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Sport Usedom HSV in zweiter Hälfte ganz stark
Vorpommern Usedom Sport Usedom HSV in zweiter Hälfte ganz stark
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00:04 19.01.2015
In der Schlussphase nicht zu stoppen: Patrick Glende (l.). Er warf zehn der 25 Tore des HSV. Quelle: Andreas Dumke

Ahlbeck — Die Pommernhalle tobte, die Spieler und die Fans jubelten. Ein gewohntes Bild bei den Auftritten des Handball-Viertligisten HSV Insel Usedom in dieser Saison — auch nach dem 25:17-Erfolg (Halbzeit 9:9) über den Ludwigsfelder HC und dem damit verbundenen 14. Sieg in 15 Spielen.

Über weite Strecken der Begegnung sah es allerdings gar nicht nach einem am Ende doch deutlichen Erfolg aus. Bis zur 40. Minute hielt sich der Spielstand auf Messers Schneide. Die Ludwigsfelder lagen meist in Front. Besonders in der ersten Hälfte zeigten die Gastgeber nur Schmalkost. Von Beginn an traten beide Teams nervös und mit einer alles andere als guten Angriffsleistung auf. Nach der schnellen Ludwigsfelder Führung standen zunächst die Torhüter — hüben wie drüben — im Mittelpunkt.

Das Bemühen war dem HSV nicht abzusprechen, es gelang aber zu selten, den guten Gästetorhüter, Martin Pfefferkorn, zu überwinden. Doch auch den Ludwigsfeldern gelang im Angriff nicht sehr viel. Eine hohe Anzahl von technischen Fehlern bestimmte das Spiel. Viele Fans sahen in der ersten Hälfte den schlechtesten Auftritt des HSV Insel Usedom in dieser Saison.

Nach einer Viertelstunde keimte nach der 5:4-Führung durch Patrick Glende die Hoffnung auf, der HSV findet jetzt in die Partie. Doch weit gefehlt. Mit den nächsten beiden Angriffen übernahm Ludwigsfelde erneut die Führung. Beim 5:7 Rückstand hatte HSV-Trainer Piotr Frelek endgültig die Nase voll und nahm die Auszeit. Seine Umstellungen brachte ein wenig frischen Wind ins Spiel. Die Hausherren agierten jetzt ein wenig griffiger und schafften noch vor der Pause den 9:9-Ausgleich.

Doch es blieb zunächst eng. Die Gäste führten, der HSV glich aus. So ging es bis zum 16:16 in der 41. Minute. Mittlerweile stand der kürzlich genesene Patrick Petersen im Tor. Das war offensichtlich das fehlende Puzzleteil an diesem Abend. Plötzlich stand die HSV-Abwehr besser und vorn wurden die Angriffsversuche besser abgeschlossen. Das 17:16 durch Alex Leow brachte den HSV auf die Siegerstraße. Glende legte sofort nach und agierte auch in der Folgezeit sehr auffällig. Bei den Hausherren lief es jetzt, kein Vergleich zur ersten Spielhälfte. Petersen vernagelte sein Tor, die Abwehr griff ordentlich zu. So gelang den Gästen in den letzten 20 Minuten nur noch ein Treffer. Der HSV konnte schalten und walten wie er wollte.

Eine Ursache dafür war sicher die dünn besetzte Bank der Gäste. Selbst aus den beiden Zeitstrafen für Radek Wolski, am Ende der Partie, konnten sie kein Kapital schlagen. Immer wieder machte der bestens aufgelegte Petersen ihnen einen Strich durch die Rechnung.

In der Schlussphase des Spiels sorgten vor allem Glende und Florian Fink für den beruhigenden Vorsprung. „Es war das erwartet schwere Spiel. Ludwigsfelde kam immerhin als Tabellenvierter und mit der Empfehlung von sechs Siegen in Folge auf die Insel. Der Torhüter der Gäste hat uns in der ersten Hälfte ganz schön zu schaffen gemacht, und auch unsere Angriffsleistung war viel zu unkonzentriert.

Patrick Petersen hat nach seiner Einwechslung ein tolles Spiel gemacht. Nach dem 16:16 hatten wir einen Lauf und haben am Ende auch verdient gewonnen“, resümierte Nico Heidenreich, der sportliche Leiter des HSV.

Aufstellung: Antczak, Petersen; Wendt, Glende 10, Kellermann, Schmidt, Leow 4, Wicht 1, Pristas, Kicinski, Fink 7, Wolski 3, Dübener, Müller

Patrick Petersen hat ein tolles Spiel gemacht.“Nico Heidenreich



Andreas Dumke

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