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Hohendorf bezwingt Behrenhoff mit 2:0

Hohendorf bezwingt Behrenhoff mit 2:0

Eintracht Zinnowitz und Grün-Weiß Usedom sichern sich drei Punkte / Kröslin bleibt am Tabellenende

Vorpommern Hohendorf bleibt an der Spitze der Fußball-Kreisoberliga. Nach sechs Spielen hat das Team 16 Punkte und ein Torverhältnis von 11:2. Während Usedom und Zinnowitz ebenfalls Siege einfuhren, kassierte Kröslin bereits die vierte Niederlage.

Hohendorfer SV –

Eintracht Behrenhoff 2:0 (1:0) Der Hauptgarant für den 2:0-Erfolg war einmal mehr die sicher stehende Abwehr der Hohendorfer. Wilke und vor allem Torhüter Rettig, der kurz vor Ultimo einen Elfmeter und den Nachschuss meisterte, hatten hinten fast nichts zugelassen. Hohendorf führte ab der 9. Minute durch ein Tor von Liedtke. Gegen die spielstarken Eintrachtler fanden die Gastgeber dennoch nicht richtig ins Spiel.

Immer wieder forderten Axel Borck und Tom Schultz, die beiden Trainer, ihr Team auf, das Spiel der Behrenhoffer vor allem im Mittelfeld zu unterbinden. Es blieb bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel, so sehr sich Augustat, Gebhardt, Krüger und Schönrock im Mittelfeld auch bemühten. Auch nach der Pause blieb die Partie auf spielerischem guten Niveau. Die routinierten Gäste drängten aber verstärkt auf den Ausgleich, hatten Feldvorteile. Die Gastgeber versuchten es über lange Bälle und wären durch Krüger fast zum 2:0 gekommen. Als Gebhardt in der 75. Minute im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Burchardt den fälligen Elfmeter.

Vierecker SV –

Eintracht Zinnowitz 0:3 (0:2) Im bisherigen Saisonverlauf hinterließ Eintracht durchaus einen guten Eindruck. Beim punktgleichen Vierecker SV holte Zinnowitz einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Die Insulaner hatten Personalsorgen, sodass Stammkeeper Schenk zum guten Feldspieler wurde und mit dem schnellen 1:0 (4.) auch Stürmerqualitäten zeigte. Der 18-jährige Felix Schmidt feierte dadurch sein Debüt im Tor . „Er meisterte seine Aufgaben souverän“, lobte Trainer Holger Preusche. Nach einem Abschlag (23.) von Schmidt auf Luck kam der Ball zu T. Preusche, der die Kugel zum 2:0 in den Dreiangel hämmerte. Viereck fand keine Mittel gegen die von Rölz clever organisierte Abwehr. Auch ein Elfmetergeschenk (42.) des Schiris half nicht. Im zweiten Durchgang waren die Gäste weiterhin Herr der Lage. Nach dem 3:0 (78.) durch Lusza ergaben sich noch weitere Chancen zu einem höheren Sieg. „Kompliment an das gesamte Team für den tollen Einsatz. Aus einer sicheren Abwehr heraus haben wir unser Konterspiel gut umgesetzt“, so Holger Preusche zufrieden.

SV Kröslin –

Pasewalker FV II 1:2 (1:1) Nach der vierten Saisonniederlage sitzen die Krösliner weiter auf dem letzten Platz fest. „Wir sind mit großer Hoffnung in die Partie gegangen. Doch wer unten steht, dem fehlt oft das Glück. Wir haben die Punkte liegen lassen“, ärgerte sich SVK-Trainer Carsten Niemann. Sein Team hatte durch Jacubowsky (Lattenkopfball/8.) die erste Chance, geriet aber durch einen Handstrafstoß

(12.) unglücklich in Rückstand. Auf der Gegenseite wurde Hensel im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter (23.) verwandelte der Gefoulte selbst. Der SVK war danach das aktivere Team.

Jedoch fehlte Hensel bei einem Missverständnis der Gäste der „Riecher“ und Jacubowsky scheiterte am Torwart. Als einem Pasewalker ein Handspiel (43.) unterlief, blieb der Pfiff aus. Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst wenig, ehe Peters wegen einer Tätlichkeit (69.) vom Platz musste. „Dem ist nach vielen ungeahndeten Attacken und Fouls seitens seines Gegenspielers die Sicherung durchgebrannt“, sagt Niemann. Das Pech blieb Kröslin treu. Ein weiteres Handspiel des PFV blieb ungesühnt, während Jacubowsky (78./82./88. Minute) und Hensel beste Chancen leichtfertig vergaben.

Dagegen führte ein Konter (84.) die Gäste noch zum glücklichen Sieg.

Grün-Weiß Usedom –

VFC Anklam II 3:1 (0:0)

Die technisch versierte Gästeelf hatte in der 4. Minute einen Pfostenschuss. „Wenn wir da in Rückstand geraten, wäre das sehr ungünstig gewesen“, so GW Trainer Uwe Heidmann. Doch im weiteren blieben torgefährliche Aktionen Mangelware, auf beiden Seiten. Lediglich bei Standards, wenn die kopfballstarken Raddatz, Klaus und Kutz vor dem Gästetor auftauchten, wurde es für Anklam gefährlich. Das Spiel der Usedomer krankte noch am fehlenden Zusammenspiel. Unmittelbar nach der Pause fiel dann aber das 0:1 durch Thom. Das Heimteam brauchte nun einige Zeit, um den Rückstand zu verdauen. Nach einem hervorragend getretenen Eckball von Schulze verlängerte Kutz per Kopf auf Raddatz, der ebenfalls mit dem Kopf das 1:1 (60.) erzielte. Schon beim nächsten Angriff lief Klaus gegen die auf Abseits spielenden Anklamer allein durch, vom Innenpfosten sprang der Ball ins Netz. Der Punktedreier war erst im sicheren Hafen, als Raddatz einen Zweikampf mit dem Gästetorhüter gewann und zum 3:1 einköpfte. Trotz einiger harter Duelle blieb das Spiel in einem fairem Rahmen.Gert Nitzsche/Bert Belitz

Gert Nitzsche und Bert Belitz

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