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HSV fährt selbstbewusst zum Spitzenreiter

Ahlbeck HSV fährt selbstbewusst zum Spitzenreiter

Trainer Heidenreich: Wir wollen bei den Füchsen gewinnen

Ahlbeck. Eine äußerst schwere Aufgabe liegt am Wochenende vor den Viertliga-Handballern des HSV Insel Usedom. Der derzeitige Tabellenvierte (13:7 Punkte) muss beim Spitzenreiter Füchse Berlin II antreten. Die Hauptstädter haben bisher alle ihre zehn Spiele gewonnen und dabei durchschnittlich acht Tore mehr geworfen als ihre Gegner.

Für HSV-Spieler Christopher Neidel, der in Berlin verletzt zuschauen muss, ist das allerdings kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: „Das wird für uns wohl das leichteste Spiel der Saison.

Gegen die Füchse haben wir überhaupt nichts zu verlieren und können ganz befreit aufspielen“, sagt der Rechtsaußen. Die Berliner seien klarer Favorit, und dennoch werde sich die Inselmannschaft nicht so einfach geschlagen geben. „Wir wollen uns bestmöglich verkaufen und schauen, ob vielleicht doch etwas zu holen ist.“

20:0 Punkte haben sich die Füchse in dieser Saison bereits erspielt. Das ist natürlich ein deutliches Signal an die Konkurrenz. Die zweitplatzierten Stralsunder, die von vielen Experten vor der Saison als Aufstiegskandidat Nummer 1 bezeichnet wurden, haben bereits vier Punkte Rückstand. Neben einigen knappen Erfolgen waren aber auch einige deutliche Siege wie gegen Tegel (31:18), Greifswald/Loitz (44:22) und Werder (30:18) dabei. Klar, dass die Berliner auch gegen den HSV Punkte einfahren wollen, zumal es in der nächsten Woche zum Spitzenduell in Stralsund kommt. Ein Aufstieg wäre sicher im Sinne der Berliner, um in der 3. Liga noch bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Bundesligareserve zu haben.

Doch auch der HSV muss sich nicht verstecken. Mit 13:7 Punkten liegt der HSV mittlerweile auf Platz vier der Tabelle. Auch Torhüter Sebastian Antczak ist stolz darauf. „Wir haben uns gut gefunden und die Mannschaft harmoniert sehr gut. Es macht im Moment sehr viel Spaß, im Training wie im Spiel“, meint der Schlussmann. Antczak hat im Moment allerdings kaum Chancen, an Stammtorwart Lech Krynski vorbeizukommen. „Das ist aber überhaupt kein Problem. Wir trainieren sehr gut zusammen und von Lech kann ich noch eine Menge lernen. Wichtig ist der Erfolg des Teams“, sagt Antczak.

Erfolge feierten die Inselhandballer in den zurückliegenden Wochen oft. Fünf Spiele in Folge hat das Team gewonnen. Auch die bislang letzte Niederlage am 7. Oktober in Stralsund (25:26) machte deutlich, welch Potenzial im Team steckt, wenn jeder einhundert Prozent gibt. Vor allem der 29:25-Erfolg in Cottbus gab dem HSV den nötigen Aufwind für diese erfolgreiche Serie.

„Natürlich sind wir vom Papier her in Berlin klarer Außenseiter“, sagt Trainer Nico Heidenreich. „Wir fahren aber in die Hauptstadt, um zu gewinnen“, gibt sich der Coach kämpferisch. „Wenn die Mannschaft ans Limit geht und ihr Leistungsvermögen abruft, dann ist auch beim Spitzenreiter etwas drin. Ich glaube an die Mannschaft. Wichtig ist nur, dass wir das Spiel lange offen gestalten können.“ Seine Mannschaft habe spielerisch auswärts oft besser ausgesehen als vor heimischer Kulisse. „Wir freuen uns auf die Partie. Wir werden sehen, wie hoch die Trauben in dieser Saison hängen.“

Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Lilli-Henoch-Sporthalle angepfiffen. Wie in Berliner Sporthallen üblich, wird die Verwendung von Ball-Haftmitteln nicht erlaubt sein.

Andreas Dumke

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