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Judolehrer mit Leib und Seele

Ahlbeck Judolehrer mit Leib und Seele

Hartwig Offhauß kümmert sich um den Nachwuchs

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Hartwig Offhaus ist 79 und Trainer im Judo. FOTO: B. BELITZ

Ahlbeck. . Hartwig Offhauß ist 79 Jahre alt und steht immer noch regelmäßig auf der Judomatte. Seit 1992 ist er verantwortlicher Trainer der Judo-Abteilung der SG Medizin Bansin. Der Usedomer ist Coach mit Leib und Seele und wurde kürzlich von Bürgermeister Lars Petersen für sein Engagement geehrt. „Solch eine Würdigung freut mich. Sie gibt mir das Gefühl, dass es nicht als selbstverständlich gesehen wird, wenn sich ein Rentner, der angeblich viel Zeit hat, ehrenamtlich einbringt“, sagt Offhauß.

Als ihm 1992 eine Gruppe jugendlicher Judoka berichtete, dass sich die Sektion ohne Trainer auflösen würde, zögerte er nicht lange und wurde Übungsleiter. Der gebürtige Thüringer, der 1960 nach Bansin gezogen war, weil ihn der Dienst in der Grenzbrigade Küste an die Ostsee geführt hatte, beschreibt seine Motivation für seine jahrzehntelange Trainertätigkeit: „Kinder und Jugendliche von der Straße holen und sinnvoll beschäftigen.“

Sehr viele junge Menschen hatte er bisher unter seinen Fittichen. „Je nach Charaktereigenschaft meiner Schützlinge musste ich auch zwischen Zuckerbrot und Peitsche wählen, um sie zu leistungsstarken Judokas zu entwickeln.“ Zweimal pro Woche trainieren die zwei Altersgruppen (5 bis 10 und 11 bis 16 Jahre). Je Wettkampfjahr kommt das Bansiner Judoteam auf sieben bis acht Turniere in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit seinem engsten Mitstreiter Jörg Henke (52) brachte Offhauß zahlreiche Jungen und Mädchen hervor, die bei Turnieren und Meisterschaften viele Medaillen und Spitzenplätze erkämpften.

Stellvertretend nannte er Katharina Feike, Jenny Harney, Stefanie Schmidt und Jenny Starke. Mit Anke Pritschow und Mirko Litzkowy wurden erfahrene Judoka als weitere Übungsleiter gewonnen. „Seine ruhige, sachliche Art, die Zuverlässigkeit und wie er die Fäden in der Hand hielt, haben mir sehr imponiert“, sagt Henke.

2017 soll ein großes Judoturnier anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Sektion Judo steigen. Dann will Offhauß die Gesamtverantwortung an Henke weiterreichen. „Mit dann 80 Jahren wird es Zeit. Ich werde aber weiter da sein, wenn ich gebraucht werde“, sagt er und bedankt sich auf diesem Wege für das große Verständnis seiner Ehefrau Renate. Langweilig wird es dem Hobbymaler garantiert nicht werden. Bert Belitz

OZ

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