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HSV-Team: Nichts geht mehr

Wlg haba1 HSV-Team: Nichts geht mehr

Mit einer deutlichen Niederlage ging das Spiel gegen Altenholz zu Ende.

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Es war schwer für den HSV. Doch zumindest in der ersten Hälfte „wuselte“ sich Todor Ruskov (l.) mehrfach erfolgreich durch.

Quelle: Andreas Dumke

 

Handball / 3. Liga

HSV Insel Usedom —

TSV Altenholz 26:41 (13:20) „Die Luft ist raus“, „Nichts geht mehr“, „Es wird Zeit, dass diese Saison zu Ende geht“ — Dies waren einige Sätze, die man am Samstag nach der Partie gegen den Tabellenzweiten Altenholz von der Tribüne hören konnte. Das junge HSV-Team, bei dem der „Oldie“ Piotr Frelek durch einen Muskelfaserriss zusätzlich gehandicapt war, hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine Chance gegen den auch körperlich deutlich überlegenen Gegner.

Zu Beginn des Spiels konnte das Heimteam zunächst noch ein wenig mithalten. Besonders Abwehrstratege Ruskov übernahm Verantwortung. Er brachte sein Team zunächst auch in Führung. Altenholz ließ sich jedoch nicht lange bitten und zog schnell auf 3:1 davon. Durch Wendts Hüftwurf und Treffer von Ruskov und Glende blieb der HSV aber erst einmal dran. Beim Stand von 6:7 besaß Wendt die Chance zum Ausgleich. Sein Versuch landete jedoch am Pfosten. Der TSV agierte nun viel abgeklärter, erzielte zwei Tore in Folge und begann damit, den Vorsprung nach und nach deutlicher werden zu lassen.

Bereits nach 13 Spielminuten lagen die Gäste mit 5 Toren vorn. Nach einem Time-Out des HSV traf Leow zwar zum 7:11, doch anschließend nahm das Unheil weiter seinen Lauf. Zu allem Übel musste Gordon Wicht nach dem Versuch, einen Konter zu unterbinden, bereits in der 17. Minute per „Rot“ vom Feld. Eine harte Entscheidung. Tor für Tor setzten sich die Gäste ab. Durch die ungenügende Abwehrarbeit des HSV hatten sie leichtes Spiel. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung auf 7 Tore an, und auch nach dem Seitenwechsel machten die Altenholzer dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die ersten beiden Angriffe fanden direkt den Weg ins Tor. Es zeichnete sich ein Debakel ab. Auch der mittlerweile eingewechselte Krol brachte im Tor keine Hand an den Ball. Er wurde später wieder gegen Berndt ausgewechselt. „Das hatten wir uns natürlich alles ein wenig anders vorgestellt. Die Abwehrarbeit ist momentan unser Hauptproblem und leider kann man die Torhüterleistungen davon nicht ausnehmen.

Wir gestatten dem Gegner zu viele einfache Tore. Dadurch fehlen uns auch die Möglichkeiten, Konter zu fahren und selbst einmal Treffer aus der ersten und zweiten Welle zu erzielen“, fasste Trainer Jens-Peter Teetzen zusammen.

Obwohl man den Spielern das Bemühen nicht absprechen konnte, kam zusätzlich zum „blutleeren“ Auftreten wieder eine alte Schwäche zutage: Erneut konnten nur drei von sechs Strafwürfen verwandelt werden. Hier muss zur neuen Saison dringend nachgebessert werden. Im letzten Abschnitt des Spiels hatten die Gäste leichtes Spiel mit dem HSV. Fast jeder der Altenholzer Spieler durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Für die letzten 10 Minuten kam Nachwuchsspieler Moscinski noch zu seinem Heimdebüt.

Wenn der HSV in der nächsten Saison in der ebenfalls starken Ostsee-Spree-Liga bestehen will, muss es deutliche Verbesserungen geben.

Aufstellung HSV: Berndt, Krol; Moscinski, Wendt5/1, Glende 6, Nietzel 2/1, Frelek, Leow 5, Wicht 1, Fischer 2, Kicinski 1, Fink, Ruskov 4/1, Dübener

Die Abwehr ist momentan unser Hauptproblem.“

Jens-Peter Teetzen, Coach

Andreas Dumke

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