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Insulaner wittern Punktechance

Sport Insulaner wittern Punktechance

Spitzenreiter Stralsund in Personalnot. Jetzt kommt der seit zehn Spielen unbesiegte HSV.

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Patrick Glende (M.) besitzt eine enorme Sprungkraft. Trifft er aus der Höhe auch gegen Stralsund?

Quelle: W. Dannenfeldt

Ahlbeck — Die Handballer des HSV Insel Usedom kommen im Moment aus dem Derbyfieber nicht heraus. Am letzten Wochenende war es das extrem spannende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bad Doberan (Endstand 18:18). Jetzt reist das Team von Trainer Piotr Frelek zum Tabellenführer nach Stralsund.

Die Gastgeber haben als klares Ziel den Aufstieg in die dritte Liga ausgegeben. Vier Punkte beträgt der Vorsprung der Stralsunder auf Doberan bei nur noch drei ausstehenden Spielen (Usedom, Cottbus und PSV Berlin). Von daher müssen die Sundstädter gewinnen, denn sowohl Doberan (spielt noch gegen HV GW Werder, HC Spreewald und TMBW Berlin) als auch der Tabellendritte, der LHC Cottbus (Ludwigsfelde, Loitz, Stralsund und HSV Insel Usedom), können die Tabellenspitze noch erobern.

Allerdings können die Usedomer Viertligisten hoffen. Personell gehen die Stralsunder momentan „auf dem Zahnfleisch.“ Der Kapitän und Ex-Usedomer, Marcus Dau, fällt weiterhin aus. Lars Effenberger ist ebenfalls verletzt. Weitere Spieler sind angeschlagen. Vielleicht ergibt sich daraus eine Chance für den HSV. Immerhin sind die Usedomer in der Rückrunde immer noch ungeschlagen, liegen auf dem (fast) sicheren Platz 4. Mit einer engagierten Leistung könnte also auch in Stralsund ein Punktgewinn möglich sein. Der Anwurf erfolgt am Samstag um 19.30 Uhr.

Nach der zuletzt nur knappen 30:31-Niederlage in Grimmen erwartet die Handballer des HSV Insel Usedom II in der MV-Liga morgen beim Tabellenzweiten SV Warnemünde noch eine weitaus schwierige Aufgabe.

Doch als Tabellenneunter und vermeintlich schwächerer Gegner kann die Insel-Sieben beim heimstarken Gastgeber, der sich noch Chancen auf den Landesmeistertitel ausrechnet, völlig befreit aufspielen.

„Von uns erwartet keiner einen Sieg, der Druck liegt auf Seiten der Hausherren. Vielleicht zeigen sie sich übermotiviert und wir können daraus Kapital schlagen“, meint HSV-Trainer Florian Polkehn.

„Fakt ist, wir wollen es dem Favoriten so schwer wie möglich machen“.

Hoffnung auf Unterstützung auf Personal aus der ersten Mannschaft erwartet der Usedom-Coach nicht: „Die Erste tritt fast zeitgleich in Stralsund an, da wird jeder Mann gebraucht. Ich denke, dass wir dennoch mit einem guten Kader die Fahrt in Richtung Rostock antreten werden.“ Anwurf in Warnemünde ist um 18 Uhr.

Am Samstagvormittag ist der HSV Ausrichter der Vorrunde der Landesmeisterschaften für die männlichen D-Junioren. Ab 10 Uhr tritt die SG Vorpommern dann in der Pommernhalle gegen den ESV Schwerin, den Stralsunder HV, die SG Parchim-Matzlow/Garwitz und den HSV Peenetal Loitz an.

Ansetzungen HSV- und SG-Vorpommernteams:

Samstag: 14 Uhr B-Jugend (m) SV Warnemünde — SG Vorpommern; 16.30 Uhr Frauen HSV Insel Usedom/Ückeritz — VfB Penzlin 93 (in Ückeritz);

Sonntag: 14.30 Uhr C-Jugend (m) SG Vorpommern I — HSV Grimmen; 16 Uhr A-Jugend (m) SG Vorpommern — SG Vorpommern; 16 Uhr C-Jugend (m) SV Mecklenburg-Schwerin II — SG Vorpommern II

 



Andreas Dumke und Wolfgang Dannenfeldt

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