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HSV peilt siebten Sieg in Serie an

Ahlbeck HSV peilt siebten Sieg in Serie an

Inselhandballer reisen morgen nach Neubrandenburg und treffen dort auf Fortuna

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Gordon Wicht und die Handballer des HSV Insel Usedom sind morgen in Neubrandenburg gefordert.

Quelle: Foto: Andreas Dumke

Ahlbeck. In der Handball-Oberliga Ostsee-Spree haben die Mannen des HSV Insel Usedom, derzeit Tabellenvierter, die große Chance, ihre Top-Serie – sechs Spiele und sechs Siege – auszubauen. Für Geschäftsführer Nico Heidenreich „wäre das eine ganz geile Sache“, wenn es gelänge. Einen derart guten Lauf hatten die Inselhandballer zuletzt vor zwei Jahren. Damals stoppte erst der LHC Cottbus, damals der schärfste Konkurrent im Aufstiegskampf, die Erfolgswelle der Usedomer. Doch letztlich glückte der Aufstieg in die 3. Liga.

OZ-Bild

Inselhandballer reisen morgen nach Neubrandenburg und treffen dort auf Fortuna

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Erfolgreich sein wollen die HSVer morgen (Anwurf 18.30 Uhr) im Derby bei Fortuna Neubrandenburg. Doch vor dem Erfolg steht bekanntlich der Schweiß, auch dann, wenn „nur“ gegen den Tabellenletzten gespielt wird. Heidenreich ist es egal, dass die Vier-Tore-Städter derzeit ganz unten stehen und bemüht die Floskel „Derbys haben immer ihre eigenen Gesetze.“

Durch den HSV-Sieg über Cottbus und die gleichzeitige Niederlage der Stralsunder in Ludwigsfelde ist es ganz oben in der Tabelle noch einmal richtig spannend geworden. Den HSV trennen nur noch drei Minuspunkte vom Spitzenreiter Cottbus. „Natürlich wollen wir unsere Serie weiter fortführen. Wir schauen jetzt aber von Spiel zu Spiel. Was dabei herauskommt, werden wir sehen. Aber vielleicht reicht es ja am Ende zur großen Sensation“, blickt Heidenreich optimistisch nach vorn.

Den ersten Schritt dorthin können die Insulaner in Neubrandenburg machen. Die Mannschaft wird volle Power zeigen und mit Sicherheit an die Leistungen – wie zuletzt gezeigt gegen Spitzenreiter Cottbus (28:25) und Brandenburg (29:22) – anknüpfen, verspricht Heidenreich. „Wir werden Neubrandenburg auf gar keinen Fall unterschätzen und gehen konzentriert in die Partie“, fügt er hinzu. Laut Geschäftsführer wird neben Alexander Leow, der am letzten Wochenende mit einer tollen Siebenmeterquote überzeugte, auch Aufbauspieler Patrick Glende fehlen. Leow ist beruflich verhindert, Glende verletzt.

Mit nur sechs Punkten zieren die Neubrandenburger das Tabellenende der Oberliga Ostsee-Spree. Im bisherigen Saisonverlauf hatte das junge Team bisher wenig zu bestellen. Allerdings gelang es Neubrandenburg am 18. Spieltag, dem Tabellenführer Cottbus auswärts einen Punkt (26:26) abzuknöpfen. Auch der Tabellenzweite, der Stralsunder HV, tat sich in der Hinrunde in Neubrandenburg schwer und gewann nur knapp mit 21:19. Somit sollten das HSV-Team und sein Trainer, Piotr Frelek, mehr als genug gewarnt sein. Fortuna hat nichts zu verlieren. Verloren haben die Neubrandenburger allerdings schon ihren Trainer. Vor wenigen Tagen erklärte Ralf Böhme seinen Rückzug zum Saisonende. Seitdem läuft die Trainersuche bei den Fortunen auf Hochtouren.

Trotz der schwierigen Situation versucht man in Neubrandenburg alles, um tolle Handball–Events zu bieten. So zieht man diesmal auch wieder in das große Jahnsport-Forum um und veranstaltet einen „Großen Handballtag“.

Vor dem Männerspiel gibt es noch ein Oberliga-Spiel einer B-Juniorenmannschaft und dann treten die Neubrandenburger Frauen gegen Rostock an.

Damit auch HSV-Fans Stimmung machen können, hat der HSV Insel Usedom einen Fan-Bus organisiert. „Wir fahren am Samstag um 14.45 Uhr von der Pommernhalle ab. Es gibt noch ein paar wenige Restplätze.

Wer noch mitkommen möchte, kann sich gern bei mir melden“, sagt Mannschaftsbetreuer Mike Golon.

Karte und Fahrt gibt es für 10 Euro; Bestellungen

unter ☎ 01 71/7 32 23 84

Andreas Dumke

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