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Referee mit viel Erfahrung

Bansin Referee mit viel Erfahrung

Dietmar Spiller mahnt nicht nur mit Pfiffen und Karten / Der Schiedsrichter sucht im Spiel auch oft das Gespräch

Bansin. Rote Karten sind für Spieler und Schiedsrichter die unangenehmsten Begleiterscheinigungen von Hektik oder überzogenen Aktionen. Auslöser der persönlichen Strafen sind zwar immer die unüberlegt den Regeln zuwiderhandelnden Akteure, doch der Unparteiische hat es auch in der Hand, vorbeugend gegenzusteuern. Einer der Schiedsrichter der alten Schule ist Dietmar Spiller (66). „Mit der Erfahrung vieler Einsätze ahnt man bei etlichen Spielen schon im Vorfeld mancher Aktion, was folgt. Ein kurzer Zuruf oder das persönliche Gespräch im Vorbeilaufen und schon hat sich der erregte Spieler meist beruhigt“, sagt der Bansiner Referee.

Mit dem runden Leder ist „Didi“, wie ihn seine Freunde rufen, schon von Kindheit verbunden. Die von Aktiven und Zuschauern gerühmte Fähigkeit, den Ball in allen Lagen zu beherrschen, erwarb er sich als Straßenkicker. Nach der Schule wurde mit allem, was eine runde Form hatte, geknödelt. Bereits mit 17 Jahren in der Männermannschaft von Medizin Bansin (dem Vorgänger des heutigen FC Insel Usedom) eingesetzt, war er fortan unverzichtbarer Stammspieler. Die Alten erinnern sich noch mit Bewunderung an seine Dribbel, Schussstärke und technischen Kabinettstückchen. Selbst nach seiner aktiven Laufbahn – er bestritt 750 Spiele und traf 500 Mal – blieb der „Didi“ dem Fußball treu. Auf seine Hobbys angesprochen, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Neben dem allgemeinen Sport, das Reisen in ferne Länder.“ Ein besonderer Höhepunkt war für ihn bisher eine sechswöchige Tour durch Australien.

W. Dannenfeldt

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