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Sport Usedom Kreisoberliga-Schlusslicht Karlshagen gibt nicht auf
Vorpommern Usedom Sport Usedom Kreisoberliga-Schlusslicht Karlshagen gibt nicht auf
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00:00 23.04.2013
Die 12-jährige Vanessa Peters mit einer guten Torchance. Quelle: nitzsche

Fußball / Kreisoberliga

FSV Karlshagen —

SV Polzow 2:0 (0:0) „Wir haben uns im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Das hat man heute wieder gesehen“, freute sich FSV-Angreifer Jan Steffens über die gute Moral seiner Mannschaft. In der temporeichen Partie besaßen die Gastgeber in der ersten Hälfte durch Steffens, Schlieter und Kautermann gute Chancen zur Führung. Aber auch die Polzower hatten einige Male den Torschrei auf den Lippen. Zweimal rettete Waßmann auf der Linie und auch Keeper Hoffstädt vereitelte manch brenzlige Situation. Spannung war auch nach dem Seitentausch angesagt, wo die Post in beide Richtungen im Eiltempo abging. „Ich hatte es geahnt. Wer das erste Tor schießt, geht als Sieger vom Feld“, meinte FSV-Fußballchef Mike Beuster. Er sollte recht behalten. Zunächst versenkte Steffens eine Vorlage (75.) von Juretzko zum 1:0. Nur zehn Minuten später war es Juretzko selbst, der nach einem Pass von Pagel für die Entscheidung sorgte. Zwar hatten die Polzower in der Schlussminute noch die Chance per Elfer zu verkürzen, doch Torhüter Hoffstädt parierte den Strafstoß in blendender Manier.

Nun heißt es für die FSV-er am Wochenende nachzulegen. Doch der Gegner ist der Tabellenführer SV Gützkow. „Bange machen gilt nicht. Wenn die Mannschaft so geschlossen wie zuletzt auftritt, ist auch dort etwas Zählbares möglich“, glaubt Betreuer Michael Schmidt.

FC Insel Usedom —

BSV Krusenfelde 1:0 (1:0) Nach einer abermals schwachen ersten Hälfte gab es eine Steigerung, zu viel blieb aber Stückwerk. So gab es ratlose Gesichter nach dem Abpfiff, wenigstens blieb aber der Punktedreier in Bansin. Nachdem in der Anfangsphase Josephine Quandt schon zweimal Torgefahr ausstrahlte, traf sie in der 12. Minute. Sie erlief sich einen schlechten Abschlag der BSV-Torfrau und traf in die linke untere Ecke. Wer sich davon mehr Sicherheit im Spiel des FCU versprach, sah sich getäuscht. Der Wechsel von Svantje Stahl in das Mittelfeld und Sandra Mülling ins Abwehrzentrum verlief nicht so wie erhofft. Nur selten gelangen Kombinationen, die Pässe wurden zu ungenau gespielt. Torfrau Franziska Utes vereitelte mit einer Blitzreaktion den Ausgleich, sie lenkte den Ball in der 32. Minute noch gerade so an die Latte. Nach der Pause machte das Heimteam mehr Druck. Viele hoch geschlagene Eckbälle verpufften aber. Die Schüsse aufs Tor gingen meilenweit vorbei. Etwas kühlerer Kopf wäre gut gewesen. Beste Chancen von Stahl, Runde oder Mülling wurden nicht genutzt. So hätten die niemals aufsteckenden Krusenfelder Spielerinnen bei zwei Möglichkeiten fast noch den Ausgleich erzielt.

wd / gn

OZ

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