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Hohendorf ging im Aufstiegskampf die Luft aus

Hohendorf Hohendorf ging im Aufstiegskampf die Luft aus

Während der Punktspielserie spielte das Kreisoberligateam lange ganz oben mit / Platz drei ist ein Erfolg

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Kapitän Christoph Hirt (am Ball) und sein Team, Hohendorfer SV 69, wurden in der Saison 2015/16 Dritter der Kreisoberliga.

Quelle: wd

Hohendorf. Nach der desaströsen Saison 2014/15, in der der Fußball-Kreisoberligist Hohendorfer SV 69 in der ersten Halbserie nicht einen Zähler auf der Habenseite hatte und nur durch den Rückzug des Ueckermünder TV am Abstieg in die Kreisliga vorbeischrammte, erlebte das Team von Trainer Axel Borck eine wundersame Auferstehung. Mit einem personell verstärkten Kader gelang in der Serie 2015/16 ein überragender dritter Platz (52 Punkte und 69:35 Tore).

Zur Saisonhalbzeit und auch noch am 20. Spieltag lagen die Hohendorfer sogar auf dem zum Aufstieg berechtigenden zweiten Platz hinter dem späteren Ersten, Einheit Ueckermünde (59 Punkte/94:27 Tore).

Während jedoch der damalige Dritte, Weitenhagen (58/68:32), einen beeindruckenden Endspurt hinlegte, holte der HSV aus den letzten sechs Spielen nur acht von 18 möglichen Punkten. „Die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Weitenhagen gab den Ausschlag. Danach war die Luft ziemlich raus. Ein Beinbruch war der verpasste Aufstieg, der nie unser zwingendes Ziel war, aber nicht. Wir haben gemerkt, dass wir noch nicht so weit sind und Zeit zum Reifen brauchen“, sagt Borck.

Hohendorf imponierte vor allem mit seinem Offensivpotenzial. Dem Team gelangen 69 Treffer, nur Ueckermünde war effektiver. Mit Karsten Krüger (13 Treffer), Kevin Burchardt, Markus Gebhardt (je 11), Felix Augustat (9) und Derik Bahr (7) hatte Borck mehrere Spieler in seinen Reihen, die wussten, wo das Tor steht. Stark trumpfte Hohendorf auch Auswärts auf. 25 Punkte schaffte keine andere Mannschaft.

Einige Teams wie Grün-Weiß Usedom (6:1), Vierecker SV (7:2), HFC Greifswald II, Pommern Pasewalk, Anklam II (je 4:0) wurden förmlich vom Platz gefegt. Einen Ausrutscher gab es nur in Ueckermünde (0:5). Im Rückspiel zeigte der HSV beim 3:3 dann aber seine wohl beste Leistung.

Zu den „Dauerbrennern“ im Team zählten Gebhardt, Steve Ruhnke und Gorden Schönrock. Weiterhin gehörten die Torhüter Alexander Rettig und Manuel Nierichlok, die Abwehrspieler Christoph Hirt (Kapitän) und Toni Wilke, die Mittelfeldspieler Burchardt, der monatelang ausfiel, Gebhardt und Tom Schultz, mit seiner großen Erfahrung, sowie Torjäger Krüger zum Stammaufgebot.

Auch in der neuen Saison kann Borck auf sein bewährtes Team bauen. Schultz und Hirt sollen verstärkt in die Trainingsarbeit eingebunden werden. Mit Testspielen bei den Kreisligisten Traktor Alt-Tellin (24. Juli) und Eintracht Ahlbeck (30. Juli) sowie beim Landesklasseteam Einheit Ueckermünde (6. August) geht es in die Vorbereitung auf die neue Saison, die laut Borck ähnlich erfolgreich verlaufen soll.

Bert Belitz

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