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Mit einer Hand am Meisterpokal

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Die Handballer des HSV Insel Usedom II gewinnen das erste Verbandsliga-Finalspiel gegen VfL Blau-Weiß Neukloster mit 28:25 / Inselteam lässt in der Schlussphase nach

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Die Lücke gefunden: HSV-Spieler Robin Kellermann markiert einen seiner vier Treffer. Fotos (4): Wolfgang Dannenfeldt

Ahlbeck Die Handballer des HSV Insel Usedom II, die in der Meisterrunde in der Staffel Ost Tabellenerster waren, haben das Hinspiel um den Titel in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommerns gegen den Sieger der Staffel West, den VfL Blau-Weiß Neukloster, mit 28:25 gewonnen.

OZ-Bild

Die Handballer des HSV Insel Usedom II gewinnen das erste Verbandsliga-Finalspiel gegen VfL Blau-Weiß Neukloster mit 28:25 / Inselteam lässt in der Schlussphase nach

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Das ist kein großes Polster für die Insulaner im Hinblick auf das Rückspiel am kommenden Samstag in Neukloster, dem mit knapp 4000 Einwohnern handball-verrückten Städtchen in Nordwestmecklenburg.

Dennoch war HSV-Trainer Nico Heidenreich nicht unzufrieden: „Die Einstellung unserer ersatzgeschwächten Truppe war schon bewundernswert. Wenn wir diese Leistung auch im Rückspiel bestätigen können, ist mir nicht bange.“

Zunächst verlief die Begegnung vor gut 100 Besuchern in der Pommernhalle bis zur 15. Minute ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten je siebenmal getroffen. Doch spätestens nach den Toren von Robin Kellermann und Phillipp Stachow zum 9:7 war bei den Hausherren der Wille zu spüren, die Partie erfolgreich zu bestreiten. Kompromisslos griff die Deckung des Gastgebers immer wieder beherzt zu. Zudem war Schlussmann Eric Küster so richtig in seinem Element, er hielt ausgezeichnet. Und vorn ging es immer wieder mit viel Druck in Richtung Gäste-Tor. „Besonders über die zweite Welle kamen wir zu leichten Toren“, freute sich Heidenreich. So gesehen, war dann auch die 15:12-Pausenführung hoch verdient.

Diesen Drei-Tore-Vorsprung ließen sich die spielstarken Usedomer auch im zweiten Abschnitt nicht streitig machen. Ganz im Gegenteil: Mit erfolgreichen Tempogegenstößen wurde die Gäste-Abwehr durcheinandergewirbelt. Auffällig waren die starken Leistungen von Schuppan, Torben Wendt, Kellermann, Paul Müller, Stachow und des 44-jährigen Rene Wandel, der wie in seinen besten Tagen auf der Rechtsaußenposition auftrumpfte. Beim Stand von 27:20 (51.) sah es sogar nach einer Klatsche für die Gäste aus. Doch unterstützt von den 70 mitgereisten, frenetisch anfeuernden eigenen Fans holte Neukloster in der Schlussphase Tor um Tor auf. Damit schafften die Gäste letztlich noch ein annehmbares Resultat. „Wir waren zum Ende hin einfach nicht mehr konzentriert genug. Das hätte nicht passieren dürfen. So gesehen, wird das in Neukloster noch einmal ein hartes Stück Arbeit für uns“, resümierte Abwehrchef Paul Müller.

Aufstellung HSV II: Küster, Saupe; Müller 2, R. Parlow, Stachow 9, Schuppan 1, Wandel 4, Wendt 5, Golz, Kellermann 4, Witt 3

Von Wolfgang Dannenfeldt

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