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Platz drei nach ungefährdetem Auswärtssieg

Berlin/Ahlbeck Platz drei nach ungefährdetem Auswärtssieg

Oberliga-Handballer des HSV Insel Usedom gewinnen beim VfL Lichtenrade mit 28:22 / Torhüter Krynski wirft drei Tore

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Alexander Leow (l.) war wieder mit von der Partie. Der Rechtsaußen (hier im Hinspiel) warf in Lichtenrade vier Tore.

Quelle: Foto: Andreas Dumke

Berlin/Ahlbeck. Nach dem Match beim VfL Lichtenrade waren einigen Spielern des HSV Insel Usedom sprichwörtlich Steine vom Herzen gefallen. Steine der Erleichterung. Die Insel-Handballer sind zurück in der Erfolgsspur. „Wir hatten uns nach der Niederlage in Neubrandenburg Besserung vorgenommen“, sagte Rückraumspieler Patrick Glende, der wieder mit von der Partie und mit sechs Treffern maßgeblich auch am 28:22-Erfolg über den VfL beteiligt war. „Wir wussten aber auch, dass die Rand- Berliner nicht leicht zu bespielen sind. Sie haben versucht, uns mit einer aggressiven Abwehr den Schneid abzukaufen. Das ist ihnen aber nur phasenweise gelungen“, so Glende.

Dass der HSV als „Nebenprodukt“ des Sieges nun auf dem dritten Platz hinter den punktgleichen Cottbusern und Stralsundern steht, nimmt Glende relativ gelassen. „Wir wollten unter die ersten Fünf der Liga. Von daher liegen wir im Soll. Wenn es mehr wird, sind wir nicht sauer darüber.“

In Lichtenrade führten die Usedomer von Beginn an. „Wir haben in der Abwehr ganz sicher gestanden, uns vom Körpereinsatz der Gegenspieler nicht beeindrucken lassen“, berichtete Glende. Nach einer 3:0-Führung hatten die Gastgeber ihren ersten erfolgreichen Abschluss. Dann aber enteilten die Insulaner auf 10:4. Bis zum Halbzeitpfiff verbesserten sie diesen komfortablen Vorsprung noch um ein Tor. Mit 15:8 für den HSV ging es in die Kabinen.

„Dort blieb alles ruhig. Wir waren uns bewusst, dass wir ein ordentliches Spiel abliefern werden und eigentlich nicht viel anbrennen kann“, so Glende. In Berlin waren wieder mehr Auswechselspieler dabei als beispielsweise in Neubrandenburg. „Wir konnten gut durchwechseln und haben den Vorsprung auch sicher verwaltet, auch wenn es ein, zwei Phasen gab, in denen der VfL etwas aufholen konnte“, so Patrick Glende.

Richtig ernsthaft gefährden, konnten die Berliner den neuen Tabellendritten aber nicht. Gut zehn Minuten vor dem Abpfiff lag der HSV mit neun Toren (23:14) vorn. Dann kamen die Gastgeber ein Stück heran. Nach dem 15:24 holten sie bis zum 19:24 auf. Anschließend trafen die Usedomer wieder, sodass ein sicheres 28:22 mit dem Abpfiff klar war. „Fast alle Spieler waren an den Toren beteiligt. Auch Lech Krynski, der von seiner Position dreimal getroffen hat“, sagt Glende.

HSV: Krynski 3, Fornal – Nowomiesjki 4, Glende 6, Teetzen 3, Leow 4, Wicht 1, Biernacki 3, Statkiewicz 3, Dübener, Neidel 1.

Siebenmeter: HSV 4/4, VfL 4/4.

Strafminuten: HSV 4, VfL 6.

Ralf Edelstein

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