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„Ösfass“ aus Peenemünde schippert bei Meisterschaft auf Bronze-Kurs

Vorpommern „Ösfass“ aus Peenemünde schippert bei Meisterschaft auf Bronze-Kurs

Der Segelsportclub Ueckermünde hat mit Unterstützung des SSC Anklam erstmals eine Deutsche Meisterschaft im Kuttersegeln auf dem Haff ausgerichtet.

Vorpommern. Der Segelsportclub Ueckermünde hat mit Unterstützung des SSC Anklam erstmals eine Deutsche Meisterschaft im Kuttersegeln auf dem Haff ausgerichtet. Unter den 40 gemeldeten Booten aus sechs Bundesländern waren auch drei Kutter vom Typ ZK 10 aus Wolgast und Peenemünde am Start.

Dass der Wettstreit auf dem Haff für die Segelsportler eine schweißtreibende Angelegenheit werden sollte, ahnte im Vorfeld niemand. Macht den Seglern zumeist hoher Wellengang oder böiger Wind zu schaffen, so herrschte diesmal bei eine durchgehende Flaute. „Ich bin schon oftmals bei Wettfahrten dabei gewesen, doch so etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Rene Oesterreich, Wolgaster Steuermann der „Kuddel“.

Letztlich konnte dann, als das Wasser sich ein wenig zu kräuseln begann, doch noch das Startsignal gegeben werden. Bis gegen Abend wurden vier Fahrten auf der fünf Seemeilen langen Strecke absolviert. Die Zeitabstände waren frappierend, doch alle Kutter kamen ins Ziel. Auch am zweiten Tag hatte der „Herr der Winde“ kein Erbarmen mit den Segelsportlern. Es blieb bei der Flaute, sodass die bereits gestartete Wettfahrt gegen Mittag abgebrochen wurde. Die Segler, die da schon einige Meilen unterwegs waren, trugen das ganze mit Gelassenheit.

Als die Auswertung bekannt gegeben wurde, jubelte die Besatzung der „Ösfass“ vom Marine-Regatta-Verein Peenemünde. Sie wurde hinter den Seriensiegern „Teamwork“ Teterow und „Weltenbummler“ Schwerin als Dritte aufgerufen. „Ein tolles Jahr für uns. Nachdem wir schon bei der Hansesail in Rostock triumphiert hatten, nun ein weiterer schöner Erfolg“, freut sich Vorschoter Michael Groth, der seinem Steuermann Michael Csisko eine großartige Leistung bescheinigte. Unterdessen hat es für die Wolgaster Boote nicht zu einer vorderen Platzierung gereicht. Die „Paloma“ wurde nur 39., während „Kuddel“

Rang 19 belegte. „Ich habe eine falsche Tonne angesteuert, das brachte eine Menge Abzüge“, nahm Skipper Rene Oesterreich den Fehler auf seine Kappe.

Wolfgang Dannenfeldt

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