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Hohendorf weist Aufsteiger in die Schranken

Zinnowitz Hohendorf weist Aufsteiger in die Schranken

In der Fußball-Kreisoberliga setzt sich der Vorjahresdritte in Zinnowitz mit 2:0 durch / Eintracht wird kaum torgefährlich

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Der Hohendorfer Gordon Schönrock (M.) im Zweikampf mit Tino Arnold von Eintracht Zinnowitz.

Quelle: Wolfgang Dannenfeldt

Zinnowitz. Gut 60 Zuschauer erlebten beim Derby zwischen Aufsteiger Eintracht Zinnowitz und dem Hohendorfer SV ein umkämpftes Match mit einem verdienten 2:0-Sieg für die Gäste. Das anerkannte auch Eintracht-Coach Holger Preusche: „Hohendorf bewies seine Mitfavoritenrolle in der Staffel. Wir hielten ganz gut dagegen, brachten aber zu wenig Torgefahr zustande. Vielleicht wäre alles besser gelaufen, wenn wir die frühen Chancen genutzt hätten.“

Bartschies hatte eine aus Nahdistanz (2.), doch er schlug ein „Luftloch“. Kurz darauf hatte der HSV erneut Glück, Schönrock bügelte den einzigen Fehler (15.) von Keeper Busch aus. Erst danach fanden die Hohendorfer ihren Rhythmus. Burchardt zwang Eintrachts besten Spieler, Torwart Schenk, zu einer Glanzparade (17.). Obwohl die Gäste, angetrieben von Gebhardt, Schönrock und Burchardt, die Eintracht in die Defensive drängten, sprang erst kurz vor der Pause eine Möglichkeit für Augustat heraus, die Schenk aber phantastisch meisterte. Schiedsrichter Pekruhl ahndete danach ein Foul am dribbelstarken Schönrock. Den Freistoß zog Gebhardt flach in den Strafraum und Schönrock vollendete pfiffig zum 1:0. „Das Tor fiel zum rechten Zeitpunkt und gab uns weiteren Auftrieb“, freute sich Hohendorfs Trainer Axel Borck.

Nach der Pause bestimmte der Favorit zunächst das Geschehen. Es war erstaunlich, was der überragende, fast überall anspielbare Gebhardt bei den hohen Temperaturen an Einsatz-und Laufbereitschaft bot.

Die ersatzgeschwächten Gastgeber bäumten sich Mitte der zweiten Halbzeit auf, jedoch mit zu wenig Angriffsdruck. Routinier Bartschies rieb sich im Angriff auf, Luszas Spielverständnis verpuffte.

Hohendorf agierte zwar zielstrebiger, versäumte es aber „den Deckel drauf zu machen, was oft bestraft wird“, so Borck. Als Burchardts Schuss (76.) einschlug, kam ein fragwürdiger Abseitspfiff. Somit dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe van Nguyen, drei Minuten zuvor eingewechselt, den Gästesieg klar machte. „Mir fehlten leider einige Alternativen“, nahm es Preusche sportlich. „Eintracht war ein harter Gegner, den wir aber gut beherrschten“, sagt Borck.

Bert Belitz

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