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Hohendorf übernimmt Tabellenführung

Hohendorf übernimmt Tabellenführung

SV Kröslin bleibt trotz Punktgewinn Letzter der Kreisoberliga / Grün-Weiß Usedom kassiert fünf Treffer

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Fast mit dem Schlusspfiff erzielte Christian Hensel (r.) das 2:2 für sein Krösliner Team.

Quelle: Ronald Krumbholz

Vorpommern In der Fußball-Kreisoberliga konnte sich von den regionalen Vereinen nur der Hohendorfer SV über einen Sieg freuen. Kröslin erkämpfte einen Punkt, bleibt aber Tabellenletzter. Dagegen verschenkten die Zinnowitzer einen Zähler. Einen schwachen Tag erwischte Grün-Weiß Usedom.

Das 2:2 ist für die Moral unserer Spieler enorm wichtig.“Carsten Niemann, Coach

BSV Forst Torgelow –

Hohendorfer SV 69 1:3 (1:2) Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Torgelow und Hohendorf wurde eine sichere Angelegenheit der Gäste, die von Beginn an gewillt waren, den Platz als Sieger zu verlassen. Schon früh köpfte Burchardt eine Flanke (7.) von Linksaußen Bahr zum 1:0 ein. Über Augustat, Gebhardt und Bahr wurden viele Angriffsaktionen auf die Spitzen Burchardt und Krüger inszeniert. Im defensiven Mittelfeld räumte der laufstarke Schönrock ab. Forst kam kaum zum Zuge, gab dann aber einen 30-Meter-Schuss ab, den Keeper Rettig prallen ließ, doch der Nachschuss ging vorbei. Kurz darauf nutzte Schönrock eine Vorlage von Bahr zum 2:0 (22.). „Danach haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, verursachten unnötige Fouls“, bemängelte Betreuer Tom Schultz. Aus einem dieser Fouls entstand das Anschlusstor per Strafstoß (36.). Auch nach der Pause hatte Hohendorf Torgelow im Griff. Augustat vergab gute Chancen, ehe er das entscheidende 3:1 (73.) schoss. Der Gastgeber wehrte sich zwar gegen die Niederlage, doch bis auf einige Schüsse, die Torwart Rettig keine Probleme bereiteten, blieb Torgefahr aus. Dagegen hätten Gebhardt und Krüger das Ergebnis noch ausbauen können, scheiterten aber am starken Torhüter. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Schultz das Team.

Eintracht Zinnowitz –

Kemnitzer FSV 2:3 (0:2) Selten hat man das Eintracht-Trainertrio um Holger Preusche so sauer erlebt wie nach diesem Spiel: „Da erkämpft sich die Mannschaft in der letzten Minute das hochverdiente Remis, um dann in der Nachspielzeit den Punkt doch noch zu verschenken. Das war taktisch naiv. Man kann auch mal eine Gelbe Karte riskieren, wenn dadurch die Niederlage verhindert wird“, wetterte Preusche. Nach gutem Beginn leistete sich Torhüter Schenk „einen katastrophalen Bock“, so Preusche, indem er den Ball dem Kemnitzer Meyer zum 0:1 (16.) vor die Füße warf. Danach geriet der Gastgeber völlig von der Rolle, spielte geradezu „unterirdisch“ und kassierte vor der Pause (43.) das 0:2. Die Halbzeitpredigt zeigte jedoch Wirkung. Angetrieben vom vorbildlich kämpfenden Labahn, fand Eintracht endlich zu seinen bewährten Tugenden. Labahn verkürzte auf 1:2 (58.), weitere Chancen vergaben Schlieter, Lusza und Deckert. Der Ausgleich war gegen die vorwiegend mit „langem Hafer“ agierenden Kemnitzer nur eine Frage der Zeit. In der 91.Minute war es soweit. Schlieter verwandelte Luszas Freistoß im Nachsetzen zum umjubelten 2:2. Dass dieses Spiel erst mit dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Leonard beendet war, bekam der Aufsteiger noch schmerzlich zu spüren. Ein Fallrückzieher (90.+3) im Fünfmeterraum besiegelte die vermeidbare Schlappe.

Eintracht Behrenhoff –

SV Kröslin 2:2 (0:1) Mit dem allerletzten Angriff rettete Kröslin noch einen wichtigen Punkt, der „für die Moral der Mannschaft ungemein wichtig ist“, atmete SVK-Trainer Carsten Niemann erleichtert auf. Der erste gelungene Angriffszug war gleich erfolgreich. Nach Freistoß (2.) von Jacubowsky vollendete Lüder zum 1:0. Die erste halbe Stunde hatten die Krösliner Spiel und Gegner fest im Griff. Jacubowsky und Oerkvitz brachten den Ball aber aus guter Position nicht am starken Keeper vorbei. Mehr und mehr übernahm Eintracht die Initiative, vergab neben einigen Chancen noch einen Handelfmeter (44.), den Torwart Pietsch parierte. Auch nach dem Seitentausch lief zunächst wenig bei den Gästen zusammen. Michalski und Oerkvitz schieden verletzt aus. Behrenhoff nutzte die Schwächephase der Krösliner, die auf ihre komplette Stammabwehr verzichten mussten, mit einem Doppelpack (48./52.) zum 2:1. Von diesem Schock erholte sich der Außenseiter schnell. Immer wieder war der starke Jacubowsky torgefährlich. Behrenhoff versuchte die Führung über die Zeit zu retten, doch Hensel schoss noch das 2:2.

Pasewalker FV II –

Grün-Weiß Usedom 5:1 (1:1) Nach dem guten Behrenhoff-Spiel (3:2) gab es für die Usedomer einen herben Dämpfer. „Wir haben nur in den Anfangsphasen beider Halbzeiten gut gespielt. Das war gegen diese robuste Truppe viel zu wenig. Viele leichte Ballverluste und Fehlpässe wurden vom Gegner genutzt“, so GW-Coach Uwe Heidmann. Nach einem Konter (12.) über Katzor schloss Schulze zum 1:0 ab. Der Anfangsschwung ebbte jedoch schnell ab. Pasewalk machte Druck und verschaffte sich auch mit unsauberen Aktionen, vom Schiedsrichter nicht unterbunden, Respekt. Die umformierte Gästeabwehr machte viele Fehler, die aber nur einmal mit dem Ausgleich (30.) bestraft wurden. Mit mehr Mut zur Offensive startete Grün-Weiß in den zweiten Durchgang. Schulze und Bergmann hatten die erneute Führung auf dem Fuß. Mit dem 3:1 (60./63.) war die Gegenwehr der Inselstädter beendet. „Anstatt ein Debakel zu verhindern, verhalfen wir dem Gegner durch billige Fehler noch zu weiteren Treffern und verschlechterten unser Torverhältnis. Leistungsträger wie Bialowons, Klaus oder Raddatz konnten wir nicht ersetzen“, so Heidmann.

Bert Belitz

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