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Kröslins junges Mittelfeldtrio in Top-Form

Kröslins junges Mittelfeldtrio in Top-Form

Die Niemann-Truppe bezwingt Viereck mit 4:0 / 18-Jähriger entscheidet Spiel für Usedom / Hohendorf verliert

Vorpommern Während die Krösliner und Usedomer Kreisoberliga-Fußballer ihre Leistungen auch in Siege ummünzen konnten, gab es für die Hohendorfer Kicker ein Spiel in Richtung „verkehrte Welt“. Die Borck-Mannen waren spielbestimmend, verloren in Pasewalk aber mit 0:2.

SV Kröslin — Vierecker SV 4:0 (4:0) Der Auftakt war genau nach dem Geschmack der Krösliner. Der Anstoß des Vierecker SV wurde abgefangen, Sturzwage flankte in Richtung Jacubowsky, der zum 1:0 abschloss. „Endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Ich hatte schon mit meinen Leistungen gehadert“, sagt der Torschütze. Vom jungen Mittelfeldtrio — Sturzwage, Michalski und Jacubowsky — rollten immer wieder Angriffe in Richtung Vierecker Tor. Die Gäste kamen kaum aus ihrer Hälfte heraus, konnten im ersten Abschnitt nahezu keine gefährlichen Aktionen starten. In der 18. Minute konnte Michalski, nach Vorarbeit von Jacubowsky, im zweiten Versuch das 2:0 markieren. Innerhalb von zehn Minuten sorgte Lüder dann für die Vorentscheidung. In der 24. Minute verwandelte er einen Querpass von Richter mit straffem Schuss. Beim 4:0 (34.) profitierte Lüder erneut von der Vorarbeit Richters. „Vier Tore in einer Halbzeit, das hat es lange nicht auf der Anlage in Kröslin gegeben“, sagt Fritz Ziegler, der diesmal als Coach fungierte.

In der zweiten Hälfte fanden die Krösliner dann aber nicht mehr zu der bisher gezeigten Spiellaune zurück. Richter hatte noch zwei gute Chancen, die er aber nicht nutzte. Die Gäste enttäuschten in einem sehr fairen Spiel völlig. Sie waren im Vergleich zum Hinspiel nicht mehr wiederzuerkennen. Die Krösliner juckte es nicht, drei Punkte mehr sind nun auf ihrem Konto. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist im Visier der Krösliner.gn

Grün-Weiß Usedom —

Pommern Pasewalk 3:2 (2:1) Durch einen schwer erkämpften, etwas „glücklichen Sieg“, so GW-Trainer Uwe Heidmann, platzieren sich die Usedomer Fußballer weiter im Vorderfeld der Kreisoberliga. Da einige Stammspieler fehlten, bekam Thums (18 Jahre) eine Chance, der sich mit dem 1:0 (3.) bedankte. Das gab den Grün-Weißen zunächst einen Schub, ehe sich ein Bruch in ihrem Spiel abzeichnete. Zunächst gab der Schiedsrichter ein Tor (25.) von Thums nicht. „Keine Ahnung, warum das Abseits gewesen sein soll“, so Heidmann. Pommern wurde stärker und glich in der 38. Minute verdient aus. Kurz vor der Pause verhalf der Gästekeeper Usedom zur erneuten Führung, indem er Thums „Kullerball“ passieren ließ. Wie erwartet, stürmte Pasewalk nach dem Seitenwechsel auf das von R. Kracht gut gehütete Tor. Für die Usedomer ergaben sich viele Konterangriffe, die jedoch schlecht zu Ende gespielt wurden. Pommern gelang schließlich der Ausgleich (75.), zwei klare Chancen zur vermeintlichen Entscheidung blieben ungenutzt. Somit kam Grün-Weiß noch zum unverhofften Sieg. Kutz, der im Mittelfeld eine kämpferisch starke Leistung bot, wurde nach einem Solo (84.) festgehalten und Seibt behielt vom „Punkt“ die Nerven. Luxem vergab im Konter das 4:2. „Wir zitterten bis zum Ende, freuen uns jetzt aber über die Punkte“, war Heidmann erleichtert.bb

Pasewalker FV II —

Hohendorfer SV 69 2:0 (1:0) Für die Hohendorfer war es ein gebrauchter Tag. Das Spiel begann mit einem schnellen Tor (1.) und endete mit einem Abseitstor in der Nachspielzeit. Dazwischen rannte das Team von Axel Borck gegen eine Abwehrwand an, ohne die Mittel zum Torerfolg zu finden. „Die Pasewalker haben mit zehn Mann verteidigt. Wir versuchten es mit Kampfgeist, spielten aber ideenlos fast nur durch die Mitte“, bemängelte der Coach. Seinem Team gelang zwar ein Tor, doch der Schiedsrichter ahndete ein Foul von Krüger zurecht. Als Krüger in der 44. Minute frei auf das Tor zulief, legte er uneigennützig auf Schultz ab, der am Torwart scheiterte. Nach der Pause gab es das gleiche Bild. Die Gäste betrieben viel Aufwand, ohne sich durchsetzen zu können. Borck musste auf Burchardt, Gebhardt und Liedtke verzichten, doch er wollte dies nicht als Entschuldigung gelten lassen. Pech hatte der HSV, nachdem Nierichlok ( der Stammtorhüter lief als Feldspieler auf) gefoult wurde, der Elfmeterpfiff aber ausblieb. Auch Augustat verfehlte das 1:1 mit einem Pfostenschuss (71.) nur hauchdünn. „Wir hätten ewig spielen können, ohne aber zu treffen. Kampf allein reicht nicht gegen so eine destruktive Elf“, haderte Borck. Keeper Rettig, der nur zwei Bälle halten musste, kassierte in der 92. Minute den K.o.-Treffer.bb

Von Gert Nitzsche und Bert Belitz

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