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Pokal: Wolgaster Team auf Viertelfinal-Kurs

Wolgast Pokal: Wolgaster Team auf Viertelfinal-Kurs

Kreisoberligist Rot-Weiß fährt als Favorit nach Nadrensee / Hiesige Kreisligisten treten gegen Kreisoberliga-Teams an

Wolgast. Vier Vertretungen aus der Region Wolgast/Usedom treten am Wochenende im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals an. Dabei können die Kreisligisten SV Kröslin II, Rot-Weiß Wolgast II und Grün- Weiß Usedom jeweils auf den Heimvorteil bauen.

Der FC Rot-Weiß Wolgast I, in der Kreisoberliga auf Rang vier notiert, muss am Sonntag beim Tabellenführer der Kreisliga IV ran, Grün-Weiß Nadrensee (nahe der polnischen Grenze).

Zwar besteht der Papierform nach ein Klassenunterschied, doch die Peenestädter sind gut beraten, den heimstarken Kontrahenten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Rot-Weißen gehen die Aufgabe konzentriert an. „Wir werden alles daransetzen, um in die nächste Runde einzuziehen. Die weite Fahrt soll nicht umsonst sein“, zeigt sich RW-Trainer Erik Lüdtke optimistisch.

Natürlich liebäugelt auch Grün-Weiß Usedom (Kreisliga I) mit dem Einzug ins Viertelfinale. Die Inselstädter müssen zu Hause gegen den Dritten der Kreisoberliga, SV Murchin/Rubkow, ran. Die GW-Verantwortlichen werden den Auftritt ihrer Mannschaft sicherlich mit gemischten Gefühlen betrachten. Der Tabellenvierte der Kreisliga I muss schon eine Top- Leistung abrufen, wenn er den Murchinern ein Schnippchen schlagen will. Ulli Radünz, der ehemalige Trainer der Grün-Weißen und dem Verein immer noch tief verbunden, warnt: „Unsere Jungs haben schon etwas Respekt vor dem Gegner.

Doch wenn man ein Heimspiel hat, sollte man das auch zu seinem Vorteil nutzen. Da ist gegenüber der Vorwoche (2:3 gegen BW Greifswald II/d.Red) allerdings eine Steigerung nötig.“

Scheinbar furchtlos geht der FC RW Wolgast II morgen die Begegnung gegen den VSG Weitenhagen (Kreisoberligadritter) an. „Wir haben nichts zu verlieren. Und vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Kampflos werden wir das Spielfeld jedenfalls nicht räumen“, sagt der Wolgaster Trainer Stefan Tammert.

Auch Mathias Baltsch, Übungsleiter des SV Kröslin II (Zweiter der Kreisliga II), verspricht dem höherklassigen SV Ducherow einen Kampf auf Biegen und Brechen. „Der Wille versetzt gerade im Pokal Berge. Schon deshalb sollten sich die Gäste nicht so sicher fühlen. Wir werden uns der Aufgabe mit Leidenschaft stellen, keinen Ball verloren geben“, verspricht der Coach.

Wolfgang Dannenfeldt

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