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Sport Usedom Männer des HSV Insel Usedom treten in Bad Doberan als Favorit an
Vorpommern Usedom Sport Usedom Männer des HSV Insel Usedom treten in Bad Doberan als Favorit an
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10:32 25.10.2018
Neuzugang Patrick Schmidt hat sich gut ins Team des HSV eingearbeitet. Quelle: Andreas Dumke
Ahlbeck

Es ist Derbyzeit: Die Männer und Frauen des HSV Insel Usedom treten gegen Teams aus der Region an. Die Oberliga-Männer haben dabei die längere Anreise. Der Tabellenzweite tritt beim Vorletzten der Liga, dem Bad Doberaner SV, an. Die HSV-Frauen spielen in der Pommernhalle gegen den Wolgaster HV.

Während die Verantwortlichen des HSV-Männerteams bisher immer ein wenig tief gestapelt haben, lässt sich diesmal die Favoritenrolle nicht von der Hand weisen. Bei den Doberanern läuft es noch nicht rund. Das Team von Ex-HSV-Publikumsliebling Lars Rabenhorst steht mit vier Zählern aus acht Spielen punktgleich mit Spandau am Tabellenende. Die Partie wird am Samstag, 19 Uhr, in der Stadthalle Bad Doberan angepfiffen.

„Die Doberaner Situation kommt für mich überraschend“, sagt HSV-Trainer Nico Heidenreich, der dem Kontrahenten mehr zutraut: „Doberan war immer ein harter Gegner und wird alles reinhauen, um aus dem Tabellenkeller zu klettern. Ich warne jede Woche davor, die Gegner zu unterschätzen.“ Natürlich ist sich auch der HSV-Coach der Favoritenrolle bewusst. Er will mit der Mannschaft die nächsten zwei Punkte einfahren. Trotz des Fehlens von Alexander Leow, Andre Machel und Dariusz Zajac ist die Marschroute klar: „Ich bin mir sicher, dass wir mit einer konzentrierten und durchgehend konstanten Leistung den nächsten Erfolg einfahren“, sagt Heidenreich.

Einen Sieg hätten die Gastgeber bitter nötig. Der bisher einzige gelang am 3. Spieltag (31:23) gegen OSF Berlin. Danach folgten zwei Remis gegen Grünheide (24:24) und Loitz (22:22). Die 27:31-Niederlage bei Blau-Weiß Berlin, ebenfalls im Kampf gegen den Abstieg, hat die Stimmung im Doberaner Lager sicher nicht gehoben.

An diesem Wochenende gibt es in der Oberliga einige interessante Begegnungen, von deren Ausgang – vorausgesetzt der HSV gewinnt in Doberan – die Insulaner profitieren könnten. Zum einen spielen die direkten Verfolger MTV Altlandsberg und HV GW Werder gegeneinander, und zudem wird Tabellenführer Stralsund die Punkte beim Fünften, dem Ludwigsfelder HC, nicht geschenkt bekommen.

Auch die HSV-Damen stehen vor einem Derby. Sie treffen am Samstag um 16 Uhr in der Ahlbecker Pommernhalle auf das Team des Wolgaster HV. Wolgast ist als Tabellenzweiter der Favorit und hat bisher lediglich beim Tabellenführer Fortuna Neubrandenburg (mit 24:26) verloren. „Natürlich sind wir leicht favorisiert, aber erfahrungsgemäß waren die Spiele zwischen beiden Teams immer sehr umkämpft“, sagt der Wolgaster Verantwortliche Holger Dräger, der einige personelle Engpässe zu bewältigen hat. „Drei, vier Spielerinnen werden fehlen. Dennoch erwarte ich ein körperbetontes, hartes Spiel. Wir müssen kühlen Kopf bewahren.“

Aber auch Usedom (7. Platz) möchte sich in der Tabelle verbessern. „Ich hoffe, dass wir gegen Wolgast Punkte einfahren können. Ein Erfolg wäre unsere junge Mannschaft gut für das Selbstbewusstsein“,sagt HSV-Trainer Dennis Kloß.

Andreas Dumke

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