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Leidenschaft Eishockey: Lukas Richter auf Puckjagd

2sp 24 13 Leidenschaft Eishockey: Lukas Richter auf Puckjagd

Schüler liebt Schnelligkeit und körperbetontes Spiel.

Eishockey — Die Saison der Kufenflitzer ist schon wieder zu Ende. Und damit vorerst auch das aktive Spielen für den 14-jährigen Ahlbecker Lukas Richter.

Seit drei Jahren spielt Lukas beim Rostocker EC mit. Angesichts der dünnen Spielerdecke in diesem Verein nahm Trainer Paul Stratmann gern die Verstärkung aus Usedom an. „Lukas hat gute körperliche Voraussetzungen und hat sich mit viel Ehrgeiz in Rostock durchgesetzt. Er gehört in technischer Hinsicht und vom Spielverständnis her mit zu den besten Spielern“, sagt Vater Ronald Richter.

Über ihn ist der Filius auch zum Eishockey-Sport gekommen. Schon als knapp Vierjähriger stand Lukas an der Bande und staunte. Damals hatten die Eishockey-Cracks der Insel begonnen, einen Verein aufzubauen, der gleichzeitig auch eine Eisbahn errichtete. Doch für intensives Training und eine voll besetzte Mannschaft reichte es im Nachwuchsbereich selten.

Inzwischen ist Lukas Stammspieler bei den „Piranhas“. Dort wird er als Verteidiger eingesetzt. Im Jahre 2012 wurde das Team Landesligameister. Als einer der besten Spieler gehört Lukas auch der Niedersachsen-Auswahl an. Einmal im Monat findet dafür ein gemeinsames Training statt. „Das Niveau liegt da schon ein ganzes Stück höher, als in einer Vereinsmannschaft“, so Ronald Richter.

Lukas ist aber nicht allein, mit ihm fahren regelmäßig acht weitere Nachwuchsspieler von den Heringsdorfer „Schamasen“ — sie spielen im Bambini- und Kleinschülerbereich — nach Rostock. So wie Lukas haben alle Eishockey-Aktiven der Insel kaum Freizeit. So kommt es schon mal vor, dass bei Auswärtsspielen, die oft Samstag und Sonntag stattfinden, Schularbeiten auf der Fahrt erledigt werden müssen.

In seinem Zimmer in Ahlbeck hängt ein Trikot von seinem Idol, dem ehemaligen „Eisbären“-Spieler Sven Felski. Ihm will Lukas im Eishockey vieles gleich tun. „Mir gefällt an diesem Sport die Schnelligkeit und das körperbetonte Spiel“, sagt Lukas. Für sich sieht er das Ziel, irgendwann in der 2. Bundesliga oder der Oberliga spielen zu können. „Für den ganz großen Weg ist es jetzt schon zu spät“, so der Schüler. Bei den Richters dreht sich viel um die Puckjagd. So steht auch Bruder Jonas (9) auf dem Eis, als Keeper. Dank der tollen Unterstützung seiner Eltern, Bianca und Ronald Richter, kann Lukas auch weit entfernt von Usedom seinen Lieblingssport ausführen.

gn

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