Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Usedom Platz drei nach ungefährdetem Auswärtssieg
Vorpommern Usedom Sport Usedom Platz drei nach ungefährdetem Auswärtssieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:10 27.03.2017
Alexander Leow (l.) war wieder mit von der Partie. Der Rechtsaußen (hier im Hinspiel) warf in Lichtenrade vier Tore. Quelle: Foto: Andreas Dumke
Berlin/Ahlbeck

Nach dem Match beim VfL Lichtenrade waren einigen Spielern des HSV Insel Usedom sprichwörtlich Steine vom Herzen gefallen. Steine der Erleichterung. Die Insel-Handballer sind zurück in der Erfolgsspur. „Wir hatten uns nach der Niederlage in Neubrandenburg Besserung vorgenommen“, sagte Rückraumspieler Patrick Glende, der wieder mit von der Partie und mit sechs Treffern maßgeblich auch am 28:22-Erfolg über den VfL beteiligt war. „Wir wussten aber auch, dass die Rand- Berliner nicht leicht zu bespielen sind. Sie haben versucht, uns mit einer aggressiven Abwehr den Schneid abzukaufen. Das ist ihnen aber nur phasenweise gelungen“, so Glende.

Dass der HSV als „Nebenprodukt“ des Sieges nun auf dem dritten Platz hinter den punktgleichen Cottbusern und Stralsundern steht, nimmt Glende relativ gelassen. „Wir wollten unter die ersten Fünf der Liga. Von daher liegen wir im Soll. Wenn es mehr wird, sind wir nicht sauer darüber.“

In Lichtenrade führten die Usedomer von Beginn an. „Wir haben in der Abwehr ganz sicher gestanden, uns vom Körpereinsatz der Gegenspieler nicht beeindrucken lassen“, berichtete Glende. Nach einer 3:0-Führung hatten die Gastgeber ihren ersten erfolgreichen Abschluss. Dann aber enteilten die Insulaner auf 10:4. Bis zum Halbzeitpfiff verbesserten sie diesen komfortablen Vorsprung noch um ein Tor. Mit 15:8 für den HSV ging es in die Kabinen.

„Dort blieb alles ruhig. Wir waren uns bewusst, dass wir ein ordentliches Spiel abliefern werden und eigentlich nicht viel anbrennen kann“, so Glende. In Berlin waren wieder mehr Auswechselspieler dabei als beispielsweise in Neubrandenburg. „Wir konnten gut durchwechseln und haben den Vorsprung auch sicher verwaltet, auch wenn es ein, zwei Phasen gab, in denen der VfL etwas aufholen konnte“, so Patrick Glende.

Richtig ernsthaft gefährden, konnten die Berliner den neuen Tabellendritten aber nicht. Gut zehn Minuten vor dem Abpfiff lag der HSV mit neun Toren (23:14) vorn. Dann kamen die Gastgeber ein Stück heran. Nach dem 15:24 holten sie bis zum 19:24 auf. Anschließend trafen die Usedomer wieder, sodass ein sicheres 28:22 mit dem Abpfiff klar war. „Fast alle Spieler waren an den Toren beteiligt. Auch Lech Krynski, der von seiner Position dreimal getroffen hat“, sagt Glende.

HSV: Krynski 3, Fornal – Nowomiesjki 4, Glende 6, Teetzen 3, Leow 4, Wicht 1, Biernacki 3, Statkiewicz 3, Dübener, Neidel 1.

Siebenmeter: HSV 4/4, VfL 4/4.

Strafminuten: HSV 4, VfL 6.

Ralf Edelstein

Mehr zum Thema

Vorpommern-Team besiegt Tabellenzweiten Neubrandenburg

22.03.2017

Die Wolgaster Nachwuchsmannschaften erkämpfen drei Siege und ein Remis

22.03.2017

In der Volleyball-Regionalliga verliert Greifswald gegen den Tabellendritten 0:3

22.03.2017

Keeper Wolff pariert beim 1:0 gegen Lubmin Elfmeter / Gohlke erzielt Siegtor

27.03.2017

1 Was tun Sie als Unternehmer, damit Ihre Arbeitnehmer gesund bleiben? Mehrere Krankenkassen bieten bestimmte gesundheitsfördernde Programme an.

27.03.2017

Zu den treuen Helfern des Fußballsports zählt Roland Lehnhoff. Er ist Trainer der C-Junioren von Rot-Weiß Wolgast, die in der Landesliga spielen.

27.03.2017