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HSV-Team will auch Stralsund zwei Punkte abknöpfen

Ahlbeck HSV-Team will auch Stralsund zwei Punkte abknöpfen

Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga ist zu Gast in der Pommernhalle

Ahlbeck. Es ist wieder Derbyzeit. Der Tabellenzweite der Handball- Oberliga Ostsee-Spree, der Stralsunder HV, ist morgen (Anpfiff 19 Uhr) zu Gast in der Pommernhalle beim HSV Insel Usedom (5. Platz). Auch wenn die Stralsunder Verantwortlichen kürzlich erklärt haben, dass sie auf den möglichen Aufstieg in die 3. Liga verzichten, wird dieser „Klassiker“ im regionalen Handballgeschehen garantiert spannend.

Beide Mannschaften werden sich nichts schenken. Davon geht HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich aus: „Natürlich ist Stralsund der Favorit. Aber genau deshalb lastet auch der ganze Druck auf dieser Mannschaft. Wir können unbelastet in die Partie gehen. Ich bin mir sicher, dass es ein ganz enges Spiel wird. Wenn wir die Partie ganz lange offen gestalten können, dann werden wir wieder zum Favoritenschreck.“

In den letzten vier Partien hielten sich die Stralsunder fast schadlos. Einzig beim Tabellendritten Ludwigsfelde unterlagen sie mit 22:24. Drei Spiele vor dem Saisonende wird die morgige Partie beim HSV allerdings richtungsweisend sein, zumal in der Woche darauf gegen Bad Doberan schon wieder ein MV-Derby ansteht.

Auch wenn es nicht um den Aufstieg geht, wollen die Stralsunder dennoch um Platz eins kämpfen. „Das ist unser erklärtes Ziel“, sagt SHV-Manager und Trainer Markus Dau. „Der Wille zum Aufstieg ist natürlich da, wir wollen aber realistisch bleiben. Ein Aufstieg in die dritte Liga macht nur dann Sinn, wenn man qualitativ so aufgestellt ist, dass man nicht wieder eine komplette Saison gegen den Abstieg spielen muss. Das ist im Moment mit dem eng gestrickten Kader aber nicht gegeben. Auch wirtschaftlich ist die dritte Liga eine andere Hausnummer. Da kommen viel größere finanzielle Belastungen auf uns zu. Dementsprechend werden wir versuchen, den Aufstieg im nächsten Jahr zu realisieren“, so Dau, der ja auch eine sportliche Vergangenheit beim HSV hat.

Auf eine angezogene Handbremse der Stralsunder brauchen die Usedomer also nicht zu hoffen. Doch gerade im Derby will man sich keine Blöße geben, weiß auch Heidenreich: „Es wird schwer. Wir wollen aber den ,Stralsund-Fluch’ endlich besiegen und hoffen dabei natürlich auch auf eine volle Halle und tatkräftige Unterstützung von den Rängen.“

Allerdings gestaltete sich die Vorbereitung auf das Spiel schwierig, berichtet Patrick Glende: „Wir haben im Moment viele angeschlagene Spieler durch die grassierende Grippewelle. Hoffentlich sind die am Samstag alle wieder fit. Vor eigenem Publikum wollen wir ein gutes Spiel abliefern. Wir werden alles geben, um die Punkte bei uns zu behalten. Wir haben Cottbus geschlagen und wollen das jetzt auch gegen Stralsund wiederholen.“

Andreas Dumke

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