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Kampfgeist belohnt

Kampfgeist belohnt

Wolgaster C-Jugend setzt sich gegen ebenbürtige Malchiner durch und gewinnt 2:1

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Gute Chance für die Wolgaster D-Jugend: Der Kopfball von Toby Kruse (r.) wird aber abgefangen.

Quelle: W. Dannenfeldt

Vorpommern Mit einer ausgeglichenen Bilanz gingen die Punktspiele der Fußballlandesliga-

Es war nach der dreiwöchigen Pause nicht einfach, wieder den Rhythmus zu finden.“Frank Jeske,

Trainer der C-Jugend

Mannschaften von Rot-Weiß Wolgast über die Bühne. Während die C-Junioren auf Erfolgskurs waren, kassierte die D-Jugend sechs Tore und verlor. Die B-Jugend kehrte vom Spitzenspiel in Friedland mit einem Punktgewinn nach Hause zurück. Nicht angetreten ist die A-Jugend im Heimspiel gegen den PSV Ribnitz-Damgarten. „Ich hatte nur sechs Spieler zur Verfügung“, informierte Trainer Dirk Passow.

TSV Friedland —

FC Rot-Weiß Wolgast 4:4 (3:3)

Wenn man beim Tabellenzweiten, dem TSV Friedland, ein Unentschieden erreicht, sollte man eigentlich zufrieden sein. Doch Holger Kostmann, Trainer der Wolgaster B-Jugend, wollte mehr. „Das waren zwei verschenkte Punkte“, sagt er. Der Coach bezieht sich dabei vor allem auf die Schlussphase, als Kevin Peter beim Stand von 4:4 auf und davon zog, doch die große Chance nicht zu nutzen verstand. Obwohl Rot-Weiß zunächst gut in der Abwehr stand, hieß es nach 14 Minuten 0:1. Die Peenestädter packten ihr Kämpferherz aus und binnen fünf Minuten wurde der Rückstand in eine 3:1-Führung umgewandelt.

Florian Jeske und Carlo Lenz (2) hatten getroffen. Doch anschließend zeigte sich die RW-Abwehr sehr brüchig, so dass der Gegner bis zur Pause gleichziehen konnte. Als dann die Heimelf nach dem Seitentausch auf 4:3 enteilte und kurz darauf einen „Elfer“ zugesprochen bekam, wähnte sie sich bereits auf der Siegerstraße. Doch RW-Torwart Heidtmann hielt den Strafstoß und baute damit seine Mitspieler wieder auf, die dann noch einmal alle Kräfte mobilisierten und durch Ludwig Kostmann zum 4:4 kamen.

FC Rot-Weiß Wolgast —

FSV 1919 Malchin 2:1 (0:0) Obwohl die Malchiner Abwehr in der ersten Hälfte sehr tief stand erarbeiteten sich die Wolgaster C-Junioren, die nur wenig Raum hatten, dennoch mehrere gute Chancen. So gesehen, schmeichelte denGästen das torlose Remis zur Pause. Danach drückte die Heimelf weiter aufs Tempo und wurde letztlich für ihren Einsatz belohnt. Jan-Malte Grunow sorgte in der 40. Minute mit einem herrlichen Direktschuss für den ersten Treffer. Phillipp Hettig legte in der 54. Minute zum 2:0 nach. Doch der Jubel über den Vorsprung war noch nicht verklungen, da hatte es nur drei Minuten später durch einen direkt verwandelten Freistoß auch im Wolgaster Gehäuse eingeschlagen. Jetzt war Zittern angesagt, zumal der Gegner bis zum Schlusspfiff auf den Ausgleich drängte. Doch mit Glück und Geschick wurde der kostbare Vorsprung verteidigt. „Es war nach dreiwöchiger Pause nicht leicht, wieder den richtigen Rhythmus zu finden. Insgesamt gesehen, ist unser Sieg aber verdient“, sagt RW-Trainer Frank Jeske.

FC Rot-Weiß Wolgast —

Torgelower FC Greif 2:6 (1:2) Mirko Hering, Trainer der Wolgaster D-Jugend, hatte vor Spielbeginn vor den Gästen gewarnt. Seine Jungs machten dann auch zunächst alles richtig, spielten mutig nach vorn. Doch statt des erhofften Führungstreffers klingelte es nach elf Minuten im Kasten der Wolgaster. Otto Jürgens konnte aber schon kurz darauf, zur Freude seiner Mitspieler, ausgleichen. Anschließend erarbeiteten sich die Wolgaster Daan Alofs, Robin Saß und Toby Kruse gute Chancen. „Dass es nicht zu weiteren Treffern reichte, lag auch am guten Greif-Torhüter, der fischte einfach alles weg“, sagte Hering, dessen Team noch vor der Pause mit 1:2 in Rückstrand geriet. In der Kabine wurde Besserung gelobt. Doch kaum auf dem Platz zurück, hatten die Torgelower erneut getroffen (1:3/36.). Während die Peenestädter jetzt völlig von der Rolle waren, lochten die Gäste drei weitere Male ein. Kurz vor Feierabend gelang Jürgens zumindest noch eine Resultatsverbesserung. „Was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir leider nicht umsetzen“, sagt Trainer Mirko Hering etwas enttäuscht.

Von Wolfgang Dannenfeldt

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