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Inselhandballer triumphieren auch auswärts

Sport Inselhandballer triumphieren auch auswärts

Den Usedomer gelingt in Ludwigsfelde ein 31:24-Erfolg. Die Zweite verliert ganz knapp.

Ludwigsfelde/Ahlbeck — Die Vorzeichen zu diesem Handball-Duell des Vierten (Usedom) gegen den Sechsten (Ludwigsfelde) der Ostsee-Spree-Liga standen nicht gerade gut für die Insulaner. In der Woche wurde Torhüter Sebastian Antczak in die Karlsburger Herzklinik (aus der er zurück ist) eingeliefert, und Alex Leow fehlte aus beruflichen Gründen.

Mit einer mannschaftlich mehr als geschlossenen Leistung trumpfte die Usedomer in Ludwigsfelder jedoch ordentlich auf. Mit diesem Sieg wurde der vierte Tabellenplatz weiter gefestigt. Der Abstand auf Platz drei beträgt mittlerweile nur noch vier Punkte. Mit der fantastischen Serie von neun Siegen in Folge haben sich die HSVer eine Menge Sicherheit und Selbstbewusstsein erspielt.

Nach dem obligatorischen „Abtasten“ glich Wendt das erste Mal beim 8:8 aus. Danach kam der „HSV-Express“ ins Rollen. Nietzel und Fink warfen die 12:10-Führung und Keeper Petersen lief zu guter Form auf. Er entschärfte im Spiel drei Siebenmeter. Die Gastgeber nahmen eine frühe Auszeit. Diese nutzte aber auch der HSV für eine Umstellung. Nietzel deckte den Ludwigsfelder Spielmacher jetzt „kurz“.

So bekam der HSV das Spiel immer mehr in den Griff.

Auch mit Beginn der zweiten Hälfte legten die Usedomer legten den Vorwärtsgang ein. In der Halle wurde es immer leiser und der HSV zog davon. Immer wieder parierte Petersen und vorn trafen Glende, Fink, Nietzel oder Wendt, der mit sieben Toren zum besten Werfer avancierte. Zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung sechs Treffer. Die Gastgeber wollten erneut durch eine Auszeit in die Spur zurück, doch auch diesmal klappte es nicht. Im Gegenteil: Der Vorsprung der Gäste wuchs weiter an. „Die Mannschaft hat ein sehr souveränes Spiel abgeliefert. Die Angriffe wurden ruhig ausgespielt.

Vorn wurden schöne Tore geworfen. Insgesamt sah das sehr gut aus“, sagt der 2. Vorsitzende des Vereins, Jens Erdmann.

Aufstellung HSV I: Petersen, Funke; Dübener 5, Wendt 7, Glende 4, Nietzel 5/1, Frelek, Wicht 2, Pristas, Kicinski, Fink 5, Wolski 2

Aller Einsatz war letztlich umsonst. Die Männer des HSV Insel Usedom II zogen in der MV-Liga beim HSV Grimmen mit 30:31(15:17) den Kürzeren. Stachow verbüßte eine Zwei-Minten-Strafe und den Gastgebern gelang 40 Sekunden vor Schluss der Siegtreffer.

Die Usedomer hatten eine starke Anfangsphase. In der 10. Minute führten sie mit 5:2. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel war mit der 14:12-Führung noch alles im grünen Bereich. Als die Usedomer dann trotz einiger guter Möglichkeiten ihr Ziel verfehlten, erkannten die Gastgeber ihre Chance. Sie drehten das Ergebnis zur Halbzeit auf 17:15.

Spannend ging es auch im zweiten Abschnitt zu. Obwohl die Gastgeber jetzt auf die Tube drückten, blieben die Insulaner auf Tuchfühlung (25:27/50.). Auch als Grimmen auf 30:27 enteilt war, gaben sich die HSVer nicht geschlagen, sie kämpften sich auf 30:30 heran. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Während Grimmen in Überzahl noch einen Treffer draufpackte, landete ein anschließender Freiwurf von Polkehn aus neun Metern nur knapp neben dem Tor. Danach folgte der Abpfiff.

Aufstellung HSV II: Riedel; Möller 2, Unseld 3, Stachow 8, Moscinski 9, Schlosser 3, Polkehn 5, Steinfeld, Parlow, Glander, Müller

Unser Team hat eine sehr souveräne Leistung gezeigt.“Jens Erdmann, Vorstand

 



Andreas Dumke und Wolfgang Dannenfeldt

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