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Hohendorf: Erst Anlaufschwierigkeiten, dann klarer Sieg

Hohendorf Hohendorf: Erst Anlaufschwierigkeiten, dann klarer Sieg

Tabellenführer der Kreisoberliga gewinnt in Kröslin mit 4:2 / Gästeteam 20 Minuten ganz stark, dann bricht es ein

Hohendorf. Der Hohendorfer Sportplatz scheint für die gegnerischen Teams eine uneinnehmbare Festung zu sein. Der Tabellenführer der Fußball-Kreisoberliga, der Hohendorfer SV 69, hat auch den SV Kröslin (7.) besiegt, mit 4:2. Die Heimbilanz beträgt somit 16:1-Punkte und 15:3-Tore.

Doch zunächst fanden die Gastgeber nicht richtig in die Partie. Kröslin hatte das Sagen. Ob Haase, Jacubowsky oder Brauns – sie arbeiteten aggressiv gegen den Ball und erstickten fast jeden Angriff der 69er durch frühzeitiges Pressing. Es war deutlich zu merken, dass SVK-Trainer Carsten Niemann sein Team gut eingestellt hatte – kämpferisch und taktisch.

Doch statt des verdienten Führungstreffers folgte die kalte Dusche. Nach einem Fehler von Peters lag der Gastgeber plötzlich vorn. Augustat hatte keine große Mühe beim 1:0. Während Kröslin nur sporadisch in der Hälfte der Hausherren aufkreuzte, waren die Gastgeber jetzt in ihrem Element. Binnen drei Minuten enteilten sie sogar auf 3:0. „Schön, wie die Jungs über Außen ihr Spiel aufgezogen haben“, freute sich Hohendorfs Trainer Axel Bork. Hingegen reagierte der Krösliner Coach ein wenig säuerlich: „So darf man sich nicht überlaufen lassen. Es fehlte auch die Körpersprache.“

Mit Druck aus allen Reihen waren die Krösliner gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts auf eine Ergebniskorrektur aus. Lüder hatte auch das 1:3 auf dem Senkel, scheiterte aber aus Nahdistanz an Hohendorfs Keeper, Nico Busch. Die Gastgeber verstanden das Signal und gingen in der Folge wieder resoluter in der Abwehr zu Werke. Eine Viertelstunde vor Ultimo fiel dann die Vorentscheidung. Als Markus Gebhardt maßgerecht Kevin Burchardt bediente, hatte dieser keine Mühe, zum 4:0 zu vollenden. Die Partie war für die Gäste gelaufen, auch wenn sie keineswegs resignierten. Zumindest konnte Angreifer Christian Hensel in den Schlussminuten mit zwei Treffern das Resultat ein wenig erträglicher gestalten.

Noch ein Wort zu Schiedsrichter Michael Knobloch. Er war nicht nur ein aufmerksamer Leiter, er tat sich auch als Medizinmann hervor. Als der Krösliner Tim Brauns verletzt am Boden lag, leistete er sofort Erste Hilfe. Letztlich sieht man das auch nicht alle Tage.

Hohendorf: Busch – Bahr (85. Kruse), Wilke, Hirt, Gebhardt – Schönrock (78. Liedtke), Brandt (58. Krüger), Reule, Ruhnke – Augustat, Krüger.

Kröslin: Pietsch – Haase, G. Schumacher, Peters, Lüder – Jacubowsky, Oerkvitz, T. Schumacher (58. Michalski), Brauns (78. Brandt), Wunderwald – Hensel.

Tore: 1:0, 2:0 Augustat (24./33.), 3:0, 4:0 Burchardt (36./76.), 4:1, 4:2 Hensel (87./90. Elfer)

Wolfgang Dannenfeldt

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