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Lars Höhne kann Fußball auch als Schiedsrichter

Ahlbeck Lars Höhne kann Fußball auch als Schiedsrichter

Es gibt für Fußballer vermutlich nichts Schlimmeres, als zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein und die Geschicke der Mannschaft nicht beeinflussen zu können.

Ahlbeck. Es gibt für Fußballer vermutlich nichts Schlimmeres, als zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein und die Geschicke der Mannschaft nicht beeinflussen zu können. In genau dieser „ohnmächtigen“ Lage befindet sich derzeit Lars Höhne vom Kreisliga-Vertreter SV Eintracht Ahlbeck.

 

OZ-Bild

Der Ahlbecker Fußballer Lars Höhne muss derzeit pausieren.

Quelle: wd

Eine komplizierte Armverletzung, bei einem Fahrradunfall erlitten, legte den Kicker aufs Eis. „Ich hoffe, dass Lars bald wieder zur Truppe stößt. Er ist für unser Spiel sehr wichtig“, sagt Eintracht-Coach Andreas Dumke. Der Trainer schätzt an Höhne die Ballsicherheit, Antrittsschnelligkeit und sein Durchsetzungsvermögen.

Die Worte des Trainers werden sicher ein weiterer Ansporn für den offensiven Mittelfeldspieler sein, der bereits mit fünf Jahren bei Stahl Finow mit dem Fußballspielen begann. Seine weiteren Stationen waren Motor Eberswalde und Stahl Eisenhüttenstadt. Zwischenzeitlich gehörte er auch zum Kader in der Kreisauswahl Barnim und der Landesauswahl Brandenburg. „Das ist schon lange her, doch es ist eine Zeit, die ich nicht missen möchte“, sagte 30-Jährige.

Mit seiner Ahlbecker Mannschaft, der er nun schon fünf Jahre angehört, hat er sich den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Kreisfußballverbandes Vorpommern -Greifswald (Kreisoberliga) zum Ziel gesetzt. „Schließlich sind wir eine tolle Truppe. Teamwork ist bei uns ganz wichtig“, sagt Höhne, der auch noch in einem weiteren sportlichen Metier auf den Fußballplätzen zu finden ist. Vor über einem Jahr hat er in Anklam seine Schiri-Prüfung erfolgreich abgelegt. Auf zehn Einsätze hat er es im Männerbereich gebracht und dabei noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. „Die Schiedsrichter haben mich schon immer interessiert. Beeindruckt hat mich vor allem die Art des jetzt nicht mehr aktiven Italieners Pierluigi Collina“, sagt der gelernte Hotelfachmann.

Seine Freizeitaktivitäten beschränken sich neben dem Fußball vor allem auf Lebensgefährtin Marie und sein zweijähriges Töchterchen. Während die meisten seiner Eintracht-Teamgefährten Dortmund und HSV-Fans sind, steht der 1,85 Meter große Recke auf die Münchener Bayern. „Die holen ganz sicher den Meistertitel und den DFB-Pokal“, ist er überzeugt. Auf die Frage, was er von den Fußball-Chaoten in den Stadien hält, antwortet Höhne: „Sie sollten mit lebenslangem Stadionverbot und vollem Aufkommen für die verursachten Schäden bestraft werden.“

Von Wolfgang Dannenfeldt

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