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Inselhandballer beginnen Saison mit einem Fehlstart

Usedom Inselhandballer beginnen Saison mit einem Fehlstart

Usedom verliert das Auftaktspiel in der Ostsee-Spree-Liga in der Pommernhalle gegen OSF Berlin mit 26:27

Usedom. Ahlbeck Den Start in die neue Saison hatten sich die Fans des HSV Insel Usedom sicher ganz anders vorgestellt. Die Erwartungshaltung war hoch. Zu hoch?

Tatsächlich verloren die Gastgeber gegen ein gestandenes Viertligateam von der SG OSF Berlin mit 26:27.

Nach den ersten erfolglosen HSV-Versuchen zogen die Berliner schnell mit 3:0 davon. Die Mannschaft von Piotr Frelek agierte viel zu planlos. „Es ist immer schwierig, so einen Umbruch zu erleben. Wir müssen viele Spieler integrieren. Da passt noch nicht alles. Wir brauchen Zeit. Außerdem haben die Berliner eine gute Mannschaft“, sagt der polnische Trainer des HSV bei der Pressekonferenz.

Erst mit dem 1:3 von Christopher Neidel kam der HSV allmählich ins Spiel. Der Abstand zwischen beiden Teams blieb aber bestehen. Erst nach einigen Umstellungen kämpfte sich der HSV wieder heran.

Neuzugang Patryck Biernacki eröffnete den Torreigen. Patrick Glende und Neidel sorgten nach 20 Minuten für die erste Führung des HSV. Kurz vor dem Seitenwechsel drehten die Berliner das Spiel aber wieder, gingen mit einem Tor Führung in die Pause.

Die HSV-Fans hofften auf eine große Aufholjagd. Zunächst umsonst, denn nun klappte gar nichts mehr. Berlin zog auf 18:13 davon. Viele schlechte Abschlüsse und die löchrige Abwehr der Gastgeber begünstigten dies. Dann sah der Berliner Dorian Schnabel „Rot“. Dies spielte den Usedomern voll in die Karten, plötzlich lief es wieder. Mit dem 18:19 schaffte Christoph Dübener den Anschluss.

Was folgte, war eine sehr spannende Schlussphase, in der die Stimmung in der Halle auf den Siedepunkt stieg. Berlin zog wieder davon, doch die Insulaner blieben dran. Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Glende schaffte mit einem Doppelschlag den Anschluss zum 25:26. Mateusz Fornal hielt einen wichtigen Ball, und Gordon Wicht schaffte per Siebenmeter den Ausgleich zum 26:26. Doch auch die Gäste trafen noch einmal.

Der beste Werfer des HSV, Glende, vergab den möglichen Ausgleich, als er einen Angriff zu früh abschloss. „Kein Vorwurf an Patrick. Er weiß selber, dass er diese Situation anders hätte lösen müssen.

Er hat aber im gesamten Spiel viele wichtige Tore geworfen“, nahm Gordon Wicht seinen Rückraumspieler in Schutz.

Ein Geheimnis der Teamverantwortlichen wird wohl bleiben, warum der HSV nahezu komplette 60 Minuten ohne Außen spielte. Anstatt das Spiel schnell und breit zu machen (erst recht in Überzahl), ging alles durch die Mitte. Fatal!

Aufstellung HSV: Krynski, Fornal; Nowomiejski 1, Glende 11, Loof, Teetzen, Wicht 2/2, Biernacki 3, Witt, Statkiewicz 1, Dübener 3/2, Neidel 5

Andreas Dumke

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