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Pokal-Aus für Grün-Weiß Usedom

Pokal-Aus für Grün-Weiß Usedom

Der Fußball-Kreisoberligist zieht gegen Rot-Weiß Wolgast II im Elfmeterschießen mit 5:6 den Kürzeren

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Der Wolgaster Sebastian Schneider (M.) versucht sich gegen die Usedomer Hendrik Seibt und Peter Raddatz (r.) durchzusetzen.

Quelle: Fotos: Wolfgang Dannenfeldt

Vorpommern Rot-Weiß Wolgast II setzte sich im Pokalkampf gegen die zwei Klassen höher spielenden Usedomer durch, jedoch erst im Elfmeterschießen. Die anderen Kreisoberligisten – Zinnowitz, Hohendorf und Kröslin – kamen sicher eine Runde weiter.

OZ-Bild

Der Fußball-Kreisoberligist zieht gegen Rot-Weiß Wolgast II im Elfmeterschießen mit 5:6 den Kürzeren

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Rot-Weiß Wolgast II –

FSV Grün-Weiß Usedom 6:5 (n.E.) Der Ausflug nach Wolgast war für Grün-Weiß Usedom nicht von Erfolg gekrönt. Der Kreisoberligist verlor beim Kreisklasse-Team des FC Rot-Weiß Wolgast im Lübzer-Cup mit 5:6 nach Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte die Partie 2:2 gestanden. Dem Wolgaster Co-Trainer, Stefan Tammert, war die Freude ins Gesicht geschrieben: „Wir wollten die Inselstädter ein wenig ärgern.“ Unterdessen zeigte sich Uwe Heidmann ein wenig angefressen: „Es ist schon bitter, gleich in der ersten Runde rauszufliegen“, sagte der GW-Trainer.

Dabei hatte sein Team alle Trümpfe in der Hand. Doch nach dem 1:0 durch Roberto Schulze, mit einem herrlichen Freistoß genau in den Angel, wurde es aber versäumt, den Vorsprung auszubauen. Raddatz und Kutz hatten bis zur Pause „Riesen“ auf dem Fuß. Davor tat sich auf beiden Seiten nicht viel. Spiel und Chancenanteile hielten sich die Waage. Beide Torhüter zeigten sich stets auf dem Posten.

Auch nach dem Seitenwechsel passierte nicht viel. Erst Mitte der zweiten Hälfte wurde Rot-Weiß starker, sorgte der aufgerückte Stopper M. Tammert für einige Gefahrenmomente. Letztlich war es dann Sebastian Schneider, dem per Freistoß der Ausgleich gelang. Nur zehn Minuten später brachte Kollhoff die Wolgaster mit 2:1 (83.) nach vorn. Die Gäste schienen mausetot, hatten sich fast aufgegeben, doch dann war es Kutz, der in der letzten Sekunde der Nachspielzeit (90.+3) die Lücke in der Wolgaster Abwehr erspäht hatte. In der Verlängerung waren die Chancen rar gesäht. Pagels „Knaller“ wurde von Usedoms Schmidt super pariert. Auf der anderen Seite hatte Kumpf im Abschluss nicht das Glück gepachtet. Nervenkitzeln gab es beim anschließenden Elfmeterschießen. Während die Usedomer Seibt, Kutz und Schulze gekonnt den Ball versenkten, scheiterten ihre Teamkollegen St. Kracht und Bergmann. Auf Wolgaster Seite hatten zuvor F. Schulze, S. Schneider, Thees und Pagel sicher getroffen.wd

SV Fortuna Zerrenthin –

SV Kröslin 1950 0:6 (0:2)

Kröslin fuhr den erwarteten Pokalsieg ein. Die tapferen und sehr fair dagegen haltenden Zerrenthiner (Kreisklasse Süd) konnten den Zweiklassenunterschied trotz engagierten Einsatzes nicht kaschieren.„Das klare Ergebnis ist nach unserem schlechten Punktspielstart sehr gut für die Moral. Unser Gegner gab sich nie auf und kämpfte ohne diese Verbissenheit, die man bei uns oft sieht“, äußerte sich SVK-Trainer Carsten Niemann lobend über den Gastgeber. Sein Team begann begannen recht vorsichtig. Im Angriff wurde nicht das letzte Risiko gesucht, sodass die deutliche Überlegenheit, mit nur zwei Toren, zu wenig zum Ausdruck kam. Wunderwald traf mit schönem Distanzschuss (13.) nur die Latte, war aber sechs Minuten Später mit dem 1:0 erfolgreich. Hensel sorgte mit dem 2:0 (41.) für einen sicheren Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel lief es dann fast optimal für Kröslin. Mit dem 3:0 (49.), durch den gut heraus gespielten Treffer von Holtz, war die Partie entschieden. Viele gute Chancen schlossen sich an. Bei besserem Abschluss wären auch einige weitere Tore mehr möglich gewesen. Dennoch sorgten die Treffer von Hensel (69. Minute), Michalski (77.) und Jacubowsky (78.) für einen sicheren Erfolg des Kreisoberligisten. Dagegen sah Keeper Brandt nur zwei Schüsse auf sein Tor zukommen. „ Das nächste Pokalspiel zu Hause fänden wir nicht schlecht“, so Niemann.

bb

SV Eintracht Zinnowitz –

BSV Forst Torgelow 4:1 (2:0) Das Pokalduell zweier Kreisoberligisten der Staffel Nord ging am Ende eindeutig zu Gunsten der Zinnowitzer aus. Mit Kopfballtoren von Bartschies und Labahn zum 2:0 (6./9.) schockierte Eintracht die Torgelower, die immerhin ungeschlagen auf Rang drei platziert sind, schon frühzeitig. „Ich hätte es mir aber gewünscht, wenn wir nach der sicheren Führung weiter so konsequent nach vorn gespielt hätten. Allerdings war Torgelow nicht in der Lage, unsere Passivität auszunutzen“, atmete Holger Preusche, Verantwortlicher Trainer, auf. Forst kam zwar etwas besser ins Spiel, hatte einige Standardmöglichkeiten, doch am Zinnowitzer Defensivblock um Abwehrorganisator Reiko Rölz war kein Vorbeikommen. Kurzfristige Pokalspannung ergab sich mit dem Anschlusstreffer in der 54. Minute.

„Danach haben wir aber eine hervorragende Reaktion gezeigt und den Schalter sofort wieder umgelegt“, sagte Preusche. Es dauerte nur sieben Minuten, um die „Luft“ endgültig aus dem Spiel zu nehmen.

Hansen bereitete das 3:1(57.) von Lusza mustergültig vor und das 4:1 (61.) hatte T. Preusche mit tödlichem Pass auf Schlieter, der zum Torschützen Hansen ablegte, in die Wege geleitet. Den Torgelowern blieb zwar noch eine halbe Stunde, um das Pokal-Aus abzuwenden, doch viel an Torgefahr kam nicht mehr zustande. Somit hatte Keeper Bert Kruth einen recht geruhsamen Tag. Der 48-Jährige erhielt die Ehre eines Abschiedsspiels. „Jetzt wünsche ich mir wieder ein Heimspiel. Der Gegner ist egal“, freut sich Preusche auf die zweite Pokalrunde.bb

SV Blau-Weiß Krien –

Hohendorfer SV 0:2 (0:1) Obwohl die Hohendorfer nur zu elft angereist waren, somit auf Wechsel verzichten mussten, zogen sie beim Kreisklassevertreter Krien, Vorletzter der Staffel Nord, erwartungsgemäß ohne Probleme in die nächste Pokalrunde ein. Die Kriener versuchten zwar ihre Außenseiterrolle mit viel Kampfkraft wahrzunehmen, fanden aber nie die probaten Mittel, um den Kreisoberligisten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Für die Gäste war es jedoch auch nicht leicht, „auf dem für uns gewöhnungsbedürftigen Platz“, so HSV-Trainer Axel Borck, den Abwehrriegel des Gegners zu knacken. Augustat, Burchardt und Schönrock vergaben zudem gute Chancen. Erst als Tom Schultz zu einem seiner gefürchteten Distanzschüsse ansetzte, stand es 0:1 (33.). Auch nach der Pause kontrollierten die Gäste zumeist das Spiel, auch wenn vorerst noch kein weiteres Tor fiel. „Eine so knappe Führung ist immer eine wacklige Angelegenheit. Der Pokal hat schließlich seine eigenen Gesetze“, schwante Borck bis zur 78. Minute, in der Burchardt aus spitzem Winkel dann aber das entscheidende 2:0 schoss, nichts Gutes. Der Gastgeber, spielte ab Minute 69 nur noch zu zehnt (Gelb-Rot), versuchte aber trotzdem ein „Alles oder Nichts“ aufzuziehen. Jedoch kam Gefahr für das von Torwart Busch sicher gehütete Tor nur noch bei einem Strafraumgetümmel in der 86. Minute auf. „Wir sind froh, dass wir unter diesen Umständen die Kriener nie zur Entfaltung kommen ließen und diese Pflichtaufgabe sicher lösten“, war Borck zufrieden.bb

Wolfgang Dannenfeldt und Bert Belitz

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