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Heringsdorf überrascht bei Punktspiel

Zinnowitz Heringsdorf überrascht bei Punktspiel

Inselteam bezwingt Nord-West Rostock mit 10:8 / Wolgast und Zinnowitz sind im Pokal eine Runde weiter

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Jens Mitzlaff und Toralf Weiher sind mit ihrer Mannschaft, Motor Wolgast, im Pokal eine Runde weiter. FOTO: RONALD KRUMBHOLZ

Zinnowitz. . „An einen Sieg haben wir vorher nicht im Traum gedacht“, war Spielführer Jan Müller, nach dem Match happy. Das Heringsdorfer Landesliga-Tischtennisteam überraschte im Punktspiel gegen Nord-West Rostock mit einem 10:8-Erfolg.

Die Heringsdorfer gewannen die ersten beiden Punkte bereits im Doppel. Während Müller/Weremiuk sicher mit 3:0 gewannen, machten es Zimmermann/Rybarczyk viel spannender. Das Insel-Duo lag nach Sätzen bereits 1:2 zurück und drehte das Spiel dann noch in einen 3:2-Erfolg. Die nächsten drei Einzelrunden verliefen ausgeglichen. Müller verpasste eine etwaige Vorentscheidung im zweiten Durchgang, als er im 5. Satz bereits mit 9:5 gegen die Nr.1 der Gäste, Becker-Braunschweig, führte, aber noch mit 10:12 verlor. „Ich bin derzeit einfach nicht in bester Form“, ärgerte sich Müller. Vor dem vierten Einzel-Block führte Heringsdorf mit 8:6. Müller steigerte sich und holte einen weiteren Punkt. Dagegen verloren Weremiuk, sein einziges Spiel im ganzen Match, und Rybarczyk. Der Gesamtsieg hing jetzt, beim Zwischenstand von 9:8 für die Insulaner, von Zimmermanns Leistung ab. Der bisher etwas glücklos agierende Heringsdorfer setzte im Schlussspurt die Akzente und gewann mit 3:1.

In der ersten Pokalrunde mussten die Heringsdorfer am Wochenende die Segel streichen. Gegen die höherklassigen Teams TTSV Neubrandenburg I (2:4) und Medizin Stralsund (0:4) hatte das Inselteam keine Gewinnchance. Die beiden Punkte für das in der Besetzung Müller, Zimmermann und König spielende Team holte Müller.

Erfolgreicher waren Motor Wolgast und Eintracht Zinnowitz im Pokalwettbewerb der Mannschaften, die auf Bezirksebene spielen. Angeführt von Kapitän Toralf Weiher, der mit dem angesetzten Modus unzufrieden war, schaffte Wolgast den Sprung in die zweite Pokalrunde. „Warum fünf Teams in zwei Staffeln eingeteilt werden, erschließt sich mir nicht. Das Weiterkommen durch mehrere Spiele zu ermöglichen, wäre eine sportlichere Lösung gewesen“, sagt Weiher. Wolgast setzte sich zunächst gegen den TTSV Neubrandenburg V mit 4:0 durch und besiegte denn im „Endspiel“ auch den TTSV Anklam mit dem selben Resultat.

Für Eintracht Zinnowitz waren der TTSV Anklam II und der TTC Greifswald III keine besondere Hürde. Da Stavenhagen abgesagt hatte, reichte der 4:0-Sieg gegen Anklam II schon für ein Weiterkommen, zumal Greifswald anschließend Anklam besiegte. So wurde auf das zweite Spiel verzichtet. Zinnowitz spielte mit Schulz, Reuschel und Schreiber, gewann alle Spiele souverän ohne Satzverlust.Gert Nitzsche

OZ

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