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Mit dünner Spielerdecke nach Flensburg

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Handballdrittligist HSV Insel Usedom weiter auf Abschiedstour / Zweite Mannschaft spielt Finale um Meisterschaft

Ahlbeck Vier Spiele noch und dann können die Handballer, Fans, und die Verantwortlichen des HSV Insel Usedom endlich einen Haken hinter eine total verkorkste Saison in der Dritten Handball-Liga machen. „Zum Ende hin wird unser Kader immer dünner. Aber es hilft nichts. Wir müssen da durch. Natürlich sind wir damit nicht zufrieden. Wir müssen das jetzt aber in Ruhe zu Ende bringen“, sagt HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich.

Ohne den immer noch verletzten Patrick Glende und Florian Fink, dessen Vertrag kürzlich aufgelöst wurde (die OZ berichtete), macht sich die Mannschaft auf den Weg zum DHK Flensborg. „Wir brauchen nicht mehr um den heißen Brei herumzureden. Wenn uns schon keine Siege mehr gelingen, dann müssen wir uns wenigstens ordentlich verabschieden. Die Resultate müssen unbedingt knapper gestaltet werden.

Auch auswärts dürfen wir uns nicht so abschlachten lassen“ fordert der zweite Geschäftsführer Nico Scheer von seiner Mannschaft. Ein knappes Ergebnis ist dem HSV vielleicht zuzutrauen. Ob es noch einmal zu einem Punktgewinn reicht, ist eher unwahrscheinlich. Der letzte Sieg liegt immerhin schon drei Monate zurück. Am 16. Januar gewannen die HSV-er in der Pommernhalle mit 31:28 gegen den VfL Potsdam.

Auswärts holte man allerdings nicht einen Punkt. So eine Statistik ist natürlich Gift, wenn man jetzt nacheinander zwei Auswärtsspiele vor der Brust hat. Denn nach dem Spiel bei Flensborg geht der HSV schon wieder auf die Reise, dann nach Hannover. Zum Jahresabschluss stehen dann aber noch einmal zwei Heimspiele in Folge an, denn das in der letzten Woche ausgefallene Spiel gegen die Berliner Füchse ist neu terminiert worden. Kurz vor dem abschließenden Heimspiel gegen den SV Mecklenburg-Schwerin (30.4.) tritt der HSV dann am 28. April um 19 Uhr gegen die Berliner Bundesligareserve an.

Viel besser läuft es sportlich für die zweite Vertretung des HSV. Wenn diese Mannschaft morgen aber das Rückspiel um die Verbandsliga-Meisterschaft in Neukloster bestreitet, muss sie sich auf einen Hexenkessel einstellen. „Wir werden unsere Stadthalle zu einem Tollhaus machen“, versprachen in der Vorwoche nicht wenige der 70 nach Ahlbeck mitgereisten VfL-Fans.

Gut gebrüllt Löwe! Doch sollten die Insulaner abgezockt genug sein, um in der dort aufgeheizten Arena zu bestehen. Immerhin stehen in den Reihen der Gäste einige Aktive, die schon Luft in der 3. Liga geschnuppert haben und sich mit solch einer Situation gut auskennen.

Reicht der Vorsprung aus dem Hinspiel (28:25) aber aus, um sich den Titel zu sichern? Drei Tore sind nicht viel Holz, wenn man bedenkt, dass Neukloster sehr heimstark ist und noch keines seiner Spiele in der aktuellen Saison zu Hause verloren hat. Schon deshalb warnt HSV-Geschäftsführer Nico Scheer vor Nachlässigkeiten: „Ich hoffe, dass unsere Mannschaft von Anbeginn konzentriert zur Sache geht. Nur dann kann sie die Meisterschale mit auf die Heimreise nehmen.“

Ängstlich gehen die Usedomer Aktiven keineswegs in die schwierige Auseinandersetzung, vielmehr mit Selbstbewusstsein. So verspricht Linksaußen Phillipp Stachow: „Wir fahren nicht nach Neukloster, um uns dort eine Packung abzuholen. Wir wollen die Finalbegegnung mit einem Sieg nach Hause schaukeln.“ Personell sind die Gäste ganz gut aufgestellt. Zwar wird diesmal Rechtsaußen Wandel fehlen, doch dafür kann die HSV-Zweite diesmal auf die zuletzt fehlenden Schultz und Glander zurückgreifen. Der Anwurf in Neukloster erfolgt um 17 Uhr.

Weitere Ansetzungen HSV/SG Vorpommern: Samstag 10 Uhr: SG Banzkow/Leezen — SG Vorpommern I (mJC); 12 Uhr HV Altentreptow — SG Vorpommern (wJC); 14 Uhr: HV Altentreptow — SG Vorpommern II (mJC); 16 Uhr HV Altentreptow — HSV Insel Usedom (Damen);

Sonntag: 11.45 Uhr Vorrunde Landesmeisterschaft in Wismar (mJE)

Von Andreas Dumke und Wolfgang Dannenfeldt

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