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Vorpommern Usedom Sport Usedom Inselhandballer treffen auf hochmotivierte Cottbuser
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00:00 20.10.2017
Ahlbeck/Cottbus

„Mit Sicherheit fehlt uns das Erfolgserlebnis, das die Cottbuser zuletzt zwei Mal genießen konnten“, sagt Nico Heidenreich, Trainer des HandballViertligisten HSV Insel Usedom, vor dem morgigen Spiel (Anwurf um 19.00 Uhr) gegen den Tabellensiebten. Seine Mannschaft sei dennoch auf dem Weg, sich besser darzustellen, als es die zurückliegenden fünf Spiele in der Tabelle belegen. Der HSV ist Tabellenzehnter mit 3:7 Punkten. „Von daher bin ich natürlich nicht zufrieden“, sagt Heidenreich. „Die Zahlen in umgedrehter Reihenfolge entsprächen eher den Erwartungen, die wir mit dem Saisonstart in die Oberliga Ostsee-Spree verbunden hatten.“

Heidenreich ist aber mit dem von Begegnung zu Begegnung gewachsenen Spielverständnis seiner Mannschaft zufrieden. „Gegen Stralsund (25:26/d. Red.), einem der Top-Favoriten der Liga, haben wir gezeigt, dass wir guten Handball spielen können. Es war sogar ein Sieg möglich“, sagt Heidenreich.

Zudem habe die Mannschaft die entsprechende Antwort auf die unerwartete 28:32-Niederlage gegen die Loitzer Mannschaft gezeigt. „Der Auftritt in Stralsund war ein ganz anderer. Körpersprache und Mentalität stimmten. Und außerdem war der Frust über das vergebene Spiel in Loitz, verbunden mit dem Willen, es besser zu machen, zu spüren und sicher auch fördernd“, sagt der HSV-Coach.

Heidenreich erinnert aber auch daran, dass sich seine Mannschaft immer noch im Umbruch befindet. Es gehe nicht von heute auf morgen, dass man mit einer neu zusammengestellten Truppe „gleich wieder auf hohem Niveau spielen kann“, sagt Heidenreich. Er ist dennoch zufrieden, wie sich beispielsweise die Neuzugänge Zajac oder auch Deutsch integriert haben. „Es geht Schritt für Schritt nach vorn, und es wird mit Sicherheit in der laufenden Saison besser“, ist Heidenreich überzeugt, der auf die noch junge Saison verweist.

Für das Cottbus-Spiel sei seine Mannschaft gut gerüstet. Auch die fast zweiwöchige Spielpause habe da nicht gestört. „Im Gegenteil“, sagt Heidenreich. „Zum einen hatten wir mehr Zeit, uns auf das morgige Spiel vorzubereiten, und zum anderen gab es auch bessere Erholungsmöglichkeiten für gesundheitlich angeschlagene Spieler.“ So konnten Gordon Wicht (Knieprobleme), und auch Christopher Neidel (Schulter) ihre Blessuren kurieren. Auch sie werden morgen dabei sein, wenn der HSV mit „voller Kapelle“ versucht, Punkte aus der Lausitz auf die Insel zu holen.

Die Cottbuser (5:5-Punkte) wollen das verhindern. Trainer Marcel Linge, der zwar auf einige Stammspieler (krankheitsbedingt) verzichten muss, ist sich dennoch sicher, „dass wir morgen eine schlagkräftige Mannschaft haben.“ Es bleibe, trotz des durchwachsenen Starts, das Ziel, am Ende der Saison unter den besten fünf Teams der Liga zu stehen. „Das sind wir als Vorjahresmeister allen schuldig“, sagt Linge.

Der Cottbuser Coach sieht die derzeitige Tabellensituation gelassen. „Natürlich sind wir schlecht gestartet. Aber das war mehr oder weniger kalkuliert.“ Die Niederlagen gegen die Füchse (24:28) und Werder (22:32) seien eingeplant gewesen. „Wir hatten zu Saisonbeginn arge Verletzungsprobleme. Ältere Spieler wurden wieder aktiviert. Und außerdem zählen beide Teams zu den Topfavoriten.“ Linge, dessen Team durch die zuletzt erfolgreichen Spiele gegen Spandau und Grünheide Selbstvertrauen gewonnen hat, geht von einem Sieg über den HSV aus: „Wir wissen, was wir können.“

Ralf Edelstein

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