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Ahlbeck HSV geht favorisiert ins Spiel

Brandenburg-West spielt in der Pommernhalle / Ehemalige Spieler und Trainer im Gästeteam

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Der polnische Neuzugang beim HSV, Patryk Biernacki (r.), kommt im Zusammenspiel mit seinen Kollegen immer besser zurecht.

Quelle: Andreas Dumke

Ahlbeck. Morgen kommt ein Altbekannter in die Pommernhalle: Peter Höhne – und mit ihm die Handballer des SV 63 Brandenburg-West, zu denen auch die ehemaligen Spieler des Inselvereins, Christoph Witt und Paul Müller, gehören. Das Match in der Ostsee-Spree-Liga gegen den HSV Insel Usedom wird um 19 Uhr angepfiffen.

OZ-Bild

Brandenburg-West spielt in der Pommernhalle / Ehemalige Spieler und Trainer im Gästeteam

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Peter Höhne war von 1995 bis 2005 sportlicher Leiter des HSV Blau-Weiß Insel Usedom. „Ich freue mich, mal wieder zu einem sportlichen Vergleich in die Halle zu kommen“, sagt Höhne, der regelmäßig auf Usedom Urlaub macht. „Wir werden aber nicht in Urlaubsstimmung anreisen“, verspricht der Trainer der Brandenburger. „Meine Mannschaft wird den nötigen Respekt haben, in der Halle aber nicht kampflos auftreten.“ Höhne sieht die Usedomer Mannschaft in der Favoritenrolle. „Das ist eine junge dynamische Truppe. Hinzu kommt, dass die Atmosphäre in der Pommernhalle kaum etwas Vergleichbares hat.“

Die Brandenburger rangieren momentan auf Platz neun der Tabelle und verfügen über ein ausgeglichenes Punktekonto von 5:5. „Die Gäste sind schwer einzuschätzen. Gegen Ligaprimus Altlandsberg konnten sie am ersten Spieltag (24:26-Niederlage - Anm.d.R.) gut mithalten. Gegen OSF Berlin, gegen den wir verloren haben, gelang ihnen ein klarer Sieg. Es ist aber egal, was war. Wir wollen zu Hause natürlich gewinnen“, gibt sich HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich kämpferisch. Voraussichtlich steht dafür der vollständige Kader zur Verfügung.

Nach den letzten Ergebnissen haben die Usedomer Fans natürlich die Hoffnung, dass das Frelek-Team an die Leistungen aus den Spielen gegen Bad Doberan (30:24) und vor allem Fortuna Neubrandenburg (27:15) anschließen kann.

Mit 8:4-Punkten haben sich die Usedomer Handballer momentan auf dem 4. Tabellenrang festgesetzt. Allerdings haben auch Grünheide, Stralsund und OSF Berlin acht Zähler auf der Habenseite. Angeführt wird die Tabelle vom MTV Altlandsberg, der bisher alle Spiele gewann. Zweiter ist der Lausitzer HC mit zehn Punkten.

„Wir stehen bisher recht ordentlich da. Es ist aber immer noch so, dass sich unser Team weiterentwickeln muss. Fortschritte sind zu sehen. Die neuen Spieler wurden bisher gut integriert“, sagt Heidenreich. „ Wir wollen weiterhin in der Liga so gut wie möglich mitspielen und natürlich oben dran bleiben. Besonders in der Pommernhalle wollen wir den Fans natürlich etwas bieten, um uns so für die tolle Unterstützung zu bedanken.“

Ein wenig von dem Applaus abbekommen werden ganz sicher auch die „Rückkehrer“ Christoph Witt und Paul Müller. Während Rechtsaußen Witt seit 2014 in Brandenburg spielt, schloss sich Kreisläufer Müller in diesem Sommer dem SV an.

Ein paar Stunden vorher muss die zweite Männermannschaft bereits zum Pokalspiel antreten. Der HSV II, gleichbedeutend mit der A-Jugend der SG Vorpommern, spielt in Greifswald gegen den SV Motor Barth. „Die personelle Lage ist etwas angespannt. So fällt neben den Langzeitverletzten Max Surke und Mikka Wessel auch Tom Müller berufsbedingt aus“, sagt Trainer Jens Teetzen. „Trozdem wollen wir versuchen, dagegen zu halten, um uns nicht wieder so abschießen zu lassen, wie im Ligaspiel, in dem wir elf Tore zurück lagen.“ Teetzen will von seinem jungen Team auf jeden Fall eine Weiterentwicklung sehen will. Der Anwurf zu dieser Partie erfolgt um 15 Uhr in Greifswald in der Sporthalle I.

Andreas Dumke und Ralf Edelstein

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