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Krösliner Fußballteam hat Verjüngungskur gut überstanden

Kröslin Krösliner Fußballteam hat Verjüngungskur gut überstanden

In der Saison 2015/16 hat Trainer Carsten Niemann viele junge Spieler eingesetzt / Zum Ende der Spielzeit war sein Team auf Rang neun

Kröslin. Eine Woche noch, dann rollt der Fußball auch wieder auf Kreisebene. Dennoch ist Zeit, einen Rückblick auf die Saison 2015/16 des Kreisoberligisten SV Kröslin zu werfen.

Zum dritten Mal in Folge erreichte die Truppe von Trainer Carsten Niemann den neunten Platz. „Obwohl wir in der Rückrunde einen Verjüngungsprozess vollzogen haben, gerieten wir nie in Abstiegsgefahr.

Einige junge Spieler haben sich weiter entwickelt und wurden zu Hoffnungsträgern“, sagt Niemann, der mit Co-Trainer Fritz Ziegler das Team seit Jahren führt.

Nach sechs Spielen (am 4. Spieltag war man Zweiter) ohne Niederlage ging es zwar abwärts, doch schlechter als Rang 10 wurde es nie. „Beim 2:1-Auswärtserfolg gegen Aufsteiger Weitenhagen oder dem 1:0 in Jarmen liefen die Spiele voll nach meinen Vorstellungen“, betonte Niemann. War sein Team personell geschwächt, gab es auch deprimierende Resultate wie ein 0:8 in Ueckermünde oder das 2:4 beim Absteiger HFC Greifswald II.

Das Krösliner Spiel basierte auf einer eingespielten Achse mit Keeper Marcel Pietsch (23 Spiele), Abwehrchef Falko Haase (23), dem Mittelfeldtalent Dave Jacubowsky und Torjäger Christian Hensel (25).

Dieser war mit 13 „Buden“ zwar bester Torschütze des Vereins, doch „er hat auch noch viele Chancen vergeben, was Punkte kostete“, so Niemann. Die Torausbeute (38) war ohnehin ein Schwachpunkt, denn nur die beiden Tabellenschlusslichter trafen seltener. Oliver Lüder (5 Tore), Oliver Will und Haase (je 3) trafen nach Hensel am häufigsten.

In der Rückrunde setzte Niemann noch mehr auf die Jugend. Martin Michalski, Toni Schumacher, Chris Wunderwald oder Kai-Christian Trademann, „die körperlich natürlich noch Defizite haben“, so Niemann, erhielten viel Spielpraxis, wodurch auch eine schlechtere Platzierung in Kauf genommen wurde. In der Schlussphase wurde von sieben Spielen nur eines gewonnen. „ Das war mir egal. Vor allem Jacubowsky hat enorme Fortschritte gemacht. Wenn er fehlte, merkte man das dem Mittelfeldspiel an. Seine Übersicht ist schon bemerkenswert“, lobt Niemann den 19-Jährigen.

Mit seinem Kader, der keine Veränderungen hat, hofft der Trainer, für die neue Saison, nach deren Abschluss einige Spielklassen neu geordnet werden, gut gerüstet zu sein, um in der Kreisoberliga bleiben zu können. „Es wird sehr schwer werden. Ich vermute, dass alle Teams von Platz sechs abwärts in die Kreisliga absteigen müssen“, sagt Niemann.

Bert Beitz

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