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Insel-Handballer trennen sich von Torhüter Fornal

Ahlbeck Insel-Handballer trennen sich von Torhüter Fornal

HSV verfügt weiterhin über drei Keeper / Morgen Derby gegen Doberan

Ahlbeck. Völlig überraschend hat sich Handball-Viertligist HSV Insel Usedom in dieser Woche von einem seiner Torhüter getrennt. „Mateusz Fornal und wir gehen künftig getrennte Wege“, sagt HSV-Trainer Nico Heidenreich. „Dies geschieht im gegenseitigen Einvernehmen. Wir sind mit Lech Krynski, Nachwuchstalent Erik Küster und Sebastian Antczak auf der Torhüterposition auch weiterhin sehr gut aufgestellt. Erik wird seine Spielanteile bekommen. Wir möchten auch weiterhin auf den Nachwuchs setzen.“ Auf weitere mögliche Gründe wollte Heidenreich nicht eingehen. Fornal war 2016 aus Loitz auf die Insel gekommen und bekam auch regelmäßige Einsätze. Im Endeffekt konnte er sich aber nicht gegen den meist überragenden Krynski durchsetzen.

Morgen zählt dies aber alles schon nicht mehr, denn mit dem Bad Doberaner SV kommt der nächste Derby-Gegner in die heimische Ahlbecker Pommernhalle. „Endlich“ – werden sich auch die zahlreichen HSV-Fans denken, denn das letzte Heimspiel (25:25 gegen Grünheide) liegt bereits über einen Monat zurück.

Zwischenzeitlich sorgten die HSV-er allerdings für gute Ergebnisse. Zwar unterlag man in Stralsund ganz knapp mit 25:26, doch die Mannschaft deutete dort schon an, dass mehr in ihr steckt, als sie bisher gezeigt hat. Mit dem tollen 29:25-Erfolg in Cottbus wurde das letztlich bestätigt.

„Nach der Partie wurde größtenteils über die schwere Verletzung des Cottbuser Kapitäns Marcus Meier diskutiert. Dabei ist mir die wirklich gute Leistung unseres Teams ein wenig zu kurz gekommen“, sagt Heidenreich. „Die Jungs haben eine mannschaftlich geschlossene Leistung auf das Parkett gebracht. Natürlich war das ein Foul von Christoph Dübener, das man mit Rot bestrafen kann. Man darf ihm aber auf gar keinen Fall Absicht unterstellen“, lässt Heidenreich die Partie der letzten Woche Revue passieren.

„Jetzt wollen wir den Schwung aus den letzten Spielen natürlich mitnehmen und langsam Konstanz in unser Spiel bekommen. Doberan werden wir dabei aber ganz sicher nicht unterschätzen“, verspricht Heidenreich. „Mit einem Sieg würde die Tabellensituation wieder etwas positiver aussehen. Unseren Fans in der Pommernhalle wollen wir natürlich auch etwas bieten.“

Wie der HSV hat Doberan bei schlechterem Torverhältnis bisher 5:7 Punkte auf dem Konto. Vor allem der hohe 30:20-Heimerfolg über Grünheide ließ dabei aufhorchen. Auch in der letzten Woche – gegen Tabellenprimus Stralsund – hielt die Mannschaft von Ex-HSV-Spieler Lars Rabenhorst bis kurz vor der Pause sehr gut mit. Sie verlor aber mit 21:28. ein Ergebnis mit dem man im Doberaner Lager allerdings leben konnte.

Personell hat HSV-Trainer Heidenreich außer dem beruflich verhinderten Alexander Leow alles an Deck. „Wir bereiten uns intensiv auf diese Partie vor. Die Punkte sollen unbedingt in Ahlbeck bleiben.

Wir hoffen dabei natürlich auch, dass unsere treuen Fans nach einem ganz Monat ohne Handball in der Pommernhalle wieder so richtig heiß sind“, sagt Heidenreich.

Andreas Dumke

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