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Hohendorf bleibt weiter ohne Gegentor

Hohendorf bleibt weiter ohne Gegentor

Grün-Weiß Usedom fährt ersten Saisonsieg ein / Zinnowitz und Kröslin verlieren

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Die Usedomer Spieler Frank Bialowons (l.) und Christian Bergmann (r.) beim Versuch, den Angriff Behrenhoffs zu unterbinden.

Quelle: Gert Nitzsche

Vorpommern Usedom und Hohendorf haben ihre Spiele in der Fußball-Kreisoberliga gewonnen. Zinnowitz und Kröslin mussten Niederlagen hinnehmen. Kröslin übernimmt die „Rote Laterne“, während die Hohendorfer, die noch kein Gegentor kassierten, mit Forst Torgelow und Jarmen an der Tabellenspitze stehen.

Das war ein glückliches Tor, doch wir waren das bessere Team.“Axel Borck, Hohendorf

Grün-Weiß Usedom –

Eintracht Behrenhoff 3:2 (1:2) Nach verteilter Anfangsphase waren es die Behrenhoffer, die in der 15. und 17. Minute per Doppelschlag in Führung gingen. „Da ließ sich die Abwehr zu einfach überspielen“, monierte GW-Trainer Uwe Heidmann. Doch schon in der 19. Minute fiel der Anschlusstreffer durch Kutz. Die Gastmannschaft wirkte lange Zeit abgeklärter. Beim Grün-Weiß-Team, das in Bestbesetzung spielte, gab es zu viele Ballverluste. Kurz vor der Pause rettete GW-Keeper Schmidt in hervorragender Manier. Mit Wiederbeginn stand die Abwehr der Usedomer sicherer. Der Gastgeber kam zu einem Foulelfmeter, den Seibt zum 2:2 verwandelte. Grün-Weiß spielte aggressiver. Kutz sorgte mit einem tollen Schuss für eine klasse Parade des Gästekeepers. Wenige Minuten später gelang Klaus mit einem Volleyschuss (76.) das 3:2, das sicher über die Zeit gebracht wurde.gn

Hohendorfer SV 69 –

Kemnitzer FSV 1:0 (0:0) „Man kann den Handelfmeter geben, auch wenn das die Kemnitzer ganz anders sehen. Die Armhaltung des Verteidigers zum Ball war für mich unnatürlich“, beschrieb HSV-Trainer Axel Borck die Szene, die zum entscheidenden Tor (81.) durch Burchardt führte. „Es war zwar ein glückliches Tor, doch wir hatten die größeren Spiel- und Chancenanteile. Ein Remis wäre ungerecht gewesen“, fügte Borck hinzu. Dabei dachte der Coach an die Großchancen (28./63.) für Augustat und Burchardt sowie die Lattenschüsse (70./73.) von Krüger und Liedtke. Kemnitz versuchte die Spielkontrolle zu behalten, tat aber offensiv recht wenig. Das Vorhaben, wenigstens einen Punkt mitzunehmen, war deutlich zu sehen. Somit war ein Standard (39.) noch die gefährlichste Situation für HSV-Torhüter Busch. Die mangelnde Chancenverwertung der Gastgeber sorgte aber dafür, dass es spannend blieb. Nach dem erlösenden 1:0 zog sich Hohendorf aber nicht zurück. Augustat, Krüger und Burchardt hätten in den letzten Minuten noch für einen höheren Sieg sorgen können. Einmal mehr machte die Abwehr um Hirt, Reule und Wil sowie das Defensivverhalten des gesamten Teams einen starken Eindruck.

Blau-Weiß Jarmen –

Eintracht Zinnowitz 1:0 (0:0) In der 84. Minute ließ sich die ansonsten sattelfeste Eintracht-Abwehr um Innenverteidiger Müller auskontern und Torhüter Schenk kassierte das entscheidende Gegentor. Noch in der Nachspielzeit hatte Schlieter den verdienten Ausgleich auf dem Fuß, fand aber in Jarmens fantastisch reagierendem Schlussmann seinen Meister. Im gesamten Spiel dominierten die Abwehrreihen beider Vereine, sodass das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ablief. Blau-Weiß überzeugte vor allem mit schnellen Aktionen im Umkehrspiel, auf die sich Eintracht aber gut einstellte. In der 76.

Minute gelang den Gästen ein herrlicher Spielzug über Luck, Krause und Schlieter, dessen Schuss das Tor nur hauchdünn verfehlte. „Kein Vorwurf an die Mannschaft. Sie gab alles, hätte sich ein Remis verdient. Imponierend war, wie sich die angeschlagenen Arnhold und Ehmke durchgebissen haben. Wir haben bewiesen, dass wir in diese Liga gehören, nur müssen wir langsam punkten“, hielt sich die Enttäuschung von Trainer Holger Preuße, der ausdrücklich die gute Leistung von Schiedsrichter Schöning hervorhob, in Grenzen.

SV Kröslin –

Forst Torgelow 0:3 (0:1) Nach dieser bitteren 0:3-Niederlage hängt die „Rote Laterne“ in Kröslin. „Das ist natürlich nicht schön, wir verfallen dennoch nicht in Panik“, nahm Fritz Ziegler, der Trainer Carsten Niemann vertrat, den Druck von seinem jungen Team.

Der SVK verkaufte sich besser als es das klare Resultat aussagt. Vor allem die Anfangsphase sah verheißungsvoll aus. Nach Jacubowskys präziser Flanke (13.) kam Hensel im Laufduell einen Tick zu spät.

Fast im Gegenzug ließ Torhüter Pietsch einen Freistoß aus 30 Metern passieren. „Den Treffer nehme ich auf meine Kappe“, gab es für ihn kein Wenn und Aber. „Das war für mich der Knackpunkt. Das war der Bruch in unserem Spiel“, so Ziegler. Zwar hatte Jacubowsky noch einen gefährlichen Schuss (28.) parat, doch Zwingendes gelang nicht mehr. Andererseits verhinderte Pietsch das 0:2 (40.) hervorragend. Nach dem Seitentausch kam Kröslin wieder schwungvoller auf den Rasen, jedoch hatte auch Haase kein Glück im Abschluss (58.). Die abwehrstarken und körperlich nicht zimperlich agierenden Torgelower machten es besser und entschieden, nach leichtfertigen Krösliner Ballverlusten im Mittelfeld, das Match mit einem Doppelschlag (65./66.). Damit war die Moral der Hausherren, die Sturzwage und Vollbrecht sehr vermissten, gebrochen. In der restlichen Spielzeit kam der neue Spitzenreiter der Kreisoberliga nicht mehr in Gefahr.

• Auf der Internetseite www.oz-sportbuzzer.de können Fußballfans die ausführlichen Berichte über die Spiele ihrer Vereine sowie weitere Details zum Vereinsleben nachlesen. Ein Vereinsreporter informiert auf dieser Seite.

Gert Nitzsche und Bert Belitz

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