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Nachwuchs sprüht vor Spielfreude

Sport Nachwuchs sprüht vor Spielfreude

Bei den Wolgaster Hallenturnieren setzen sich Ahlbeck, Kröslin/Lubmin und die Wolgaster Erste als Sieger durch

 

Wolgast Der FC Rot-Weiß Wolgast hatte am Wochenende zu drei Fußball-Nachwuchsturnieren in die Hufelandhalle eingeladen. Der Veranstalter freute sich über ein volles Haus. Wenn die „Bambinis“ auflaufen, sitzen auch Großeltern, Muttis und Vatis auf der Tribüne. Und die sind dann in aller Regel noch um einiges aufgeregter, als ihr kickender Nachwuchs.

Das war auch beim G-Jugendturnier (Altersklasse 2009 und jünger) zu beobachten. „Es ist immer wieder faszinierend, wie die Zwerge dem Ball hinterherjagen“, sagt Zuschauer Günter Behl aus Zinnowitz. Bei dem Hallenkick hatten nicht nur die vielen Zuschauer ihren Spaß, sondern vor allem die kleinen Hauptdarsteller selbst.

Den Sieg sicherten sich die Knirpse von Eintracht Ahlbeck mit insgesamt 13 Punkten und 6:1-Toren, wobei sich John Semke und Sammy Grewe mit jeweils drei Treffern als recht zielsicher zeigten. „Ein weiterer schöner Erfolg unserer Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigerte“, freut sich Eintracht-Trainer Ernesto Öllermann. Rang zwei ging an den HFC Greifswald, der wie der Torgelower SV Greif acht Punkte hatte. Vierter wurde die SG Greifswalder FC/Weitenhagen mit sieben Zählern. Als „höflicher“ Gastgeber erwies sich Wolgast. Vier Zähler reichten nur zu Platz fünf. Die drei erzielten Tore gehen auf das Konto von Justin Piel. Der FC Insel Usedom musste sich mit dem letzten Rang begnügen. Für Sieglinde Sommer kein Grund zur Traurigkeit: „Kämpferisch war alles okay“, sagte die engagierte Trainerin.

Die Turnierserie begann bereits einen Tag zuvor mit den F-Junioren (Jahrgang 2007 und jünger). Dort setzte sich die SG Kröslin/Lubmin mit 12 Punkten durch. Die Spielgemeinschaft gab von Beginn an die Richtung vor und entschied vier der insgesamt fünf Begegnungen für sich. Lediglich im Spiel gegen den SV Gützkow setzte es eine 0:3-Niederlage. „Natürlich freuen wir uns über den Erfolg, doch spielerisch war es nicht das Gelbe vom Ei. Die Jungs können es noch besser“, meint SG-Jugendleiter Rainer Niemann. In seinem Team wussten Torhüter Pepe Kropf sowie die Angreifer Johann Kallenbach (4 Tore) und Ronny Röder (3) zu gefallen.

Hinter dem VFC Anklam belegte RW Wolgast Platz drei. „Der zweite Rang war möglich, doch leider ließen wir im Abschlussspiel gegen Anklam, beim 1:1, viele gute Chancen aus“, meinte RW-Betreuer Ewald Liedtke. Bei den Rot-Weißen gehörten Torhüter Maurice Goldmann und der dreifache Torschütze Tim Keick zu den Besten. Obwohl sich der SV Eintracht Zinnowitz II in allen Spielen tapfer zur Wehr setzte, reichte es hinter dem SV Gützkow und SG GFC/Weitenhagen III nur zum letzten Rang. „Wichtig war, dass die Knirpse Freude am Spiel hatten“, sagte Coach Rene Suhm. Großer Rückhalt im Team war Torhüter Janeck Mitschke. Dennis Piel gelang beim 1:1 in der Partie gegen GFC/Weitenhagen III der einzige Turniertreffer für die Eintracht.

Gewinner bei den E-Junioren wurde RW Wolgast I. 13 Punkte und 12:0 Tore standen im Ergebnisprotokoll. Wesentlichen Anteil daran hatte Torjäger Mavin Sylvester, der sechs Mal ins Schwarze traf. Aber auch Tim Keick und Veit Roese wussten gut mit dem Ball umzugehen. Zu gefallen wusste auch der „zweite Anzug“ der jungen Peenestädter mit Platz zwei. Zwei Siege und drei Remis heimste das Team ein, das mit Floris Alofs einen ausgezeichneten Techniker in seinen Reihen hatte. Das gute Gesamtbild der Mannschaften aus der Region rundeten die SG Kröslin/Lubmin und Eintracht Zinnowitz ab, die auf den Plätzen drei und vier einkamen. Die weiteren Ränge belegten HFC Greifswald und Fortuna Neuenkirchen.

Nach dem Veranstaltungsmarathon konnte Gerd Berlinski ein zufriedenes Fazit ziehen: „Alles hat wieder gut geklappt.“ Der RW-Jugendobmann lobte die Arbeit seiner Mitstreiter im Wettkampfgericht, die Schiedsrichter sowie die fleißigen Helfer hinter dem Tresen.

Im Rahmen der Siegerehrung gabe für die erfolgreichsten Torschützen und besten Torhüter einen kleinen Pokal, für alle jungen Fußballer zudem eine schöne Medaille. Spätestens da war für die „Lütten“

auch die schlimmste Niederlage vergessen.

 



Wolfgang Dannenfeldt

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