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Sport Inselteam lange Zeit ebenbürtig

Usedomer Handballer verlieren 19:23 gegen den Oranienburger HC / 635 Fans in der Halle

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Sogar Nico Heidenreich (29/r.), Geschäftsführer des HSV, musste aushelfen.

Quelle: Andreas Dumke

Der HSV musste sich jedes Tor hart erarbeiten.“Matthias Lessig, OHC

Ahlbeck Auf der „Abschiedstournee“ durch die 3. Handballliga konnte der HSV Insel Usedom seine treuen Fans auch diesmal nicht mit einem Sieg belohnen. Es wäre ein tolles Zeichen gewesen, da trotz der Negativserie 635 Zuschauer in der Ahlbecker Pommernhalle für Stimmung sorgten. Sie mussten aber mit ansehen, wie der Oranienburger HC mit 23:19 als Sieger aus der Halle ging.

Die Anfangsphase gehörte aber dem Heimteam und das trotz einer Reihe von Personalproblemen. Patrik Kicinski (verletzt) saß ebenso auf der Tribüne wie Kreisläufer Radek Wolski (gesperrt). Aus diesem Grund feierte Nico Heidenreich, Geschäftsführer des HSV, wieder einmal ein Comeback. Er stand von Beginn an auf dem Feld und machte nur in der Defensive Platz für Christoph Dübener.

Florian Fink läutete mit zwei Treffern die gute Anfangsphase ein. Es störte auch nicht, dass Wojciech Zydron frühzeitig einen Siebenmeter verwarf. Im Gegenzug parierte der starke HSV-Torwart Lech Krynski ebenfalls einen Strafwurf. Bis zum 4:1 war der HSV „Herr im Haus“. Die Gäste fanden wieder ins Spiel. Mit dem 6:6 glichen sie aus. „Ab zirka der 15. Minute ist es uns endlich gelungen, leichte Tore zu erzielen. Der HSV musste sich jedes Tor hart erarbeiten. Das hat es uns dann ein wenig einfacher gemacht“, sagt Oranienburgs Trainer Matthias Lessig.

Dazu kam auch noch der verletzungsbedingte Ausfall von Patrick Glende ab Mitte der ersten Hälfte. Trotzdem zeigten sich die Insulaner kämpferisch. Sie blieben zunächst mit einem Tor in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Gäste das Spiel jedoch drehen und gingen mit einem Tor Vorsprung in die Kabine. „Wir sind richtig gut in die Partie gekommen und stehen in der Abwehr sicher. Wir hätten uns sogar noch ein bisschen mehr absetzen können. Das hätte uns nach hinten heraus vielleicht ein wenig mehr Stabilität gegeben“, sagt Heidenreich zur ersten Hälfte.

Zu Beginn der zweiten war jedoch noch alles drin. Christopher Neidel markierte sofort das 11:11. Die Partie blieb spannend und eng umkämpft, die Gäste waren aber meist in Führung. Dann folgte eine Phase, in der Torhüter Lech Krynski seinen Wert für die HSV-Mannschaft untermauerte. Er hielt fast alle Versuche des Gegners. Seine Vorderleute konnten daraus aber kein Kapital schlagen und scheiterten ebenfalls am Oranienburger Torwart oder am eigenen Unvermögen. „In der entscheidenden Phase haben wir einfach zu viel liegen lassen. Ich bin auch persönlich mit mir nicht zufrieden. Zwei, drei Dinger hatte ich auch in der Hand, die ich machen muss. Das zieht sich aber schon durch die ganze Saison, dass wir in der entscheidenden Phase einknicken“, zeigte sich Rechtsaußen Alex Leow in der Pressekonferenz selbstkritisch. In der Schlussphase sicherten sich die Gäste den Sieg dann endgültig und setzten sich noch ein wenig ab.

Aufstellung: Krynski, Petersen; Fink 5, Glende 1, Heidenreich, Neidel 1, Leow 2, Wicht 1, Pristas 4, Dübener 1, Zydron 5/2 Zweiminutenstrafen: HSV 7; OHC 3

Siebenmeter: HSV 4/2; OHC 5/2

Schiedsrichter: Bergmann/Lochner

 



Andreas Dumke

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