim HSV in letzter Zeit deutlich nach oben zeigt, haben es die Brandenburger seit Saisonbeginn schwer. Allerdings hat sich das dortige Umfeld von Beginn an keinen großen Illusionen hingegeben. Nach einigen Abgängen schrumpfte der Kader, der mit 15 Spielern auch jetzt noch ziemlich eng bemessen ist. Zwei Spieler in den Reihen der Brandenburger sind auch den Usedomer Fans garantiert noch bekannt. Rechtsaußen Christoph Witt und Kreisläufer Paul Müller trugen zu früheren Zeiten das Trikot des HSV Insel Usedom. „Das ist natürlich immer wieder schön, wenn man alte Bekannte trifft. Während des Spiels muss die Freundschaft aber natürlich ruhen“, sagt Heidenreich.

Sportlich sieht es bei den Brandenburgern momentan aber wirklich nicht rosig aus. Während die Niederlagen gegen die SG Uni Greifswald/Loitz (30:31), gegen OSF Berlin (22:24) und Spandau (29:30) noch relativ knapp ausfielen, setzte es gegen Tegel (22:30), Ludwigsfelde (27:39) und zuletzt auch gegen Grünheide (22:41) einige herbe Schlappen. Somit sind die Brandenburger die einzige Mannschaft der Staffel, die bisher noch nicht einen Punkt holen konnte. Aus Usedomer Sicht wird man nun natürlich hoffen, dass das auch so bleibt.

Dem setzt aber Frank Seiler, der Mannschaftsverantwortliche der Brandenburger, entgegen: „Gegen den HSV haben wir immer gute Spiele absolviert.“ Ein klein wenig keimt die Hoffnung für das morgige Spiel, auch „wenn wir durch unsere Verletztenmisere bisher tatsächlich in jedem Spiel den Anforderungen hinterherhinkten.“

Andreas Dumke

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