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Promis reiten gegen den Welthunger

Ahlbeck/Stolpe Promis reiten gegen den Welthunger

Tausende Zuschauer verfolgen die zweite Usedomer Auflage von „Cross Country“ im Achterland und Ahlbeck

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Große Augen machte Schlagersänger Roberto Blanco (79) bei den Künsten von „JohnMan“. Links im Bild seine Frau Luzandra Strassburg (35).

Ahlbeck/Stolpe. Auf diese Fotos hat Usedom sehnsüchtig gewartet: Springende Pferde, gut gelaunte Prominente und Sonnenschein pur. Eine Woche nach der Landtagswahl sind es nun diese Bilder, die in den kommenden Tagen deutschlandweit für Aufsehen sorgen sollen. Zum zweiten Usedomer „Cross Country“ kamen mehr als ein Dutzend Prominente aus dem Show-Business an die Küste, um bei einer unblutigen Schleppjagd im Achterland dabei zu sein. Sinn und Zweck dieser Veranstaltung war es, die Welthungerhilfe zu unterstützen. 20 000 Euro sind am Wochenende allein durch den Kaffeehersteller „Arko“ gesammelt worden.

OZ-Bild

Tausende Zuschauer verfolgen die zweite Usedomer Auflage von „Cross Country“ im Achterland und Ahlbeck

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Organisator dieser hochkarätigen Veranstaltung war der Hamburger Schauspieler Till Demtroeder. Lädt er ein, dann sind Prominente oft nicht weit weg. „Ich versuche, meine Gäste diese Veranstaltung mit meinen Augen erleben zu lassen. Ich bin wie ein Regisseur und lasse sie dieses Stück erleben“, erklärte er. Für viele Reiter war der Strand ein Grund zum Mitmachen. „Die kommen sogar aus Österreich, um vor dieser Kulisse zu reiten“, sagte Demtroeder. „Wer die Qualität dieser Veranstaltung kennt, der kommt auch gerne wieder. Dieses Mal sind einige hier, die schon beim Schlittenhunderennen ’Baltic Lights’ oder beim ’Cross Country’ im Vorjahr dabei waren.“

Die Teilnehmer mussten eine Strecke etwa 23 Kilometern, zwischen Stolpe und Mellenthin und zurück, absolvieren. Rund eine Hand voll Prominente wagten sich auf die Pferde. Darunter Schauspielerin und Moderatorin Eva Habermann. Doch lange hielt es die 40-Jährige nicht auf ihrem Ross aus. „Das Tier war wilder als ich. Und ich wollte nicht die ganze Zeit gegen ankämpfen. Es sollte ja auch Spaß

machen“, sagte sie. Erst vor vier Wochen hatte Habermann einen Reiterurlaub absolviert und somit für den Ausritt trainiert. „Dieses Mal wollte mein Pferd einfach alle anderen Pferde überholen und damit kam ich nicht klar“, so die Mimin.

Bevor die Reiter und die Mecklenburger Meute-Hunde über den Acker flitzten, wurde für die Hunde eine Spur, auch Schleppe genannt, gelegt. Diese bestand aus Pansenlauge, einer übelriechenden Flüssigkeit. „Im Ziel wartet dann der richtige Magen auf die Hunde – als Belohnung“, erklärte Demtroeder. Ziemlich nassgeschwitzt erreichten die Reiter das Schloss Mellenthin. „Die Strecke war mächtig lang, aber ich konnte die Schlösser ja nicht näher aneinander tragen“, sagte Demtroeder scherzhaft. Ein Konvoi aus Geländefahrzeugen und Traktoren begleitete den Tross. Immer wieder stiegen die Gäste bei den einzelnen Schleppen aus, um den Pferden bei ihren Sprüngen und der unblutigen Jagd zuzusehen. In einem der Fahrzeuge saß auch Schlagersänger Roberto Blanco. „Ich bin zum ersten Mal bei so einer Veranstaltung. Es ist so schön – die Pferde, die Sonne und die Menschen, alles wunderbar“, schwärmte er. „Ich habe es schon in vielen Filmen gesehen, aber war noch nie persönlich dabei.“

Als der Tross am Ausgangspunkt am Stolper Schloss ankam, überredete Demtroeder ihn, eine Patenschaft für einen der Meutehunde zu übernehmen – auch mit dem Namen Roberto.

Jan Fidora, Chef des Wasserschlosses in Mellenthin, hofft, dass sich das Engagement auch auf die Bekanntheit der Region niederschlägt. „Ob es sehr medienwirksam war, werden wir erst in ein bis zwei Monaten erfahren“, sagte er. Fidora fand die Veranstaltung in allem sehr gelungen. „Es hatte etwas leicht majestätisches. Es waren sehr schöne Bilder, die dort entstanden sind.“ Gestern kam es in Ahlbeck zum Abschluss des Pferdespektakels. Auch hier legten drei vorauseilende Reiter eine Spur für die Hunde, die dann über den Strand rannten. Hunderte Strandbesucher verfolgten das Spektakel.

Bereits am Freitagabend trafen sich die Promis und Akteure des Cross-Country im Steigenberger Hotel. Fortsetzung auf Seite 12

Hannes Ewert

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