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Hohendorf festigt Tabellenführung

Hohendorf festigt Tabellenführung

Der Spitzenreiter der Kreisoberliga setzt sich gegen den Tabellenzweiten Jarmen mit 2:1 durch

Wolgast Am 9. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga konnte sich der Hohendorfer SV im Spitzenspiel in Jarmen knapp, aber verdient durchsetzen. Eintracht Zinnowitz, der SV Kröslin und Grün-Weiß Usedom verloren ihre Spiele.

Blau-Weiß Jarmen –

Hohendorfer SV 1:2 (1:1). Schiedsrichter Küther verteilte an Blau-Weiß Jarmen fünf und an Tabellenführer Hohendorf vier Gelbe sowie je eine Rote Karte. Von unfairem Spiel wollte HSV-Trainer Axel Borck aber nicht reden: „Auf dem regennassen Platz passierten viele Zweikampfsituationen im Eifer des Gefechts. Auch bei der kurz vor Schluss mit Feldverweisen bestraften Rangelei hätte eine Verwarnung gereicht. Der Schiri wollte damit Ruhe ins Spiel bringen.“

Beide Teams gingen tempostark ins Spiel. Nach zehn Minuten zog Jarmen durch einen Strafstoß in Front, doch schnell glich Augustat nach Zuarbeit (14.) von Schönrock und Burchardt aus. Die Hohendorfer bekamen den ersatzgeschwächten Gegner in den Griff. Schönrock schwang das Zepter im Mittelfeld, Wilke dirigierte die Abwehr umsichtig und was auf das Tor kam, meisterte Torhüter Busch sicher.

Augustat und Burchardt vergaben jedoch eine sichere Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel machte Hohendorf Dampf. Bahr und Krüger vergaben Großchancen, ehe Letzterer die Vorlage von Augustat zum 2:1 (65.) abschloss. Bahr, Augustat und Brandt verpassten danach das 3:1. Jarmen war trotz engagierten Einsatzes nie ernsthaft in der Lage, den hoch verdienten Sieg der Hohendorfer zu verhindern.

Vierecker SV –

SV Kröslin 2:1 (1:0). Nach dem Spielverlauf war das Ergebnis eine große Enttäuschung für die Schützlinge von Trainer Carsten Niemann.„Wir hatten die besseren Chancen, wollten die Bälle aber oft ins Tor tragen, statt drauf zu halten“, sagt der Coach. „Da wir zudem billige Tore kassierten, haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.“ Will und Jacubowsky zielten knapp vorbei oder scheiterten am Torwart, ehe die Vierecker, die SVK-Keeper Pietsch zuvor nur einmal prüften, glücklich zum 1:0 (41.) kamen. In der Nachspielzeit verhinderte Schumacher das 0:2. Nach Niemanns Kabinenpredigt sollte alles besser werden, doch nach einem Querschläger von Lüder „fiel“ der Ball einem Vierecker auf den Kopf, von wo er sich über Pietsch ins Tor senkte. Danach rannten die Krösliner unermüdlich an. Will verkürzte auf 1:2 (54.). Oerkvitz scheiterte an der Lattenunterkante und Schumachers Schuss (72.) wurde von der Torlinie geschlagen. Nachdem auch Lüder, Hensel und Jacubowsky Vierecks Torhüter nicht bezwingen konnten, zudem der überforderte Schiri trotz vieler Unterbrechungen pünktlich abpfiff, stand die vermeidbare Niederlage fest.

Eintracht Zinnowitz –

Eintracht Behrenhoff 1:3 (1:3). Gegenüber der 0:7-Packung beim Greifswalder FC III am 8. Spieltag steigerten sich die Zinnowitzer fast in jeder Hinsicht, ohne dass dadurch jedoch die dritte Niederlage in Folge verhindert wurde. „Wir haben uns selbst geschlagen, indem wir den Gegner durch krasse individuelle Fehler zum Toreschießen einluden“, ärgerte sich Eintracht-Trainer Holger Preusche. Die frühe Führung (6.) durch Schlieter wurde schnell verspielt. Im Zweiminutentakt (12./14./16.) bedankte sich der clever spielende Namensvetter für einen Torwartfehler und schlimme Fehlpässe mit dem 3:1. Weitere Schnitzer hätten fast einen noch höheren Rückstand ermöglicht. Zinnowitz war Behrenhoff im Feldspiel durchaus ebenbürtig, doch T. Preusche, Schlieter und Luck wussten die Chancen nicht zu nutzen. Zu allem Übel ereilte Hansen die „Ampelkarte“ (58.). In Unterzahl bemühte sich der ohne Arnhold, Lusza und Bäring antretende Gastgeber mit viel Einsatz um das Anschlusstor, doch offensichtlich fehlt den Zinnowitzern ein Knipser. „Behrenhoff war nicht besser als wir. Bei uns stimmte die Einstellung zwar, doch die junge Truppe ist total verunsichert. Wir brauchen dringend Erfolge“, betont Preusche.

Greifswalder FC III –

Grün-Weiß Usedom 3:1 (1:1). Grün-Weiß Usedom fehlte ein halbes Dutzend Leistungsträger, so waren die Erfolgsaussichten gering. Die spieltechnisch überlegenen Greifswalder dominierten das Spiel, schossen aber oft nur neben das Tor oder scheiterten am jungen Keeper Schmidt. Usedom setzte sich nur selten gefährlich in Szene, ging jedoch, nach Freistoß von Seibt, durch einen Kopfball (36.) von Klaus glücklich in Führung. Drei Minuten später fiel aber bereits der Ausgleich. „Da haben wir uns nicht clever angestellt, sondern den schnellen Greifswaldern zu große Räume angeboten“, monierte Usedoms Coach Uwe Heidmann. Den zweiten Durchgang begannen die Inselstädter offensiver. Kutz gab einige Schüsse ab, ohne damit gefährlich zu werden. Einen Ballverlust (59.) im Mittelfeld nutzten die Greifswalder zum Führungstor. Auch das 3:1 (63.) fiel auf ähnliche Weise. Auf ein bedingungsloses Aufbäumen verzichteten die Insulaner, um kein Debakel zu riskieren. Der GFC drückte weiter aufs Tempo, doch bis auf einige Distanzschüsse, die Schmidt parierte, passierte nicht mehr viel. „Hier wäre nur in Bestbesetzung etwas zu holen gewesen“, akzeptierte Heidmann die Niederlage.

Bert Belitz

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