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00:00 15.04.2013
Wolgast

Fußball / Landesklasse

FC Rot-Weiß Wolgast —

VFB Pommern Löcknitz 0:5 (0:2)

Was war bloß mit den Rot-Weißen los? Diese Frage werden sich nicht nur die treuen Wolgaster Anhänger gestellt haben.

Mit dem festen Vorsatz ins Spiel gegangen, nach dem Sieg gegen Reinberg erneut drei Punkte einzufahren, trat letztlich das ganze Gegenteil ein. Mit einer hohen Niederlage und hängenden Köpfen verließen die Gastgeber nach 90 Minuten das Spielfeld.

Dabei sah es zunächst keineswegs nach einer Schlappe aus. Angekurbelt durch Kohr, Künnemann, Zimmermann und Mittelstädt, machten sich die Hausherren auf die Strümpfe, sie rannten pausenlos gegen die Löcknitzer Abwehr an. Doch es fehlten die Ideen, ein Konzept und das Durchsetzungsvermögen, um den Sperrriegel der Gäste zu knacken. Das Pommern-Team, zunächst hinten innig zusammengeballt, wurde erst nach einer halben Stunde mobiler und nutzte individuelle Fehler der Peenestädter zur eigenen 2:0-Pausenführung (36./41.). „Wir machen das Spiel und der Gegner die Tore“, so RW-Trainer Wolfgang Schumann, der in der Halbzeit seinem Team neuen Mut einflößte.

Doch kaum auf den Platz zurückgekehrt, musste Keeper Witt ein drittes Mal (47.) hinter sich greifen. Nur sieben Minuten später folgte bereits das 0:4. „Danach fehlte bei uns der unbedingte Wille, das Ergebnis vielleicht doch noch zu korrigieren. Stattdessen haben wir uns immer wieder festgerannt, auch zu wenig körperlichen Einsatz gezeigt“, so der Wolgaster Coach, der lediglich durch Kohr, er verzog den Ball freistehend vor dem Tor, und Künnemann (Distanzschuss) gute Möglichkeiten für sein Team registrieren konnte. Da agierte Löcknitz weit aus gefährlicher. Ein langer Ball in die Spitze und schon stand es 0:5 (70.) aus Sicht der gastgebenden Mannschaft. Während sich RW-Coach Schumann maßlos enttäuscht zeigte, strahlte Pommern-Trainer Marek Zuk: „Dieser hohe Auswärtssieg stärkt unser Selbstvertrauen.“

Aufstellung Wolgast: Witt — Kunze-Voß — Zimmermann, Hogh, Oehlert — Künnemann — Mittelstädt, Kohr, Müller — Schulz, Weinert

SV Grün-Weiß Ferdinandshof —

Hohendorfer SV 69 1:4 (0:2)

Nach der Enttäuschung in der Vorwoche hatte Hohendorfs Trainer, Axel Borck, psychologische Aufbauarbeit geleistet. Wie verwandelt trumpfte sein Team in Torgelow auf und ging als hochverdienter Sieger vom Platz. Nach der Abtastphase krönte Harwarth die schöne Kombination (21.) über Meyer und Schönrock mit der Führung. Grün-Weiß blieb erstaunlich passiv. Erst in der 32. Minute wurde es für Hohendorfs Keeper, Rettig, kritisch. Doch Verteidiger Nierichlok klärte auf der Torlinie. Ansonsten bestimmten die Gäste mit Zweikampfstärke und sicherem Passspiel das Geschehen. Zwar zeigte Hohendorf auch Unkonzentriertheiten, mehr als einige Freistöße und Eckbälle sprangen für Ferdinandshof aber nicht heraus. Kurz vor der Pause (44.) spielte Krüger Harwarth frei, der das 0:2 besorgte.

Borck forderte in der Kabine ein schnelles drittes Tor, doch kurz nach Wiederbeginn ging Krüger zu Ungestüm in den Zweikampf und der Gastgeber schoss vom Punkt das 1:2. Die Antwort kam prompt. Nach Schönrocks abgewehrten Schuss (51.) war B. Borck zum 1:3 zur Stelle. Danach wurde das Spiel hektischer, es gab einige Fouls. Gelbe Karten kassierte aber nur Hohendorf. „Unverständlich. Die vielen Fouls an Schönrock wurden kaum geahndet“, so A. Borck. Erst nach grobem Foul am Spielmacher sah der Übeltäter glatt „Rot“ (85.). In der Schlussphase öffnete der Gastgeber, doch Karsten Krüger, der seinen 30. Geburtstag auf dem Platz „feierte“ und Harwarth nutzten Konterchancen nicht, ehe in der Nachspielzeit Meyer das 1:4 gelang. „Mit toller Moral haben wir diesen wichtigen Sieg geholt. Dafür hat das ganze Team ein großes Lob verdient“, freute sich A. Borck.

Aufstellung: Rettig — Nierichlok, Schumacher, Berndt (75. Ruhnke) — Gebhardt, Hirt — Meyer, Schönrock (88. Augustat), Krüger — Harwarth, B. Borck (80. Nowak)

Wolfgang Dannenfeldt und Raymond Siewert

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