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Landeskader und Insel-Talente trainieren gemeinsam

Usedom Landeskader und Insel-Talente trainieren gemeinsam

Peter Schreiber kümmert sich um den Tischtennisnachwuchs der Insel / In Usedom fand ein einwöchiges Trainingscamp statt

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Der Tischtennisnachwuchs aus Usedom und Zinnowitz mit den Übungsleitern des Lehrgangs.

Quelle: Gert Nitzsche

Usedom. Durch die Usedomer Sporthalle fliegen jede Menge Tischtennisbälle. An 12 Platten trainieren seit einer Woche 26 Nachwuchsspieler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Immer wieder werden die verschiedensten Angriffsvariationen, Vorhand oder Rückhand, Topspin und Aufschlag sowie die Ballannahme geübt. Auf der anderen Seite der Halle sind die Schlafplätze aufgebaut – Spiel und Übernachtung in einer Halle.

Durch die umsichtige Organisation von Peter Schreiber, der beim SV Eintracht Zinnowitz spielt und sich seit einiger intensiv um denTischtennisnachwuchs kümmert, war es möglich, diesen Lehrgang durchzuführen, sehr zur Freude von Landestrainer Ralf Schneider aus Greifswald und Karsten Janzon von Medizin Stralsund, der die sportliche Leitung inne hat.

Die Tischtennistalente im Alter von sieben bis 16 Jahren aus Schwerin, Rostock, Stralsund, Greifswald und der Insel Usedom absolvieren zwei Trainingseinheiten am Tag. Mit Fitness-Übungen wird begonnen, dann stehen Aufgaben für die Beinarbeit, Armhaltung und -bewegung, die Taktik sowie Spielformen und Schlagtechniken auf dem Programm. Von Schreiber organisiert, sind auch viele Spieler von der Insel dabei, die den „gestandenen“ Akteuren als Zuspieler zur Seite standen.

Maxi aus Rostock möchte unbedingt ihr Rückschlagspiel verbessern. Owen und Tyron Zeidler sowie Lisa Kraienbrink (alle 9 Jahre), allesamt Usedomer, üben gerade die Abwehr bei Angriffsschlägen des Gegners. Max Unger (14) moniert das frühe Aufstehen. Mit Sepp Orpel und Dominik Wünsche (beide 11) sowie Lukas König (12), alle aus Zinnowitz, trainiert er das wechselseitige Spielen mit der Vor- und Rückhand.

Bereits im September beginnt die Wettkampfsaison wieder. „Wir sind gegenüber anderen Bundesländern noch im Entwicklungsstadium. eine entsprechende Struktur fehlt und auch das nötige Geld“, sagt Landestrainer Schneider. „Gut, dass es solche Initiativen, wie die des Koserower Peter Schreiber gibt. Für die Kinder bietet die Woche viel Abwechslung.“

Ein letzter Blick in die Halle: Wieder wird geschmettert und pariert. Vielleicht ist doch ein neuer Tischtennisstern dabei. Am Abend fallen alle Kinder, vom Trainingstag geschafft, in ihre Schlafplätze.

gn

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