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HSV besiegt Grünheide mit 29:23

Ahlbeck HSV besiegt Grünheide mit 29:23

Inselhandballer überstehen vierwöchige Spielpause unbeschadet / Dritter Erfolg in der Rückrunde

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Der Usedomer Gordon Wicht (2. v. r.) setzt sich energisch gegen zwei Grünheider durch. Links: Gäste-Torhüter Patrick Petersen. FOTOS (3): ANDREAS DUMKE

Ahlbeck. Nico Heidenreich war zufrieden. „Es war deutlich zu merken, dass unsere Jungs wieder richtig Bock auf Handball haben“, lobte der Geschäftsführer des HSV Insel Usedom. „Wir haben die vierwöchige Pause unbeschadet überstanden.“ Der HSV gewann das Spiel gegen den Tabellennachbarn Grünheider SV mit 29:23 (14:9).

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Inselhandballer überstehen vierwöchige Spielpause unbeschadet / Dritter Erfolg in der Rückrunde

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Gordon Wicht und Patrick Glende sorgten für die sehr schnelle 2:0-Führung. Durch einen Siebenmeter verkürzten die Gäste, doch die Usedomer blieben konzentriert und führten mit 5:1. Dann folgte eine Phase mit viel Leerlauf im Usedomer Spiel, oftmals fehlten die richtigen Ideen im Abschluss. Grünheide holte auf und kam bis auf 5:6 heran. HSV-Trainer Piotr Frelek reagierte mit einer Auszeit und seine Spieler schienen ihm dabei gut zugehört zu haben. Sofort nach Wiederanpfiff stellten Christopher Neidel und Dawid Nowomiesjki, der dreimal hintereinander traf, die alten Verhältnisse wieder her.

Auch Grünheides Trainer, Tobias Matelicz, versuchte mit einer Auszeit auf das Spielgeschehen zu reagieren, erzielte damit aber überhaupt keine Wirkung. Matelicz war nicht zufrieden: „Wenn man hier in der Pommernhalle bestehen will, dann muss Einiges passen, was uns nicht gelungen ist. In der ersten Viertelstunde sind wir noch gut in die Abwehr gekommen. Vorn haben wir aber zu viele Chancen vergeben. Das passt gar nicht zu uns. So mussten wir schnell einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher rennen. Nach der Deckungsumstellung lief es zwar etwas besser, doch so wie wir aufgetreten sind, konnten wir nichts holen.“ Der HSV baute die Führung immer weiter aus. Grünheide-Torwart, Patrick Petersen, der im letzten Jahr noch für den HSV aktiv war, fand mit zunehmender Spielzeit immer weniger Möglichkeiten, die HSV-Angriffe zu parieren und ließ sich zwischenzeitlich auswechseln.

Zur Pause hatten die Gastgeber fünf Tore Vorsprung. Auffällig war zu diesem Zeitpunkt die gleichmäßige Verteilung der Tore. Fast jeder Spieler hatte sich in die Torschützenliste eintragen. Später traf auch noch Torben Wendt, der auf der Außenposition für die verhinderten Alexander Leow und Sidney Loof eingesprungen war.

Nach dem Seitenwechsel folgte kurzzeitig ein weiterer kleiner Bruch im Spiel des HSV. Grünheide arbeitete sich auf 13:16 heran. Doch erneut sorgte ein konsequenter Zwischenspurt des HSV dafür, dass die alten Verhältnisse wieder hergestellt wurden. Piotr Frelek freute sich darüber: „Wir haben gesehen, dass der Gegner in der zweiten und dritten Welle Probleme hatte. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel kontrolliert. Nur die ersten zehn Minuten nach dem Wechsel waren nicht optimal. Das war nicht so gut. Nach dieser langen Pause von vier Wochen ist es allerdings schwer, wieder den Rhythmus zu finden. Also können wir unter diesen Umständen mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden sein.“

Mehr als zufrieden äußerte sich Usedoms Rechtsaußen, Ben Teetzen, dem drei Treffer gelangen: „Es war schwer, nach dieser langen Pause wieder reinzukommen. Das ist uns aber ganz gut gelungen.

Erfreulich ist, dass das Spiel über die Außenpositionen ganz gut funktioniert hat. Mit Torhüter Lech Krynski hatten wir auch wieder einen super Rückhalt.“

Neben Grünheides Keeper, Petersen, gehörte auch Florian Fink ehemals zum HSV. Seit Saisonbeginn spielt er ebenfalls für die Randberliner. Ihm gelangen im Verlauf des Spiel drei Tore. So richtig zum Zuge kam er allerdings auch nicht. „Wir hatten uns hier Einiges vorgenommen. Mit einem Sieg wollten wir aus unserem kleinen Tief heraus. Von dem Vorhaben konnten wir aber nichts umsetzen. Usedom hat verdient gewonnen. Die Stimmung in der Pommernhalle war wieder super “, sagt Fink.

HSV: Krynski, Fornal; Nowomiejski 3, Glende 6, Witt, Teetzen 3, Wicht 1, Biernacki 4, Statkiewicz 3, Dübener 3, Neidel 5, Wendt 1 Siebenmeter: HSV 0; Grünheide 5/4

Strafminuten: HSV 2, Grünheide 4

Andreas Dumke

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