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HSV schlägt erneut ein Spitzenteam

Ahlbeck HSV schlägt erneut ein Spitzenteam

In der Oberliga Ostsee-Spree besiegen die Insel-Handballer den Stralsunder HV mit 27:21

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Ausgelassener Jubel vor vollen Rängen: Der HSV Insel Usedom gewann das Derby gegen den Stralsunder HV klar und überzeugend. FOTOS (5): ANDREAS DUMKE

Ahlbeck. . Diese Partie war beste Werbung für den Handballsport. Darin waren sich nach dem Abpfiff in der Ahlbecker Pommernhalle wohl alle Anwesenden einig – egal ob Fans der Heimmannschaft oder des Gegners. Der HSV Insel Usedom (5. Platz) setzte sich am Ende gegen den Stralsunder HV (2.) mit 27:21 (15:8) durch. Damit feierten die Insel-Handballer einen weiteren Sieg gegen ein Spitzenteam, nachdem sie am 11. März bereits den LHC Cottbus mit 28:25 bezwungen hatten.

OZ-Bild

In der Oberliga Ostsee-Spree besiegen die Insel-Handballer den Stralsunder HV mit 27:21

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Rund 800 Zuschauer brachten die „Pommernhölle“ zum Beben. Beteiligt daran waren auch zahlreiche Stralsunder Fans, die für ohrenbetäubenden Lärm sorgten. „Es war ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Spiel. An der Leistung der Handballer von der Insel gibt es kaum etwas zu kritisieren, nur in den ersten sieben Minuten“, sagte Rolf Landau, der die anschließende Pressekonferenz leitete.

Und tatsächlich wurde den Usedomer Fans zu Beginn angst und bange. Der Stralsunder HV zog schnell auf 4:1 davon. Bei den Hausherren klappte zunächst nicht viel, man rannte sich immer wieder in der Stralsunder Abwehr fest. „Plötzlich haben wir dann aber den Stecker gezogen und eine wahnsinnig tolle erste Resthalbzeit abgeliefert“, sagte HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich. „Im Prinzip hat danach alles geklappt. Wir haben aus jeder Lage getroffen, und hinten hat Lech Krynski sein Tor erneut dichtgemacht.“

Patrick Glende, Gordon Wicht und Michal Statkiewicz holten mit ihren Treffen den Rückstand auf. Jetzt war der HSV voll da und schwamm auf einer Erfolgswelle. Selbst in doppelter Unterzahl ließen sich die Insulaner nicht aufhalten. Patryk Biernacki, der vor allem in der ersten Hälfte eine überragende Partie ablieferte, traf dabei sogar zweimal in Folge. So fielen acht Tore ohne Unterbrechung für die entfesselt aufspielenden Insulaner.

„Nach unserem sehr guten Start haben wir total den Faden verloren. Uns hat irgendwie die Einstellung für das Derby gefehlt“, kritisiert SHV-Trainer Markus Dau. „Es ist egal, wem ich von den Usedomern ins Gesicht geschaut habe. Jedem Spieler war anzusehen, dass er mit seiner Mannschaft unbedingt den Sieg wollte. Zwischen der 10. und der 30. Minute war Usedom viel präsenter als wir und hatte damit bis zur Pause schon einen großen Vorsprung herausgeworfen.“ Dau, der ja einst auch für den HSV spielte, fand „die Stimmung in der Halle sensationell, sowohl von Usedomer Seite als auch von unseren Fans. Es ist immer wieder schön, hier zu spielen.“

Mit einem 15:8-Zwischenstand für den HSV wurden die Seiten gewechselt. Die Gastgeber blieben präsent. „Die Mannschaft hat konzentriert weitergearbeitet und den Vorsprung super verwaltet. Wir wollten das Derby unbedingt für uns entscheiden und endlich mal wieder gegen Stralsund gewinnen. Das ist uns hervorragend gelungen“, sagt Heidenreich.

Stralsund fand zwar wieder besser ins Spiel, aufholen konnten die Sundstädter den Rückstand aber nicht mehr, sehr zur Freude von HSV-Aufbauspieler Patrick Glende: „Wir haben uns in der Kabine geschworen, endlich wieder gegen Stralsund zu punkten. Jeder Spieler hat da voll mitgezogen. Nach den ersten schlechten Minuten haben wir uns super herangekämpft. Die Abwehr stand klasse. Wir haben hochverdient gewonnen. So eine Atmosphäre motiviert noch einmal zusätzlich.“

Statistik

HSV: Krynski, Fornal – Nowomiejski 5, Glende 4, Loof, Teetzen 1, Witt, Leow 2, Wicht 3/2, Biernacki 8, Statkiewicz 3, Dübener 1, Neidel.

SHV: Ligarszewski, Escher – Baresel 3, Brandt 4, Olejniczak, Hünerbein 5, Hoffmann 3, Sadewasser, Kladek-Markau, Hinz 4/1, Vanek 1, Swiatek, Badendieck 1.

Strafminuten: HSV 14, SHV 10.

Strafwürfe: HSV 3/2, SHV 3/1.

Spielfilm: 5. Minute: 4:1 Baresel (SHV), 10. 4:4 Statkiewicz, 12. Zeitstrafen Wicht und Glende, 14. 7:4 Biernacki (HSV liegt nun vorn), 19. 9:5 Hünerbein, 23. 12:5 Teetzen, 28. 15:8 Vanek, 37. 18:12 Hinz, 46. 23:16 Glende, 54. 26:19 Glende, 60. 27:21.

Andreas Dumke

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