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„Naives Abwehrverhalten“

Swinemünde/Bansin „Naives Abwehrverhalten“

Landesklasse-Team des FC Insel Usedom geht in Swinemünde mit 2:11 unter

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Flota-Torjäger D. Staniszewski (r.) kommt frei zum Schuss. Die FCU-Spieler Pawel Wozny und Mateusz Kulpa (l.) können nicht eingreifen.

Quelle: Foto: Bert Belitz

Swinemünde/Bansin. Niederlagen sind in Fußball-Testspielen durchaus erlaubt und eingeplant, erst recht gegen ein klar favorisiertes Team. Wie sich jedoch der FC Insel Usedom (Landesklasse) beim 2:11 bei MKS Flota Swinemünde (Spitzenreiter Zeitbezirk Stettin-Nord) präsentierte, gefiel Trainer Roman Maaßen überhaupt nicht: „Wenn die Jungs alles aus sich heraus geholt hätten, wäre für mich auch diese Packung akzeptabel. Wir haben aber fast alle unsere Tugenden vermissen lassen, zeigten naives Abwehrverhalten und zu wenig athletische Gegenwehr.“

Um den jungen, technisch und läuferisch überlegenen Polen annähernd Paroli zu bieten, wären Bestbesetzung und eine selbstbewusste Einstellung nötig gewesen. Die Verlegenheitself, mit dem sich tapfer wehrenden Feldspieler Christian Gassner im Tor, wurde jedoch nie eine Einheit, sondern zum Spielball des Gegners. Immer wenn Swinemünde das Tempo anzog, war die „Scheunentor-Defensive“ überfordert.

Flota wurde vom 37-jährigen Vollblutstürmer Damian Staniszewski (4 Tore), der ebenso wie Trainer Blotny und Schiedsrichter Nowak einst für den FCU spielte, geführt und brannte wie das gesamte Flota-Team vor Ehrgeiz.

Das Toreschießen wurde dem Gastgeber zu leicht gemacht. Nach dem 1:7-Halbzeitstand machte Maaßen seinem Ärger über den mut- und saftlosen Auftritt lautstark Luft. Mit Gohlke kam mehr Ballsicherheit ins Spiel, und im Abwehrverhalten lief es nun etwas besser, zumal der Gastgeber seinen restlichen Kader einsetzte. Einer der wenigen Lichtblicke war der flinke Dribbler Kwiatkowski, der das 1:1 (9.

Minute) und 2:10 (72.) erzielte. Die Spitzen Rodenhagen und Hus bekamen im gesamten Match zu selten Unterstützung aus den hinteren Reihen. Maaßen suchte nach Gründen: „Zuletzt ließ die Trainingsbereitschaft sehr zu wünschen übrig. Dann kommt so ein Spiel gegen einen im vollen Training stehenden Gegner zustande.“ Für Staniszewski war „das Spiel eine gute Übungseinheit. Etwas mehr wollten wir aber gefordert werden.“Bert Belitz

OZ

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