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Inselhandballer gewinnen Turnier in Neubrandenburg

Neubrandenburg Inselhandballer gewinnen Turnier in Neubrandenburg

HSV-GmbH-Geschäftsführer Nico Scheer sieht Potenzial für die kommende Saison: „Wir können in der Ostsee-Spree-Liga eine gute Rolle spielen.“

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Patrcik Glende (r.) packt in der Abwehr zu . Patryk Biernacki (l.) beobachtet die Szene.

Quelle: Andreas Dumke

Neubrandenburg. Nach dem guten zweiten Platz in der vorhergehenden Woche beim „Jacob-Cement-Cup“ in der Ahlbecker Pommernhalle konnten sich die Usedomer Viertliga-Handballer weiter steigern. In Neubrandenburg gelang ihnen der Turniersieg.

Mit dem HSV Insel Usedom, dem Gastgeber Fortuna Neubrandenburg (ebenfalls Ostsee-Spree-Liga), dem VFV Spandau (5. Liga) und dem Stavenhagener SV (MV-Liga) hatte sich ein illustres Teilnehmerfeld eingefunden, das im Modus „Jeder gegen Jeden“ antrat.

Mit vier Siegen setzten sich die Insulaner am Ende souverän durch, doch gerade im ersten Spiel des Tages war noch ordentlich Sand im Getriebe der Usedomer. Gegen den Spandauer Fünftligisten nahm die Mannschaft einige Spielabläufe zunächst auf die leichte Schulter. Der HSV hatte richtig Mühe, das Spiel mit 17:16 für sich zu entscheiden. „Da hat die Einstellung nicht richtig gestimmt. Wir haben ein schlechtes Spiel abgeliefert. In allen Belangen war das viel zu wenig. Dementsprechend deftig fiel auch die Ansprache von Trainer Piotr Frelek nach der Partie aus“, berichtet GmbH-Geschäftsführer Nico Scheer.

Die Ansprache hatte Wirkung hinterlassen, denn in der Partie gegen Stavenhagen zeigten sich die Mannen des HSV wie ausgewechselt. Die Spielzüge saßen jetzt, und trotz ständiger Wechsel lief es schon ziemlich rund für die Inselhandballer. Sie hätten sogar noch höher als 24:13 gewinnen müssen.

Der HSV Insel Usedom trat mit fast komplettem Kader an. Nur Torhüter Lech Krynski musste passen. Er weilte im Krankenhaus, wo er seine Frau bei der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes unterstützte.

Sein Vertreter, Mateusz Fornal, vor der Saison aus Loitz auf die Insel gewechselt, machte seine Sache aber so gut, dass er nach Turnierende zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

Im dritten Turnierspiel standen sich die Liga-Kontrahenten HSV und Fortuna Neubrandenburg gegenüber. In dieser Partie fiel die Entscheidung um den Gesamtsieg des Turniers. In einem guten Handballmatch, das der HSV mit 17:16 gewann, wusste vor allem Neuzugang Patryk Biernacki auf Usedomer Seite zu überzeugen. „Das war schon sehenswert. An diesem Auftritt war zu erkennen, warum wir ihn verpflichtet haben. Er hat ein paar schöne Würfe aus dem Rückraum losgelassen. Wir haben jetzt noch zwei Wochen Vorbereitung bis zum Saisonstart. Ich bin überzeugt, das unser Kader stark genug ist, um eine gute Rolle in der Ostsee-Spree-Oberliga zu spielen“, sagt Scheer.

Fortuna Neubrandenburg sicherte sich den zweiten Platz. Dahinter folgte der VFV Spandau (von Usedom mit 15:14 besiegt). Stavenhagen musste sich mit dem letzten Platz begnügen.

Andreas Dumke

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