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Sport Usedom Insel-Handballer brennen auf Revanche
Vorpommern Usedom Sport Usedom Insel-Handballer brennen auf Revanche
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00:00 17.02.2017
Ahlbeck

Morgen geht es für den HSV Insel Usedom in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree in der Ahlbecker Pommernhalle endlich wieder um Punkte. Der Gastgeber hat dann eine vierwöchige Pause hinter sich und trifft mit dem Anpfiff ab 19.00 Uhr auf den Grünheider SV.

Allerdings haben die HSVer noch Probleme bei der Mannschaftsaufstellung. Spielmacher Gordon Wicht berichtet: „Wie es kadertechnisch aussieht, werden wir wohl erst kurzfristig sagen können. Mateusz Fornal und Michal Statkiewicz sind noch krank. Alex Leow steht aufgrund seiner Jobs leider nicht zur Verfügung. Es könnte eng werden.“

Wicht glaubt aber dennoch an einen Erfolg: „Trotz der 24:27-Niederlage im Hinspiel haben wir damals eigentlich ganz gut gespielt. Wir wissen daher, dass dieses Team schlagbar ist. Allerdings ist die lange Pause, die wir hatten, für uns sehr unglücklich. Da kommt man völlig aus dem Rhythmus. Wir werden aber alles geben. Außerdem freue ich mich natürlich auf das Wiedersehen mit Florian Fink und Patrick Petersen, die im letzten Jahr noch für unsere Mannschaften aufgelaufen sind.“

Auch im Hinspiel agierten die Usedomer mit einem sehr knapp gehaltenen Kader. Mit nur elf Spielern war man am 1. Oktober 2016 zu Gast bei den Randberlinern. Zur Pause reichte es noch zu einer Ein- Tore-Führung. Nach dem Seitenwechsel musste das Team dann aber einigen verletzungsbedingten Ausfällen Tribut zollen. Dies soll im Heimspiel aber anders werden.

Sind die InselHandballer (7. Platz mit 19:11 Punkten und +32 Toren) morgen gegen Grünheide (5. Platz/21:11/+32) erfolgreich, überholen sie den sportlichen Kontrahenten.

Im Gegensatz zum HSV hatte Grünheide eine Woche weniger Pause. Am vergangenen Spieltag hagelte es allerdings eine 29:31-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin II (6. Platz). Die zwischenzeitliche 27:23-Führung in der 48. Minute wurde dann noch aus der Hand geben.

Für Grünheides Torhüter Patrick Petersen der sich auf eine Rückkehr in die Pommernhalle freut, ist diese Niederlage für das Spiel gegen den HSV aber nicht maßgebend: „Wir haben immer eine gute Mannschaft beisammen. Wenn wir konstant unsere Qualitäten abrufen, dann können wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen. Ich freue mich auf bekannte Gesichter und die großartige Atmosphäre in der Halle.“

Auch wenn er sich jetzt selbstverständlich auf sein neues Team konzentriert, bekommt er die Ergebnisse des HSV natürlich immer noch mit. „Wir spielen in einer gemeinsamen Liga. Da ist das natürlich klar, dass man den Saisonverlauf des HSV verfolgt. Bisher gab es in der Ostsee-Spree-Liga aber einige Überraschungen. Am Ende des Spieljahres sollten beide Teams aber zu den Top 5 der Liga gehören“, ist sich Petersen sicher.

Andreas Dumke

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